Beiträge von moeterxl

    Ich möchte zu Pascal`s Beitrag, dem ich voll und ganz zustimme, noch zu bedenken geben, dass auch weitere Schäden am Motor durch evtl. verstellte Steuerzeiten möglich sind. Nur weil er nach Kompression klingt, heißt das nicht, dass hier alles i.O. ist. Deshalb habe ich auch geschrieben, der Motor muss komplett analysiert werden. Was ist passiert, was ist beschädigt und welche Auswirkungen gibt es auf andere Bauteile.

    Wenn Du dich dazu entscheidest, den Motor auszubauen, denke auch gleich an die anderen, bekannten Schwachstellen des Motors. Mir fällt da so pauschal ein: Glühkerzen, Tumbleklappen, Ruß im Einlasskanal, Lader prüfen. Habe den Motor selbst nicht, sondern den EA188. Gibt aber sicher genug weitere Infos zu den Schwachstellen im Netz. Suche mal nach "EA896 + Probleme" Das würde ich dann alles in einem Aufwasch machen, wenn man schon mal dran ist und im ausgebauten Zustand auch mal ran kommt, ohne immer alles wegbauen zu müssen.

    Nur mal so am Rande: Ich kenne Werkstätten und Schrauber, die sagen:
    Steuerketten am V6TDI? Machen wir nicht, gehe bitte woanders hin.
    Nur so als Hinweis auf Schrauberkenntnisse "Meister" erforderlich...

    Gruß - Kay

    Nach solchen Sachen wie den Stabi`s oder Radträger hinten muss man lange suchen und wenn eine Karre zum Verkauf ist, gleich zuschlagen und die Teile umbauen. Ein Wunschfahrzeug mit allen Raffinessen und Ausstattung so zu bekommen, die man es für seine Zwecke benötigt, ist aussichtslos. Auch wenn die 60mm mehr Verschränkung beim Stabi schon gut klingen, frage ich mich, ob der Mehrwert den Aufwand aufwiegt. Wenn man richtig im Gelände ist, kommen da ganz schnell mehr als 60mm zusätzliche Verschränkung zusammen. Da hängt das Beinchen vorne rechts schon mal > 50cm in der Luft. Außerdem wird das System "Touareg" noch fehleranfälliger als es sowieso schon ist. Die Technik ist schon geil - keine Frage - Piëch war ein Technikfreak vom Feinsten. Sowas sucht man bei anderen Herstellern vergebens.

    Aber nochmal zurück zum Ausgangsthema - wir sind etwas abgeschweift:
    Timtim230:

    Wie aus dem Beitrag hervorgeht, kann man die Reling auch demontieren und zwei richtige Schwerlastträger quer zur Fahrtrichtung in die darunterliegende T- Nut- Schiene einsetzen. Oberndrauf einfach das Dachzelt und fertig. Damit hat man keinen Zwischenträger (die Reling...), das Ganze ist stabiler und trägt mit Sicherheit auch die Gesamtlast von 250kg.

    Gruß - Kay

    Hallo Zusammen,

    habe hier mal eine Frage für euch gestellt:

    coala
    4. September 2023 um 08:21

    Könnt ihr mal reinschauen?

    Danke und Gruß - Kay

    Hallo Leidensgenossen,

    letzten Urlaub war`s dann auch bei mir soweit: Der Hallgeber 2 der HA- Sperre...
    Das Problem kam bei mir sporadisch - dauerhaft - sporadisch.

    Hab das Teil ausgebaut, was ja einer Zahn- OP gleich kommt, besonders wenn die Innensechskant komplett ausgelutscht und verrostet sind. Mit einem Tx35 bekommt man aber auch die vergammelten Schrauben auf, mit Ausdrehern kam ich nicht weiter. Das Alugehäuse ist am Kabeldurchlass fast durchkorrodiert und innen sieht es nicht besser aus. Alupilz soweit das Auge reicht. Die Hallgeber sind auf der Platine aufgelötet - Korrosion ist hier und da. Ich teste heute mal die Komponenten auf der Platine.

    Die Frage:
    VW will ja schlappe 1392€ lt. ETKA dafür haben, was überhaupt nicht geht für das bisschen Motor und Platine.
    Gibt es Erfahrungen mit den 145€- Ersatzteilen aus dem Morgenland bzgl. Zuverlässig- und Haltbarkeit?
    Einige haben sie ja schon eingebaut...

