Beiträge von Thanandon

    Auch von mir frohes neues Jahr!

    Gesundheit und frohes Gelingen wünschen wir Euch!


    :trinken An optimist stays up until midnight to see the new year in.
    A pessimist stays up to make sure the old year leaves.
    - Bill Vaughan :trinken

    Etappenplan der 28. Dakar-Rallye

    1. Etappe (31. Dezember)
    Lissabon - Portimao (370 km)

    2. Etappe (1. Januar)
    Portimao - Malaga (567)

    3. Etappe (2. Januar)
    Nador/Marokko - Er Rachidia (672)

    4. Etappe (3. Januar)
    Er Rachidia - Quarzazate (639)

    5. Etappe (4. Januar)
    Quarzazate - Tan Tan (819)

    6. Etappe (5. Januar)
    Tan Tan - Zouerat/Mauretanien (792)

    7. Etappe (6. Januar)
    Zouerat - Atar (521)

    8. Etappe (7. Januar)
    Atar - Nouakchett (568)
    Ruhetag (8. Januar)

    9. Etappe (9. Januar)
    Nouakchott - Kiffa (874)

    10. Etappe (10. Januar)
    Kiffa - Kayes/Mali (333)

    11. Etappe (11. Januar)
    Kayes - Bamako (705)

    12. Etappe (12. Januar)
    Bamako - Labe/Guinea (872)

    13. Etappe (13. Januar)
    Labe - Tambacounda/Senegal (567)

    14. Etappe (14. Januar)
    Tambacounda - Dakar (634)

    15. Etappe (15. Januar)
    Dakar - Dakar (110)

    [URL=http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/8/0,1872,3256552,00.html]Quelle[/URL]

    Jutta Kleinschmidt hat wieder Lust auf eine Premiere. Die erste Frau, die bei der berühmt-berüchtigten Rallye Dakar zum Sieg gefahren ist, will beim Klassiker auch den ersten Sieg mit einem Dieselauto feiern. Auf dieses Ziel hat die Kölnerin vier Jahre hingearbeitet, seit die 43-Jährige nach der Dakar 2002 von Mitsubishi zum Automobil-Konzern VW wechselte und das Rallye-Programm der Wolfsburger von Beginn an mit aufbaute.

    "Für mich ist dieses Rennen die wichtigste Rallye in den letzten vier Jahren", sagt Kleinschmidt vor dem Start an Silvester in Lissabon: "Ich habe mit VW hart daran gearbeitet, ein Auto zu haben, mit dem man gewinnen kann. Jetzt ist es so weit, und ich möchte natürlich gerne selbst die Früchte ernten."

    Nach 26 Jahren, als am 23. Januar 1980 der in Deutschland lebende schwedische Graf Freddy Kottulinsky und sein deutscher Beifahrer Gerd Löffelmann im VW Iltis für die Wolfsburger den ersten und bisher einzigen Dakar-Sieg holten, soll nun endlich der zweite Wüsten-Triumph folgen. Es könnte ein historischer Erfolg werden: Es wäre der erste Dakar-Sieg mit einem Dieselfahrzeug.

    Kleinschmidt im VW bei der Dakar-Rallye 2005

    Mit dem Turbo Mitsubishi schlagen VW hat für die fünf 275 PS starken Race-Touareg eine Mannschaft mit Rang und Namen zusammengestellt. Zu den beiden Stammteams Jutta Kleinschmidt/Fabrizia Pons (Köln/Italien), 2005 Dritte bei der Dakar, und Bruno Saby/Michel Périn (Frankreich) hat man den zweifachen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (Spanien) mit dem zweimaligen Dakar-Gewinner Andreas Schulz (München), Giniel de Villiers/Tina Thörner (Südafrika/Schweden) sowie Mark Miller/Dirk von Zitzewitz (USA/Karlshof) geholt.

    Der Diesel-Race-Touareg wurde in vielen Bereichen verbessert, die wichtigste Änderung aber dürfte die Umrüstung des 2,5-Liter-Fünfzylinder-Motors auf zwei Turbolader sein. Um zu gewinnen, muss VW aber die Dakar-Hausmacht Mitsubishi knacken.

    Japaner mit Respekt Der japanische Seriensieger brachte es bislang auf zehn Erfolge, davon fünf hintereinander in den letzten fünf Jahren. In den Pajero Evolution sitzen zudem noch Wüsten-Experten wie die Franzosen Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret, Sieger 2004 und 2005, oder der zweifache Dakar-Gewinner Hiroshi Masuoka aus Japan mit seinem französischen Beifahrer Pascal Maimon.

    Beide Teams erhalten starken Flankenschutz durch den ehemaligen Ski-Weltmeister Luc Alphand (Frankreich) und den Spanier Joan-Nani Roma. Mitsubishi-Teamchef Dominique Serieys aber kennt die Gefahr aus Wolfsburg und warnt: "Volkswagen ist ein starker Herausforderer."

