Den vorherigen Beiträgen muss ich zustimmen - die Meinung dazu ist einhellig. Bis jetzt gibt es keine Analyse und Du schaust in die Glaskugel. Ob Du die Kompression wirklich zuverlässig messen kannst, wage ich zu bezweifeln. Du weißt nicht, wie die Nockenwellen stehen und welche Kette hinüber ist. Generell weißt Du bis jetzt überhaupt nichts, bis auf ein Rasseln im Kettentrieb. Das ist ziemlich wenig, wenn man schon mal mit reparieren anfangen will und teuer Teile kauft.
Meine Meinung:
1. Brennräume und Ventile inspizieren (über Injektorschacht)
2. Druckverlusttest bei jedem Brennraum bei gesichert geschlossenen Ventilen (drehen der NW schwierig bei gerissener Kette)
-> Wenn hier ein Schaden ist - Kopf runter mit allen Folgen oder sein lassen.
3. Kettentrieb öffnen, inspizieren instandsetzen
Aber nun zu Deinen Fragen:
Wie ich schon geschrieben habe, gibt es Spezi`s, die das im eingebauten Zustand auch machen.
Die Mehrzeit ist OK - das Aggregat ein- und ausbauen dauert schon länger.
Zu den ganzen Fernost- Bauteilen habe ich schon einige Erfahrung und eine eindeutige Meinung:
Du sparst 20% beim Kauf und machst in 2 Jahren das Ganze nochmal, weil das Zeugs nach der Gewährleistung hinüber ist.
Ich hab da inzwischen eine lange Liste von defekten Bauteilen. Ich teile die Infos mit Bekannten und es werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht.
Leute, kauft nur Bauteile von deutschen / europäischen Herstellern in Erstausrüsterqualität!
Die ganzen Marken, die sich in den Portalen und bei den Händlern tummeln, verkaufen die Fernost- Qualität.
Ein Blick auf deren Webseite offenbart, ob es ein Hersteller oder Händler ist.
Kettensätze, Spanner, Nockenwellenversteller, Lager kauft man von INA - ist ein Erstausrüster im VW- Konzern.
Gruß - Kay