Es ist schon Wahnsinn, was man als Vielfahrer täglich
auf den Straßen und insbesondere den Autobahnen
so erlebt. Es vergeht keine Tour, auf der einem, auch
wenn man bei Sonnenschein mit Abblendlicht auf
der linken Spur mit 200 km/h ankommt, nicht
jemand mit 120 vor den Wagen zieht, um einen 110 km/h
fahrenden zu überholen. Und ist die Lücke noch so klein,
der von hinten kommt, hat ja ABS, etc. pp..
M.E. sind es nicht die Profis und Vielfahrer sondern eher
die Wenigfahrer, die insbesondere auf der BAB andere
durch ihr Verhalten gefährden. Die, die in einer Baustelle
an der Stoßstange eines LKWs hängend über dem
Mittelstreifen fahren, statt auf den Pinsel zu treten und vorbei
oder auf die rechte Fahrspur fahren.
Natürlich steigt mit der Vielfahrerei auch die Wahrscheinlichkeit,
durch einen eigenen Fehler oder die Fehleinschätzung eines
zu erwartenden relationalen Verhaltens eines anderen Fahrers
einen Unfall mit/oder zu verschulden/erleiden. Die Maßstäbe
insbesondre hinsichtlich geistiger und emotionaler Eignung
zur Teilnahme am Straßenverkehr werden hier leider sehr
gering bewertet. Aber selbst für einen vorgeschrieben regelmäßigen
Sehtest reicht es nicht, da regiert die Eitelkeit.
Ich möchte bei so einem Verfahren nicht Richter sein, richtig
machen kann er es nicht.
Gruß
andreas