    Lohr will im Mercedes ankommen
    Andere Ziele haben hingegen die beiden weiteren deutschen Teams. Für sie ist die Zielankunft am 15. Januar 2006 in der senegalesischen Hauptstadt Dakar schon der große Erfolg. "Ich will ankommen", sagt die ehemalige DTM-Pilotin Ellen Lohr vor ihrem zweiten Dakar-Start.

    2005 war ihr Wüsten-Abenteuer schon auf der 5. Etappe beendet, als ihr Buggy-Motor den Dienst quittierte. Diesmal pilotiert sie mit Stuttgarter Unterstützung einen Mercedes ML 350 mit einem V6-Benzinmotor aus der Edelschmiede AMG.

    Rekord-Starterfeld und Kahle-Debüt
    Sein Dakar-Debüt gibt der fünfmalige deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle (Köln) in einem Honda. Sein fünfter Platz im Buggy beim Marathon-Weltcup-Finale 2004 in Dubai ließ allerdings die Fachwelt aufhorchen.

    Mit dem Rekord-Starterfeld von 748 Fahrzeugen wird das Wüsten- Spektakel erstmals in Lissabon gestartet. An den 15 Wettbewerbstagen liegen diesmal 9043 Kilometer bis nach Dakar vor den Teams.15 Prüfungen über insgesamt 4813 Kilometer sind die sportlichen Kriterien. Die letzte Dakar-Rallye entwickelte sich wegen starker Sandstürme zu einem Riesen-Chaos, das zudem zwei weitere Todesopfer forderte, durch die die Zahl der Toten auf 45 angestiegen ist.

    [URL=http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/8/0,1872,3256552,00.html]Quelle[/URL]

    Rallye Dakar 2006

    Deutscher Dreikampf in den Dünen

    VW, BMW und Mercedes starten bei der Dakar. Werksunterstützung und Erfolgschancen differieren dabei stark.

    Die zweite Touareg-Generation soll siegen
    BMW ist nicht glücklich über X3-Einsatz
    Lohr will im Mercedes die Großen ärgern

    Von Christian Schön Angesichts einer Strecke von über 9000 Kilometern, angesichts von Dünenkuppen und Felsbrocken und angesichts der großen Gefahr völliger Orientierungslosigkeit ist der Satz des Volkswagen-Entwicklungsvorstands – nun ja – mutig. Dr. Wilfried Bockelmann sagt über die Dakar: "Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung." Andererseits: Bedenkt man den Aufwand, mit dem VW das Vorhaben angeht, ist der Druck, den Bockelmann auf Teamchef Kris Nissen und dessen Team ausübt, nur verständlich.

    Die zweite Generation des Race-Touareg soll Seriensieger Mitsubishi endlich bezwingen. Und dem Boulevard-Gleiter Touareg ein wüstes Image bescheren. 25 Millionen Euro, so schätzen Insider, beträgt das Jahresbudget des Werksteams. Rund 70 Personen, vom Ingenieur bis zur Teamärztin, kümmern sich während der Rallye um die fünf Race-Touareg und ihre illustren Besatzungen. Zu denen gehört neben Jutta Kleinschmidt, der einzigen weiblichen Siegerin in der 28jährigen Dakar-Geschichte, zum ersten Mal auch der zweifache Rallye-Weltmeister Carlos Sainz. "Mit so einem Team muß man gewinnen", findet Nissen.

    Es wäre der erste Sieg für ein Diesel-Fahrzeug bei der härtesten Rallye der Welt. Ein wichtiger Prestigeerfolg, mit dem Volkswagen den Diesel endgültig als Sportmotor etablieren will – bevor das Konzerntochter Audi mit einem Sieg beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans gelingt. 2005, beim zweiten Dakar-Einsatz des Race-Touareg, stand Jutta Kleinschmidt als Drittplazierte bereits auf dem Podium.

    Daß Diesel- und Benzin-Triebwerke theoretisch gleichwertig sind, liegt an dem ausgeklügelten Handicap-Reglement der Dakar. Die Leistung des 2,5-Liter-Turbodiesel im Touareg ist nahezu identisch mit der im Vierliter-Benziner von Konkurrent Mitsubishi. Dafür sorgen unterschiedlich große Luftmengenbegrenzer (Airrestrictoren) im Ansaugtrakt. Zusätzlich kümmern sich spezifische Mindestgewichte um einen Ausgleich zwischen den Antriebskonzepten. Was bleibt, ist der Verbrauchsvorteil des Diesel. Bei Tagesteappen bis zu 800 Kilometern kann der Race-Touareg getrost 100 Kilo weniger Sprit mit sich schleppen als der Pajero.

    Und was weder Formel 1 noch DTM jemals schafften: Bei der Rallye Dakar treten die drei größten deutschen Hersteller gegeneinander an. Denn BMW und Mercedes sind auch am Start, allerdings privat eingesetzt und auch das auf unterschiedlichem Niveau. BMW baut dabei auch auf Selbstzünder-Technik. Tatsächlich steckt im Dreiliter-Sechszylinder des brandneuen X3 das gesamte Know-how der BMW-Dieselmotoren-Gurus aus Graz. Beim Motor endet das Werksengagement allerdings dann auch.

