Basteleien am Touareg 7L V6 TDI

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  • Servus,

    ...gar nicht sauber machen...wird doch sowieso wieder dreckig :D


    Und wenn es nur Staub ist, kann man auch mal bei 100km/h alle Fenster öffnen...aber schauen, dass kein Motorradfahrer hinter einem ist... 8o

    Das habe ich tatsächlich auf dem Heimweg auf der Autobahn bei 160km/h versucht....bis auf Staub in den Augen und wild herumfliegenden Zetteln hat es absolut nichts gebracht :D

  • So heute endlich mal bei VW den Gurtwarner ausprogrammieren lassen.

    Ist bei Rallyes, wenn man zum Strecke bauen dauernd ein und aussteigen muss, oder beim rangieren mit Anhänger extrem nervig, zumal das Auto wenn es quasi noch im Stillstand ist zu meckern anfängt.


    Keine Angst....im Straßenverkehr immer mit Gurt, das ist Pflicht und dafür brauchts auch keinen Gurtwarner :)


    Heute auch noch einen Satz Bremsscheiben und Klötze für VA und HA bestellt. Vorne wird es langsam knapp mit der Belagsstärke ^^


    Auf der Rallye und vor einigen Tagen beim zügigen fahren über Feldwege ist mir aufgefallen, dass die Scheinwerfer nicht wirklich pistenfest sind. Beide Scheinwerfer rutschen bei schnelleren Pisten leicht nach vorne und somit aus dem Stecker. Bedeutet sporadisch kein Licht und kein Blinker :confused:

    Hat jemand ähnliche Probleme?

    Da muss denke ich mal was zum fixieren gebastelt werden :P

  • Vermutlich sind die Scheinwerfer nicht richtig arretiert über diesen sehr eigenwilligen Mechanismus. Wenn der richtig sitzt, kann da nichts passieren. Rutschen die bis zum Rausfallschutz vor, dann ist der Bügel unter dem Scheinwerfer nicht richtig im Scheinverver verkeilt.


    Ziehe die mal komplett raus, dann siehst du was ich meine.

  • Vermutlich sind die Scheinwerfer nicht richtig arretiert ....

    Tatsächlich, so war es :saint:


    Heute den Unterfahrschutz für Motor und Getriebe montiert. Dazu noch die Frontlippe mit der Flex bissl modifiziert.



    Kommendes Wochenende gehts mit dem Offroad-Verein (Allrad Spezis Franken) in den Offroadpark Ingolstadt.

    Mal sehen was der Touareg kann ^^



  • Wieder zuhause vom spielen im Offroadpark Bayern....geil war es. :)


    Der Touareg kann deutlich mehr als gedacht. Mitunter gingen auch Wege, an denen selbst ein Jeep Wrangler Rubicon kapitulieren musste.


    Bissl posen kurz nach dem Einstieg ins Gelände.



    Das war die Stelle an der der Jeep JK Rubicon (auch mit ATs und fähigem Fahrer) kapitulieren musste. Auch mehrere Volvo C303 (mit Portalachsen usw.) taten sich an der Stelle schwer. Die Pfütze unten rechts ist ca. 30cm tief und der Schlamm ist wie Schmierseife.



    Das Bild nach der Aktion. Wenn am Kotflügel von einer Schlammwand abgekratzer Dreck hängt, weiß man dass das Spielen im Gelände eskaliert ist 8o



    Ich musste mich auf dem zweiten Bild und an einer weiteren Stelle an der Wand anlehnen. Kratzer habe ich mal in Kauf genommen. Wie schlimm die Kratzer sind wird sich zeigen wenn der Schlamm morgen abgedampft wird.


    Weitere Schäden sind eingedrückte Schweller auf beiden Seiten, beide Kunststoffabdeckungen unter dem Schweller, eines von vier Tankbändern, und ein Niveausensor abgerissen .


    Der Unterfahrschutz ist nun zwar auch verkratzt, hat sich aber bezahlt gemacht.


    Alles in allem ein geiles Wochenende mit vielen Tricky Situationen im Gelände und jede Menge Fachsimpelei 8)

  • So sehen übrigens die Seiten nach dem unsanften Kontakt mit dem Erdreich aus 8o


      


    Egal....am Dienstag geht es zum German Offroad Masters 24h Rennen nach Polen....wer weiß was da beim Streckenbau an Kratzer usw dazukommen :saint:

  • So wieder da nach einer sehr anstrengenden Woche Offroad Pur.

    1000km Straße mit Anhänger, 180km Offroad mit vielen Vollgasanteilen über schlammige Rennstrecken, ca. 200l Diesel verblasen.