    Gruß - Kay

    Hi Marcel,

    das ist eine Motorreparatur und kein Räderwechsel. Ich nenne dir nur die wichtigen Sachen, einschlägige Infos bitte selbst besorgen, betreutes Schrauben geht nicht.

    Zylinderkopfhaube runter, Kipphebelbrücke raus, PDE`s ausbauen, im PDE- Schacht die Grate brechen / abschmirgeln / reinigen, 5x Reparatursatz für PDE von Bosch kaufen und anbauen, PDE`s inkl. Abstützung einbauen (Keile oder Brücke), 10x neue Dehnschrauben für Kipphebelbrücke (Drehmomente beachten + original VAG- Schrauben), alles wieder zusammenbauen, Betätigungsnippel einstellen (Messuhr nötig), evtl. Kabelbaum für PDE`s gleich mit ersetzen, Deckel drauf - fertig.

    Klingt einfach - hat bei mir ca. 5h gedauert mit PDE- Keilen- anpassen.

    Die einschlägigen Werte und Infos gibt`s in der Reparaturanleitung, im Netz, hier im Forum oder bei YouTube.

    Gruß - Kay

    Hallo Zusammen

    endlich mal normale Leute hier im Beitrag...

    ;)

    Ein Kumpel hat auch einen 7L, der kein Expedition ist, aber genauso ausgestattet wurde. Der hat auch die volle Hütte als Unterbodenverkleidung aus Alu original dran. Da bin ich auf die Tankverkleidung aufmerksam geworden. Den Kollegen habe ich quasi auch auf das Touareg- Pferd gebracht und er sammelt jetzt auch hier und da die Raritäten auf dem Markt ein. Das Zeugs wird ja quasi in Gold aufgewogen, wenn man überhaupt noch was bekommt.

    Die entkoppelbaren Stabi`s reizen mich auch, wobei ich den Aufwand nicht einschätzen kann. Einbau vom Hydrauliksystem, Steuergerät, Kabelsatz und die Teile selber, die auch sehr, seeehr selten sind. Bringt das auch wirklich soviel? Hat da jemand Erfahrungen mit? Hat schon mal jemand den nachträglichen Einbau gemacht?

    Unser Dicker ist auch nur ein Urlaubsfahrzeug und hat in 4 Jahren knapp 40 Tkm Reisestrecke zurückgelegt. Das härteste war der High- Transilviania- Trail mit TC- Offroad. Wir waren um Glück nur drei Fahrzeuge. Der Touareg 7L, ein Jimny GJ und ein Defender. Wir haben den Jimny 2x und den Defender 1x aus misslicher Lage mit dem Touareg befreien müssen und wir hatten nie ein Problem. Also Landy jagen mit dem Touareg: Das klappt! Jede Passage hat der Dicke mit bravour und ebenso souverän gemeistert, wie der gepimpte Discovery vom Guide. Einzig der Ladeluftkühler in der Schürze links mag überhaupt keinen Schlamm - da muss man höllisch aufpassen bei den Turbomotoren und Schlamm am LLK meiden. Meiner war mit Schlamm zugesetzt, Leistungsabregelung wegen Ladelufttemperatur zu hoch. Auf Grund des Alters war der auch nicht mehr sauberzukriegen - Neuteil war fällig. Dann auch gleich einen temperaturgesteuerten 80W- Lüfter auf der Radhausseite auf den Kühler draufgeschnallt. Hilft bei steilen Kriechfahrten ohne Fahrwind enorm, um die Ladelufttemperatur zu senken.

    Man muss aber sagen, dass ein 4- Sterne- Trail dann aber doch die Grenzen vom Touareg aufzeigt. Mehr geht mit diesem Geländewagen- Konzept so nicht. Für 5 Sterne muss man dann eine G- Klasse oder vergleichbares hernehmen.

    Fazit vom Guide und den anderen Teilnehmern:
    Der Touareg kann viel, viel mehr, als man ihm ansieht.
    Alle dachten, das ist ein SUV zum Eis- Essen- Fahren, was man über den aktuellen Touareg vielleicht sagen kann.