    Die offizielle BMW-Motorsportabteilung ist alles andere als glücklich über den Wüsten-Auftritt ihrer Lifestyle-Geräte X3 und X5. Daß das Projekt trotzdem seit rund vier Jahren munter vor sich hinläuft – der BMW X5 feierte 2004 den ersten Dakar-Etappensieg für ein Diesel-Fahrzeug –, ist der Hartnäckigkeit von Sven Quandt zu verdanken. Quandt, Chef des Einsatzteams X-Raid aus Trebur bei Frankfurt, versteht es, die Verbindungen seiner Familie, der BMW praktisch gehört, auch gegen interne Widerstände zu nutzen.

    Doch trotz potenter Sponsoren kann Quandt lange nicht so aus dem vollen schöpfen wie VW-Kollege Nissen: "Wir haben vielleicht 20 Prozent vom VW-Budget." Zudem: Die Fahrer sind zweite Garde, Verhandlungen mit Carlos Sainz scheiterten auch am Geld. Mit etwa 35 Personen ist das X-Raid-Team vergleichsweise übersichtlich. Ein ähnliches Husarenstück ist Ellen Lohr bei Mercedes-Benz gelungen. Gegen den Willen der Motorsportabteilung hat die Ex-DTM-Pilotin dank eigener Sponsoren die Rallyeversion der M-Klasse aufbauen lassen.

    Offizielle Unterstützung kommt lediglich von der Mercedes-Benz Ersatzteile- und Zubehör-Sparte, die Service-Lkw zur Verfügung stellt. Außerdem liefert Haustuner AMG den 3,5-Liter-Benzinmotor. Die Gesamtentwicklung übernahm die kleine Offroad-Schmiede ORC aus Fellingen bei Stuttgart. Trotz der ständig stärkeren einheimischen Konkurrenz – größter Gegner für Volkswagen bleibt Mitsubishi. Die Japaner in der Sahara zu schlagen, wäre der zweite Sieg nach 1980, als Freddy Kottulinsky im Iltis eindrucksvoll alle hinter sich ließ. Dem Auto allerdings hat der Wüsten-Titel nichts gebracht. Es wurde nur zwei Jahre später wieder eingestellt.

    Tägliche Informationen über den Verlauf der Dakar 2006 mit Punkteständen, Etappenplänen und vielen Fotos gibt es auf der offiziellen Internetseite und bei Volkswagen Motorsport.

    Quelle & Bilder

    Es geht vorwärts.....
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    Moskau (Reuters) - Eine russische Trägerrakete hat am Mittwoch den ersten Galileo-Testsatelliten ins All geschickt. Die Rakete hob um 6.19 Uhr (MEZ) auf dem Weltraumbahnhof Baikonur mitten in der Steppe der ehemaligen Sowjet-Republik Kasachstan ab. Der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos zufolge erreichte der 600 Kilogramm schwere Satellit erfolgreich seine 23.000 Kilometer von der Erde entfernte Umlaufbahn. Mit Galileo will Europa ein weltweites Navigationssystem in Konkurrenz zum US-amerikanischen GPS-Navigationssystem aufbauen. Es soll ab 2008 einsatzbereit sein. Die Kosten werden mit 3,6 Milliarden Euro veranschlagt. Den größten Beitrag erbringt dabei Deutschland.

    "Es hat keinerlei Verzögerungen beim Start gegeben", sagte ein Roskosmos-Sprecher. "Ab jetzt ist der Auftrag gebende Kunde für die Steuerung des Satelliten verantwortlich - also die Europäische Raumfahrtbehörde ESA." Der Giove-A-Satellit soll zunächst neue Schlüsseltechnologien wie Signalgeneratoren und Empfangsgeräte testen. Der nächste Satellit, Giove-B, soll im Frühjahr ins All gebracht werden.

    Insgesamt soll Galileo aus einem Netzwerk von rund 30 Satelliten bestehen. Experten hoffen, dass durch das Projekt bis zu 140.000 Arbeitsplätze bis zum Jahr 2020 geschaffen werden. Galileo ist als Public-Private-Partnership strukturiert. Die Europäische Union (EU) möchte erreichen, dass zwei Drittel der Mittel von der Industrie kommen und der Rest von öffentlicher Hand. An Galileo sind unter anderem die Firmen EADS, Thales und Alcatel beteiligt.

    Die EU und die USA handelten im vergangenen Jahr ein Abkommen über eine Ergänzung von Galileo und GPS aus. Im Gegensatz zu GPS soll Galileo zivil und nicht militärisch genutzt werden und durch seine neue Technik zahlreiche, auch kostenpflichtige Anwendungen erlauben.

    Quelle

    Die Funktion ist schon gut!
    Vorschlag:
    Man müsste die genannte Option bei den Bildern im Thread/Post/Forum haben, weil da wie Andreas ja schon geschrieben hat, der Bezug vorhanden ist.
    Ob das dann genutzt wird=...only time will tell....

    :sonne: