Hi!
Einige von Euch haben es selbst erlebt oder in Bauschheim beobachten können. Leider gibt es wohl keine Aufzeichnungen davon. Ich schildere mal die Situation:
Nachdem die Sprenger angemacht wurden, bildete sich an einigen steilen Auffahrten eine dünne Matsch-Schicht (wohl nur die oberen Staubschichten, kein richtig tiefer Matsch). Beim Hochfahren (unabhängig vom Schwung) war dann irgendwann mal Schluss und der Wagen bricht hinten zur Seite aus (bei mir bevorzugt nach rechts). Geht man auf die Bremse rutscht der Wagen rückwärts seitlich weg. Lenkkorrekturen zeigen keine Wirkung.
Davon mal abgesehen, dass diese Übung a) spektuakulär ausssieht und b) sich noch spektakulärer anfühlt, wenn man im Wagen sitzt, ist wohl bei allen Kandidaten nix passiert. Richtig kribblig wird es ja an Stellen, die so steil sind, dass man am Hand dann nicht mehr bergabwärts wenden kann
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Trotzdem würde ich gerne - aus rein technischer Neugier und weil mich das doch etwas ärgert, den T an der Stelle nicht im Griff gehabt zu haben - mal klären, a) was war die genaue Ursache und b) was kann man dagegen tun.
Was a) angeht, so ist es ja wohl ein reines Haftungsproblem und sicher auch eine Frage der optimalen Reifen (Frage: hatte Holger diese Hügel mit seinen M/Ts noch ausprobiert?). Da ich mich aber von aussen nicht beobachtet habe: was hat sich in dem Moment am Wagen getan? Durchdrehende Räder? wenn ja: welche ???
Und damit kommen wir zum zweiten Teil der Frage: von optimalen Reifen einmal abgesehen: wäre das evtl. ein Fall für
- ESP aus (lieber die Räder durchdrehen lassen und damit minimalen Gripp oder "Reingraben" erhalten, als dass das ESD die Räder runterbremst?
- Sperre Mitteldifferential (gleichmässige Verteilung der Kraft auf alle Räder - damit evtl. seitliches Ausbrechen verhindern)
- Sperre Differential Hinterachse (ebenso)
Wer kann sich dazu theoretisch oder praktisch äussern?