    Vielleicht baue ich mir den Tankschutz und Schwellerschutz auch selber. Ich kucke mir das mal an. Das hintere Diff werde ich nicht schützen, da liegt der dicke Hilfsrahmen davor. Motor + Getriebe + Verteiler habe ich eine 3mm Stahlplatte drunter, die auch schon viel abgehalten hat.

    Interessant, dass unter der Reling die T- Nut- Schiene sitzt. Hätte man wissen müssen. Gleichteilestrategie von VW.

    Gruß - Kay

    Hi Frank,

    habe mir dazu vorher auch Gedanken gemacht. Alu ist nicht so belastbar wie Stahl und geschraubt gleich garnicht. In Stahl kann man kleinere Kastenquerschnitte nehmen und spart so Bauhöhe. Der Träger muss stabil sein und auch was aushalten - wir sind auch im richtigen Gelände und Wald unterwegs. Außerdem haben wir an diesem Träger relativ große Überhänge, besonders vorne, durch die T- Nut- Schiene und ihre Position auf dem Dach. Das Teil muss ordentlich biegesteif sein, da ich auch mal auf den Träger steige, um das Dachzelt zusammenzuklappen oder in meinen Kisten zu wühlen. Edelstahl rostet nicht und ist viel schöner zu Schweißen als Alu. Deshalb ist die Wahl eindeutig auf X5CrNi18-10 gefallen und es war die richtige Wahl für mich.

    Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten...

    Gruß - Kay

    Hi Paul,

    schau mal in den Beitrag hier rein: RE: Dachträger/ Plattform/ Dachkorb
    Da sind ein paar Bilder von meinem Träger ohne Zubehör / leer auf dem Dach.

    @ Pascal:

    Du hast ja deine Bude ganz schön umgeräumt und jede Menge eingebaut. Schön gemacht.
    Ich hab leider nicht ganz soviel Platz, da wir drei Sitzplätze im Touareg brauchen.

    Was mir noch fehlt, ist ein Unterfahrschutz für die beiden Tankhälften. Die sind der tiefste Punkt am Unterboden. Habe mir schon alle Tankspannbänder ruiniert und tauschen müssen. Der Unterfahrschutz an den Schwellern ist wie gemacht? Dicke Platten und wo angeschraubt? Das fehlt mir auch noch. Allerdings muss ich mit dem Fahrzeuggewicht aufpassen. Wir sind komplett voll mit Besatzung bei 3,1t...

    Machst Du auch mal Touren im Gelände, also richtig, keine Schotterpisten?

    Gruß - Kay

    Hi Paul,

    auf Grund der Frage denke ich, dass Du mich meinst: Kay...

    Ich habe den Träger selbst gebaut, da es für den Touareg nicht viel Auswahl gibt, mir das nicht individuell genug war, was es gibt und auch die Kosten dafür viel zu hoch waren. Ist auch in 65 Tagen und 16 Tkm im Jahre 2024 erfolgreich getestet worden. Die Grundträger und Haltefüße für T- Nut- Schiene sind von Rhino Rack: Die Heavy Duty Dachträger. Die kann ich echt empfehlen.

    Gruß - Kay

    Da wird dir hier niemand helfen können - Thema viel zu komplex.
    Das ist wie: "Mir tut der Bauch weh, was kann das sein und wie helfe ich mir selbst".

    Da muss jemand an den Motor ran und erstmal eine Analyse machen,
    bevor eine Aussage getroffen werden kann, was der Fehler ist, was defekt ist und ob überhaupt und welche Teile gekauft werden müssen oder was zu tun ist.

    Das klingt aber generell nicht sehr gut und wird kein Spaziergang...

    Hi Martin,

    wir hatten ja wegen dem Träger letztes Jahr schon mal geschrieben...