    Beim Bau/Abflattern der Rennstrecke für die Cross-Country Klasse ging es teils mit 110kmh über einen schlammigen Acker. Die Strecke war ca 15 km lang mit einer 1,8km langen Geraden wo man den Touareg richtig fliegen lassen konnte.


    Wieder waren viele Leute erstaunt über die Geländefähigkeiten des Touaregs.


    Bilder gibt es leider nur wenige, da wir als Orga den ganzen Tag unterwegs und gefordert waren. Hier ist ein Teilnehmer liegengeblieben, dort eine Absperrung umgefahren usw. da bleibt nicht viel Zeit für Fotos, deshalb hier mal ein Video zur Veranstaltung:


    https://www.youtube.com/watch?v=P9VBkC9KHMk




  • Gefällt mir sehr, was Ihr da treibt :thumbup:

    Frage: Fährst du bei An-, und Abreise auf Deinen AT-Rädern(Welcher Hersteller/Bezeichnung?), oder wechselst Du vor Ort?

    Hintergrund der Frage: Wie gut, oder schlecht bezüglich Haftung, Lautstärke, Abnutzung, Kraftstoff(mehr)verbrauch lässt es sich mit den AT's auf Langstrecke fahren?


    Danke für Deine Berichte, Bilder, Videos.....echt super.


    Gruß, Stefan.

  • Außer im Winter (hierfür werden Winterreifen angeschafft), sind die Reifen auch im Alltag immer auf dem Auto.


    Es sind BF Goodrich All Terrain T/A KO2 Reifen.


    - Die Haftung bei trockener Straße ist vergleichbar mit normalen Straßenreifen. Bei Nässe sollte man etwas gemütlicher fahren und gerade bei Aquaplaning auf der Autobahn kommt man schneller ins Schwimmen als mit anderen Reifen.

    - An die Lautstärke muss man sich gewöhnen, im ersten Moment klingt es wie ein brummendes Lager am Differential.

    - Beim Thema Abnutzung gibt es keinen Unterschied zu normalen Reifen.

    - Kraftstoffverbrauch verändert sich zum schlechteren. Mit etwa 1l mehr sollte man rechnen.


    Alles in allem absolut erträglich und auch auf Langstrecken keineswegs nervig.



    Wo wir grad beim Thema Reifen sind, als Tipp für alle die eine ähnliche Rad/Reifen Kombination im Gelände fahren: Aufpassen beim Luft ablassen. Unter 1,5-1,6bar sollte man nicht gehen.

    Ich habe es mit 1,2 bar probiert und mir hat es in einem Hohlweg Steinchen zwischen Felge und Reifen gedrückt wodurch es einen schleichenden Luftverlust gab. Die Steinchen musste ich dann recht aufwändig wieder herauspopeln. (Auto angehoben, Luft aus den Reifen lassen, Wulst mit Montiereisen wegdrücken, Steinchen rauspopeln, Luft wieder rein, usw.)

  • Ein Update obwohl es nicht viel neues gibt:


    Touareg durfte sich wieder als "Retter in der Not" beweisen. Ein Kumpel ist mit Turboschaden 2h entfernt liegen geblieben. Also Anhänger dran und ihn an der Landstraße eingesammelt.


    Hier hat sich wieder mein Grundsatz bestätigt nur allradgetriebene Fahrzeuge zu kaufen. Der Seitenstreifen/die Wiese auf der der Touareg samt Anhänger steht war nass und etwas abschüssig. Ich musste um den Audi aufzuladen genau dort stehen da wir ihn zu zweit nicht bergauf in die richtige Richtung schieben konnten und die Straße zudem stark befahren war.

    Ohne Allrad wäre ich mit Anhänger denke nicht mehr von dort weggekommen. 8o



    Gestern seit dem Kauf im April die 10.000km voll gemacht. Das heißt es steht wieder ein Ölwechsel an.


    Da es aber in zwei Wochen wieder zu einer Rallye nach Polen geht (Ultra4 King of Poland), nehme ich die 1100km noch mit und mache dann eben nach 11.000km den Ölwechsel mit Kraftstoff- und Luftfilter. Kostet glücklicherweise nur 150€ so ein Kundendienst ^^


    Gruß

    Flo

  • So wieder zurück von der Ultra4 King of Poland.


    Leider entschied sich der Turbolader im Touareg zwei Tage vor Abreise den Dienst mit einer stark bläulichen Rauchwolke zu quittieren.

    Also am gleichen Tag noch einen Turbolader von BTS (Borg-Warner) via Nachtexpress bestellt (scheinbar einer der letzten verfügbaren in Deutschland, alle anderen waren im Rückstand und nicht lieferbar) und am Abend vor der Abreise bis 23 Uhr eingebaut.



    Dazu gab es gleich einen Öl- und Luftfilterwechsel.


    Um den neuen Turbo zu schonen ging es dann gemütlich nach Polen zu einem wie immer mega coolen Offroad Wochenende in der Orga der Ultra4 King of Poland.




    Touareg schlug sich wieder wacker bis auf Samstag Abend.... :rolleyes:



    Nur mal kurz die Strecke in einer Sektion umbauen war der Plan.

    Beim wühlen gab es dann ein kurzes "pfff" ähnlich wie das platzen eines Schlauches und einen Ausfall der Servounterstützung. Ok, vorsichtig auf eine gerade Fläche rangiert und Servo-Behälter geprüft. Ja...ist leer...beim Blick Richtung Riementrieb dann die Überraschung....alles voller Servo-Öl.

    Ok mist....also Funk ins Orga-Camp....bitte ATF-Öl in die Sektion 2....nachgefüllt, und gefühlvoll wieder zurück ins Camp.

    Dort den Schaden begutachtet und festgestellt dass es den Simmering der Servopumpe zerlegt hat. :wut:

    Samstag-Nacht/Sonntag mitten in der polnischen Pampa eine Servopumpe für einen Touareg aufzutreiben fiel aus.


    Zum Glück waren wir aber auf einer Motorsportveranstaltung. Getriebe- und Fahrwerksspezialisten der Profi-Teams waren zu Hauf vor Ort, aber keiner hatte einen passenden Simmerring dabei.

    Mist...da hilft also nur nachfüllen und tropfen lassen.

    Also von einem Team ca. 2l ATF-Öl geschenkt bekommen für die Heimfahrt. (Währung = Bier).


    Ja so ging es dann letzte Nacht die ca. 500km nach Hause mit einem Stopp alle 50km zum auffüllen des Servo-Behälters.


    Motorraum, Unterboden und Anhänger komplett Ölversaut, aber egal...hauptsache zuhause.


    Parallel zu diesen Zeilen ist bereits die neue Servopumpe bestellt. Diese sollte heute Mittag ankommen. Einbau heute Nachmittag, sodass ich morgen beim ersten Schultag in der Technikerschule nicht gleich am ersten Tag mit einer tropfenden Karre auf dem Parkplatz stehe und bei offener Haube erstmal Öl nachfüllen muss :trinken: :D

  • Falls jemand einen Touareg 7l 3.0 mit vollem Terrain Tech-Paket, Unterfahrschutz und AT-Reifen sucht....meiner wird bald zum Verkauf stehen :S

    Bremsen und Servopumpe sind mittlerweile neu.


    Fuhrpark wird nun komplett umgestellt.

    Der KAT, der Touareg und der Kofferanhänger kommen weg.

    Für den Alltag (Weg zur Technikerschule, 15km einfach) soll dann ein Suzuki Jimny her.

    Für die Rallyes kommt dann ein Mercedes Sprinter 519 CDI 4x4 her, welcher als Wohnmobil ausgebaut wird, und fürs Gelände ein Nissan Patrol Y60, welcher dann am Sprinter auf einem Anhänger befördert wird.

    So kann man bequem anreisen, bequem schlafen, es mit dem Patrol im Gelände krachen lassen und dann wieder bequem nach Hause gondeln. Wenn man den Patrol im Gelände wegwirft....egal...auf den Anhänger damit und zuhause reparieren.

    Dieses im Gelände rumgegurke mit dem Alltagsfahrzeug ist einfach nichts, wie man bei dem Vorfall mit der Servopumpe gesehen hat. Wäre der Simmerring komplett flöten gegangen, wäre die Kiste erstmal gestanden und der AVD hätte seinen Einsatz gehabt.



    Zwar ist der Touareg ein geiles Auto für Ab und zu mal Gelände, aber einfach nicht das richtige den regelmäßigen Einsatz.

    Ich bin mindestens einmal im Monat für mehrere Tage in ziemlich heftigem Gelände unterwegs, das teilweise mit hoher Geschwindigkeit und das macht sich langsam am Material bemerkbar.

    Die Gummibuchsen der Querlenker sahen beim Kauf super gut aus, mittlerweile fangen sie an sich aufzulösen. Die Koppelstangen der Luftfederung sind ausgeschlagen und bereits einmal ersetzt.

    Das Auto ist für diesen Zweck einfach nicht gemacht.