Um mal wieder etwas technischer zu werden bei der gesamten Diskussion.... wie in anderen Threads bereits erwähnt, halte ich es für ein Grundproblem, dass die gesamte elektronische Ausstattung der Fahrzeuge (gilt generell mal für alle Hersteller) meist sehr spezifisch für die entsprechenden Modelle entwickelt wird und dann auch dieselbe Lebenszeit hat, obwohl sich diese technischen Elemente deutlich schneller entwickeln als der "mechanische" Teil eines Automobils.
Woraus sich wieder meine Forderung nach einer mehr modularen Technologie ableitet, bei der es z.B. auch die Möglichkeit von Upgrades gibt... Wenn ein Fahrzeug von Anfang an sauber "designed" wird, d.h. definierte Schnittstellen wie der CAN Bus für alle Komponenten vorhanden ist, dann kann ich es nicht verstehen, warum z.B. der Upgrade eines Navis, Kurvenlicht, Regensensor oä ein wirkliches Problem darstellen soll - vom finanziellen mal abgesehen.
In der Praxis sind die Systeme aber so ineinander verzahnt, bzw. es wird bei den Modellen jeder Cent gespart, so dass dann Kleinigkeiten fehlen, die einen Upgrade ermöglichen würde. Es gibt Untersuchungen bei den Herstellern, die heute schon belegen, dass die Variantenvielfalt mehr kostet als das dadurch "verwaltete" Teil. Ich spekuliere auf dieser Basis mal: es wäre für VW wahrscheinlich in Summe billiger, alle Fahrzeuge hätten den Regensensor. Wenn einer den nicht kauft, ist er nicht aktiv (z.B. durch eine Sperre in der Software). Da alle Fahrzeuge den Sensor haben, kann man per SW Upgrade die Funktion auch später kaufen und VW könnte auch Funktionen auf dem Sensor aufbauen, die "cool" und nützlich sind (zB automatisches Schliessen des Schiebedachs bei Regen) ohne dass der Kunde dazu explizit den Regensensor kaufen müsste...
Das ist natürlich jetzt sehr einfach dargestellt und sämtliche KFZ Ingenieure werden mir nun widersprechen...