    Zum Träger:
    Ich hab den Träger so angeordnet, dass ein Luftspalt zwischen dem Spoiler bei geöffneter Klappe und dem Träger ist. Die Rückfahrscheinwerfer sind deshalb auch so gedreht, dass Freigang zur geöffneten Klappe ist. Der vordere, untere Spoiler liegt an der Oberkante der Frontscheibe. Ich hab wirklich keinen Millimeter verschenkt und dennoch ist es beengt. Das Touareg- Dach ist eben zu kurz. Wir bekommen grad so das 145er Zelt und zwei Alukisten Enders Toronto S nebeneinander mit den Abmessungen B 45,7 x T 31,7 x H 26,2 cm (Tiefe = in Fahrtrichtung) vor dem Zelt unter. Platz zum Aufsteigen und laufen braucht man ja auch noch, damit man ordentlich am Zelt arbeiten kann. Da ist aber nur 30 x 30 cm Platz zum Stehen auf dem Träger vorne rechts. Der obere Spoiler braucht noch Platz für die Schrägstellung und am Zelt braucht man noch 5 - 10 cm Platz rundherum, damit man den Reißverschluss aufbekommt. Also für ein Ersatzrad mit Dachzelt sehe ich da schwarz. Ersatzrad und Alukisten ohne Zelt - da hast du viel Platz - das klappt.

    Seitlich unter dem Träger habe ich rechts ein Sandboard, links den Spaten und hinten quer zur Fahrtrichtung das zweite Sandboard untergebracht. Vorne hinter dem unteren Spoiler sind die Erweiterungsplane für die Bat Wing Compact und die Luftschläuche der Standheizungskiste. Oben hinter dem Spoiler haben wir Brennholz für Lagerfeuer transportiert und damit jede Ecke ausgefüllt.

    Zur Trittstufe:
    Ich hab da ein einfaches China- Modell aus der Bucht für`n Zwanni.
    Da drückt nichts ins Blech - keine Sorge - zumindest nicht bei meinen 70kg.
    Wir nutzen die Stufe nur rechts vorne, um auf den Dachträger raufzukommen.

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    Mit diesem Setup haben wir 2024 drei große Reisen über ingesamt 65 Tage und ca. 16 Tkm durchgeführt.
    Jetzt ist es endlich so, dass man damit arbeiten kann und alles passt. Nur das perfekte Dachzelt gibt es noch nicht.
    Wir hatten jetzt drei Modelle und keines war perfekt. Das Beste aus allen Dreien wäre was...
    Aber das ist eine andere Geschichte...

    Gruß - Kay

    Hallo Tim,

    kannst auch mal bei Rhino Rack nachschauen. Die haben auch Träger für die Dachreling. Drei Träger kannst aber nicht nehmen, da die Reling gewölbt ist und das Dachzelt somit nicht montiert werden kann. Ich würde einfach 2 Träger nehmen und bei 1/3 und 2/3 der Dachzeltbreite anschrauben. Die Reling kenne ich nicht - ist die massiv und stabil? Wenn ja, sollte das kein Problem sein. Beachte aber, dass du mit dem Dachzelt nicht schneller als 120 km/h fährst. Der dynamische Druck auf das Zelt und die Reling durch den Fahrtwind ist nicht zu unterschätzen!

    Ich habe meinen Touarge u.a. auch danach gekauft, dass er die T- Nut- Schiene und nicht die Reling hat. Auf den Rhino Rack Heavy Duty Trägern sitzt bei mir ein kompletter Dachträger aus Edelstahl mit Zelt obendrauf, Offroad- Zubehör und Alukisten. Die verbauten HD- Profile sind auch nicht massiver als die normalen Dachträger. Nur die T- Nut- Schiene und der Fuß dazu tragen mehr als die Reling.

    Gruß - Kay

    Hi Sascha,

    eine Audioaufnahme von vorne am Motor mit geöffneter Klappe wäre gut. Für mich klingt das aber nach einem Motorlauf auf 4 Töpfen, der sich dann fängt. Wenn es kalt ist, haut meiner auch ein paar kleine Wölkchen hinten raus. Erst etwas rußig- bläulich für ca. 2-5 Sekunden, je nach Temperatur und dann weißlich (schlecht verbrannter Diesel bei Kälte) bis es normaler Wasserdampf wird, wenn er etwas warm wird. Das ist ein Diesel im Winter - alles gut so ohne DPF.

    Den Zylinderaussetzter hatte ich auch, bei mir war es ein gerissener O- Ring vom PDE. Ich hab die PDE`s bei 215 Tkm gezogen, die Dichtringe erneuert (Reparatursatz) und die PDE- Keile eingebaut. Ist eine günstigere Lösung als die PDE- Brücke, aber mit mehr Aufwand. Die PDE`s waren schon gut im Kopf eingearbeitet - war nicht zu früh. Vorher kein Ölverbrauch, jetzt habe ich Ölverbrauch von ca. 1L auf 5 Tkm. Kein Ölverbrauch oder steigender Ölstand ist als ein Hinweis für das Problem sehen.

    Nach dem Einsetzten der Keile und den neuen Dichtringen ist das Problem nie wieder aufgetaucht.
    Deshalb tippe ich auf dieses Problem, da Du keine Schmiere am Öleinfülldeckel hast, kein Kühlwasser abgeht und kein Öl verbraucht wird.

    Generell:
    Je eher du die PDE`s abstützt, umso besser. Es ist ein konstruktives Problem und alle R5TDI mit PD haben das.
    Wenn Du das aber selber machen willst, gibt es Einiges zu beachten. Nicht einfach so loslegen!

    Gruß - Kay

    Hi Manuel,

    für den Zyklonfilter gibt es keine Zulassung, wüßte aber auch nicht, wofür. Der Zyklonfilter ist am normalen Luftliter angeschlossen, wo der normale Filtereinsatz auch noch drin sitzt. Der originale Saugstutzen Richtung Scheinwerfer ist verschlossen und der Luftfilter ist vor dem Filtereinsatz an einer anderen Stelle geöffnet für das Rohr. Damit ändert sich die Luftstrecke ab Luftfilter nicht. Somit nicht TÜV- relevant. Das außenliegende Rohr ist ein 75er HT- Rohr aus PVC, was fußgängerfreundlich ist, da relativ weich und verformbar. Ein Edelstahlrohr wäre hier sicher problematisch. War damit aber auch noch nicht beim TÜV. Dieselben Antworten findet man aber auch in anderen Foren bzgl. Zyklonfilter.

    Gruß - Kay

    Hier nochmal 3 Bilder zur Vervollständigung. Das Dachzelt ist hier noch nicht drauf. Zuletzt hatten wir das Horn- Tools Elements Ocean 145 und testen dieses Jahr das Gordi Gear Daintree 145. Mal sehen, wie es sich auf dem Balkan, den baltischen Staaten und Island schlägt.

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    Hallo Kollegen,

    ich wollte mal mein aktuelles Setup in Bezug auf den Dachgepäckträger zeigen. Das bin ich in diesem Beitrag noch irgendwie schuldig... ;)
    Träger wurde komplett aus V2A mit Vierkantrohren 30x30x2 + Bleche mit 1,5mm hergestellt und ist nach wie vor auf den Rhino Rack Schwerlaststägern montiert.

    Vorne haben wir einen verstellbaren Spoiler, die Halterung für den Donaldson TopSpin Zyklonfilter, die Rhine Rack Batwing Compact, die CB- Antenne, Beleuchtung und Verstaumöglichkeiten unter dem Träger für Sandbleche, Spaten, Standheizungsrohre, Zeltplane usw. Damit ist jetzt alles verstaut, aufgeräumt und dort, wo es hingehört. Das Dachzelt ist jetzt nicht mehr 180cm, sondern 145cm breit für mich und die Frau, der Sohnemann schläft im Auto. Damit ist jetzt auch Platz auf dem Träger für zwei große Alukisten, eine mit Werkzeug, die Dieselstandheizung für`s Zelt oder Wasserkanister - je nach Wunsch. Hoch kommt man über eine Trittstufe, die am Türschlosshaken der B- Säule eingehängt wird. Muss man aber sportlich sein. ;)

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    Hallo Kollegen,

    war bei mir auch - die Pumpe hat mal mehr und mal weniger Öl geschluckt. Waren dann u.a. 1,5L auf 5tkm. Bei der letzten Reise dann das Ende vom Lied: Ein massiver Verlust des Hydrauliköls in den Motor / das Motoröl und auf Grund dessen eine Fahrt von 500km quer durch die Alpen ohne Servolenkung - das ist kein Spaß. Die Dichtung auf der Welle zum Antriebszahnrad war defekt / eingelaufen. Zum Tausch: Klimakompressor raus, Motorstütze raus, Servopume raus und alles wieder zurück. Die Motorstütze macht höllisch Spaß. Ich hatte eine Pumpe von *TEC gekauft und hab den ganzen Spaß 7tkm später deshalb nochmal gemacht. Kauft keine billige Pumpe, nur echte Markenware! Bei der Reparatur gleich die Gates- Kupplung und den Freilauf vom Klimakompressor tauschen - die gehen auch kaputt - hatte ich auch schon - natürlich im Urlaub bei 36°C. Für den Freilauf brauchst du das Sonderwerkzeug - gibt es für um die 20€ zu kaufen.

    Gruß - Kay

    Hallo Martin,

    ich beschäftige mich auch gerade mit einem Dachträger. Bisher haben wir unser 180er Dachzelt direkt auf Rhino- Rack- Schwerlastträgern sitzen und den anderen Kram (Batwing Compact + Beleuchtung) seitlich drangeschraubt. Die LED- Bar ist vorne unten am Dachzelt befestigt. So sind wir jetzt knapp 2 Jahre ca. 30 tkm in Europa rumgetingelt. Jetzt baue ich mir aus V2A einen eigenen Dachträger im Maß 1950 x 1280 mit verstellbaren Frontspoiler für die Aerodynamik / Spritverbrauch, Platz für ein 140er Klappzelt hinten und Aluboxen / Stauraum vor dem Zelt sowie einer abschließbaren Box vorne zwischen Dach und Frontscheibe unten am Dachträger für Kleinkram, aus Lochblech. Nächste Woche kommt das Material, was auf die Hälfte von einem gekauften Träger kommt. Schweißen werde ich das alles selber - mal kucken, wie das Teil am Ende aussieht.

    Für mich sind die kaufbaren Träger entweder zu klein oder zu groß und mir auch zu teuer für den Touareg. Über 2m Länge finde ich schon grenzwertig, da vorne ein großer Überhang zustande kommt und der vordere Träger viel aufnehmen muss. Kleiner bedeutet weniger Ladekapazität. Deshalb die eigene Konstruktion und der Schwenk auf`s kleiner Dachzelt.

    Bzgl. Ersatzrad mal meine Erfahrung, auch wenn`s nerven sollte: Ich hatte in 26 Jahren Autofahren 1x einen Reifenschaden (Nagel in der Lauffläche) und noch keinen Reifenschaden mit den Touareg, den wir in den Alpen und Karpaten auf 4- Sterne- Trails richtig geschunden haben. Ich fahre runderneuerte Malatesta Kamel MT`s in 255/65R17. Ob Du auf den Träger noch ein Ersatzrad neben Kisten und Dachzelt draufbekommst, kommt eben auf`s Zelt an. So ein Rad kommt schon auf ein paar Kilogramm (schätze mal 25kg als Alurad) und meine haben einen Durchmesser von knapp 77cm. Das nimm viel Platz weg. Außerdem muss man bedenken, wenn es an eine Seitenneigung geht, ist viel Kopflast schlecht für den Kippunkt des Fahrzeuges.

    Ich habe aus bekannten Platzgründen ein Reifenflickset für Lauffläche und Wange, Ersatzventile - von außen einschraubbar und 4 Stk. Montiereisen dabei. Passt alles in die Reserveradmulde neben den Batterien. Luft gibt`s vom Luftfahrwerk mit dem Zapfschlauch unterm Beifahrersitz.

    Ein Küchenbox habe ich mir auch vor 2 Jahren selber gebaut und bin bis heute damit vollstens zufrieden. Für den Touareg gibt es eben nichts zu kaufen, muss man selber machen. Ist meine Meinung, um den wenigen Platz sinnvoll zu nutzen und sich nicht in ein Kostengrab zu stürzen. Der Touareg ist ja an und für sich schon ein Geldgrab ohne solches Zubehör.

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    Für die 2/3- Sitzbank habe ich eine Klamotten / Urlaubszubehörkiste mit Schanierdeckel für 4 großen Stapelboxen, die senkrecht von oben eingestellt werden, gebaut, die mit einem einlegbaren Zusatzbrett für die 1/3 Hälte (Sitz umgelegt) und der Küchenbox als Liegefläche für 2 Erwachsene und ein Kind gerade so als "kuscheligen" Notschlafplatz mit 190cm x 130cm reichen.

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    Jetzt hab ich einen Haufen Zeugs geschrieben, dass dich überhaupt nicht interessiert - sorry.

    Gruß - Kay

    Hi DoMe,

    ich habe das ganze so umgesetzt, dass ich nicht alle 35 min. den Knopf drücken muss, sondern dass das ein programmierbares Zeitschaltrelais für mich übernimmt. Dazu habe ich die Dachbedieneinheit zerlegt und auf der Platine zwei Kabel angelötet, die den Druckknopf für die Standheizung über das Zeitrelais brücken und damit quasi "drücken". Das Zeitrelais ist vollständig programmierbar, man kann die Anzahl der Schaltzyklen sowie An- und Auszeit bestimmen. Wichtig ist bei der Webasto- Standheizung, dass sie nach dem aktuellen Heizzyklus mind. 5 min Betriebsruhe hat (Heizgeräte vollständig aus), da es sonst beim erneuten Anlauf zu Verpuffungen und Flammabriss kommt. Hier hab ich mal einen Link zu Amazon, wo ich das Relais gekauft habe. https://www.amazon.de/dp/B08C79JJL3/ref=pe_27091401_487024491_TE_item?tag=tf2020-21 [Anzeige] Ich hoffe, das stellt kein Problem im Forum dar. Die Teile gibt es sicher auch in anderen Ausführungen bei anderen Händlern. Aber sowas in der Art brauchst du dafür. Das Relais hab ich in einer kleinen Plastikbox mit Deckel am Dachhimmel angebracht, damit ich das Display und die Programmierknöpfe bedienen kann. Der Trigger ist mit einem einfachen Ein / Ausschalter verbunden, den ich auch noch eingebaut habe. Damit starte ich das Relais und das Heizprogramm. Unser Touareg ist ein Offroader / Overlander, wo das Design nicht so die Rolle spielt. Im Alltagsauto würde ich das Teil irgendwo versteckt einbauen. Über die An- und Auszeit der Heizung kannst du die Temperatur im Auto bestimmen. Leider läuft das Gebläse vom Touareg nur im Betriebsmodus "Auto" und nicht auf kleiner Gebläsestufe. Es schaltet sich dann bei mir im nächste Heizzyklus nicht mehr ein. Es ist also im Großen und Ganzen nur eine Notlösung ohne den Komfort einer Temperaturwahl. Außerdem sollte man die Zusatzbatterie beachten. Ich habe zwei Batterien mit insg. 185 Ah in der Reserveradmulde, was für eine 8h- Nacht locker ausreicht bei 50% Heizzeit.

    Gruß - Kay

    Hi Benedict,

    hast das Kühlwasserproblem gefunden? Ich hatte auch mal einen Kühlwasserverlust, den ich lange gesucht hatte. Tippte erst auf den Ölkühler, da es in dem Bereich nass war. Es war aber der Kühlmitteltemperatursensor G62 seitlich im Zylinderkopf auf der kalten Seite. Der Dichtring war total vergammelt und gerissen. Ist eine bekannt Schwäche des Motors. Mit einer Taschenlampe und evtl. einem Spiegel kann man den Sensor von vorne unten zwischen Ansaugbrücke und Zylinderkopf oberhalb vom Ölkühler sehen. Um an den Sensor ranzukommen, muss die Ansaugbrücke und die Kraftstoffleitung raus. Sei vorsichtig bei der Kraftstoffleitung. Und wenn Du das Zeugs auseinander baust, mach gleich die Ölkühlerdichtungen mit neu - dort sind Probleme auch bekannt.

    Ich hab das in Süditalien mit einem Dichtringsatz vom OBI (ein O- Ring hat zufälling auf den Sensor draufgepasst) auf dem nächtlichen Stellplatz als Feldreparatur gemacht - hält immer noch dicht. Nur die O- Ringe der Kraftstoffleitungen hatte der Vorbesitzer schon mal "fachmännisch" eingebaut und die Ringe beschädigt. Danach hatte ich keinen Kühlwasserverlust mehr, dafür etwas Dieselverlust. Zu Hause dann der Schock: Die O- Ringe gibt es nur bei VW und ein Satz kostet schlappe 90 Eier.

    Gruß - Kay