Morgen wollen Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz noch einmal richtig loslegen. Einfach wird es nicht, denn sie starten an 22. Position und werden mit viel Staub zu kämpfen haben. Außerdem werden enge Pisten erwartet, auf denen das Überholen schwer wird. Vielleicht gibt es ja auch noch Überraschungen, mit denen keiner rechnet. Bei der [...]
Beiträge von eddy22
-
-
Schönen Gruss an alle hier von Dirk, der heute in Kayes in Mali ist. Er freut sich über die große Unterstützung, die von hier und aus dem Rest des Internet kommt. Das muß auch so weiter gehen. Giniel und Dirk sind nach der heutigen Etappe am tiefsten Punkt der Rallye angekommen. Ab morgen geht es [...]
-
Drei Fragen an François Verbist, Race-Truck-Pilot im Volkswagen Werksteam
Sie sind der jüngste Race-Truck-Pilot der diesjährigen Rallye Dakar. Was reizt Sie, diese Rallye in der Truck-Wertung zu bestreiten?
"Die Faszination war, in einem Topteam zu fahren. Als Race-Truck sind wir Teil des Projektes. Unsere Aufgabe ist, den Race Touareg 2 und damit Volkswagen zu unterstützen, also zu helfen, wenn Hilfe gebraucht wird."
Was ist die schwierigste Aufgabe am Steuer eines Race-Trucks?
"Die Tage sind sehr lang. Wir sind mindestens zehn bis zwölf Stunden pro Tag unterwegs. Wenn wir ins Biwak kommen, ist der Rest des Teams längst da. Dann arbeiten wir am Truck und machen den Service für unser Auto, es gibt da immer noch etwas zu tun. Wir müssen das Fahrzeug checken und betanken. Schließlich müssen wir die nächste Etappe mit einen gut funktionierenden Truck beginnen."
Sie starten einerseits in der Lkw-Wertung, andererseits müssen Sie als schneller Helfer des Team zuverlässig ankommen. Welche Rolle spielen für Sie die Ergebnisse der Truck-Wertung?
"Unsere Startzeit ist wie bei den Autos die Reihenfolge aus der vorherigen Tageswertung. Deshalb ist es wichtig für uns, schnell und sicher ins Ziel zu kommen und dann früh zu starten. Das war besonders für die Marathon-Etappe sehr wichtig, auf der wir die einzigen Teammitglieder sind, die den Fahrern des Race Touareg im Biwak helfen dürfen. Insgesamt waren die drei Race-Trucks von Volkswagen bisher ganz gut unterwegs." -
- Checkliste: Wenn sich an jedem Abend pro Race Touareg bei der Wartung ein Car-Chief und vier Mechaniker zu schaffen machen, arbeiten sie eine präzise geplante Checkliste ab. "Jeden Abend müssen rund 80 Punkte geprüft werden, vom Flüssigkeitsstand bis zur Antriebswelle – wie bei einer großen Inspektion", erläutert Kris Nissen, Volkswagen Motorsport-Direktor. Die Servicezeiten jedes einzelnen Bauteils sind in einem Katalog festgelegt. Darin ist auch festgehalten, nach welcher Laufleistung bestimmte Bauteile wie Antriebswellen oder Bremsscheiben ausgetauscht werden.
- Persönliche Vorlieben: Die Rallye Dakar ist für viel Arbeit und endlose Tage bekannt. Ab und an gibt es auch Zeiten, in denen nichts zu tun ist, etwa für Teammitglieder, die in den Service-Fahrzeugen auf den Verbindungsetappen hinter Fahrer und Beifahrer sitzen. "Wir wechseln uns im Fahrzeug meist mit Fahrern und beim Navigieren ab", erklärt Physiotherapeut Alexander Haus. "Wenn ich auf dem Rücksitz eine Pause habe, schlafe ich häufig, auch wenn das je nach Streckenbeschaffenheit nicht so einfach ist." Die einen schlafen, andere lesen. "Weil es im Biwak keine Tageszeitungen gibt, habe ich mir Bücher mitgenommen", erklärt Elektriker Jens Suhm. "Ich konnte schon Einiges lesen." -
Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
"Wir sind zufrieden mit dem Etappen-Doppelsieg von Carlos Sainz und Carlos Sousa. Die Fahrer waren exzellent, ihre Copiloten haben eine schwere Aufgabe gut gemeistert, denn die Navigation war schwierig in diesem unübersichtlichen Gelände. Es ist schön zu sehen, dass der Race Touareg auch auf diesen Strecke Top-Zeiten erreicht. Leider verloren Giniel und Dirk durch einen Navigationsfehler Zeit. Auf den übrigen Etappen wollen wir weiterhin zeigen, dass der Race Touareg die besten Zeiten fährt, unsere Fahrer die besten sind und das Team auch nach zwölf harten Tagen und Nächten bis ins Ziel zuverlässig arbeitet."
#301 – Giniel de Villiers (RSA), 22. Platz Tages- / 12. Platz Gesamt-Wertung
"Das war wirklich nicht unser Tag, denn wir verfuhren uns nach 200 Kilometern einmal gewaltig. Wir folgten Motorrad-Spuren, aber dann standen wir vor einem Felsen. Die Motorrad-Fahrer kamen durch eine enge Schlucht durch, wir nicht, wir mussten umkehren. So haben wir heute 25 Minuten auf die Spitze eingebüßt."
#303 – Carlos Sainz (E), 1. Platz Tages- / 9. Platz Gesamt-Wertung
"Nicht nur die Navigation war heute anspruchsvoll. Das Fahren auf der engen Strecke zwischen den Bäumen war alles andere als leicht. Manchmal ragte der Bewuchs so sehr auf die Strecke, dass wir hindurch fahren mussten, weshalb die Karosserie etwas verkratzt ist. Das Auto lief gut. Ich freue mich sehr über die Bestzeit, die dem Team gehört, denn es hat fantastisch gearbeitet."
#305 – Mark Miller (USA), 8. Platz Tages- / 5. Platz Gesamt-Wertung
"Das war auf Grund der Navigation eine schwierige Prüfung. Wir sahen keine Spuren anderer Autos vor uns. Dreimal stoppten wir, um die Kühler vom Gras zu befreien, dabei fuhren Carlos Sainz, Carlos Sousa und Stéphane Peterhansel vorbei. Einmal haben wir uns verfahren und gesucht. Kurz vor dem Ende traf ich im Gras ein Hindernis. Der linke Vorderreifen verlor die Luft, aber wir kamen so ins Ziel." -
Doppelsieg für Volkswagen auf der zwölften Etappe der Rallye Dakar: Werksfahrer Carlos Sainz aus Spanien und Beifahrer Michel Périn aus Frankreich gewannen mit ihrem Race Touareg die 484 Kilometer lange Etappe von Ayoun-el-Atrous in Mauretanien nach Kayes in Mali.
Sie verbuchten einen Vorsprung von 3.53 Minuten vor ihren Markengefährten Carlos Sousa/Andy Schulz (Portugal/Deutschland), die einen Race Touareg aus dem Lagos-Team fahren. Für Volkswagen war es der siebte Etappensieg, für den zweimaligen Rallye-Weltmeister Sainz der dritte während dieser 29. Auflage der "Dakar". Platz drei ging an den französischen Mitsubishi-Piloten und Vorjahressieger Luc Alphand.
Dem Volkswagen Werks-Duo Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) gelang mit Platz acht in der Tageswertung ein Sprung nach vorn, obwohl die zwölfte Etappe von der schwierigen Navigation bis zu hohem Grasbewuchs viele Fallen für die Teams bereit hielt. In der Gesamtwertung überholte das Duo den zweimaligen "Dakar"-Sieger und Mitsubishi-Werkspiloten Hiroshi Masuoka aus Japan und liegt nun als bestplatziertes Volkswagen Team an fünfter Stelle. Sousa/Schulz sind weiterhin Siebte, Sainz/Périn verbesserten sich um eine Position auf den neunten Rang. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland) erreichten in ihrem Race Touareg mit 25.47 Minuten Rückstand auf Grund eines Navigationsfehlers den 22. Tagesrang und sind weiterhin Zwölfte der Gesamtwertung, die von Stephane Peterhansel (Mitsubishi/Frankreich) angeführt wird.
Stand nach Etappe 12, Ayoun-el-Atrous (MR) – Kayes (ML); 257/484 km WP 11/Gesamt
Pos.; Team; Fahrzeug; Etappe 12; Gesamtzeit
1. Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 3:07.15 Std. (6.); 40:42.34 Std.
2. Luc Alphand/Gilles Picard (F/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 3:03.48 Std. (3.) + 6.29 Min.
3. Jean-Louis Schlesser/Arnaud Debron (F/F); Schlesser Buggy 3:10.27 Std. (10.) + 1:34.02 Std.
4. Nasser Al-Attiyah/Alain Guehennec (QT/F); BMW X3; 3:05.06 Std. (4.) + 1:58.04 Std.
5. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA); Volkswagen Race Touareg 2; 3:09.03 Std. (8.) + 2:15.55 Std.
6. Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon (J/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 3:22.21 Std. (19.) + 2:27.10 Std.
7. Carlos Sousa/Andreas Schulz (P/D); Volkswagen Race Touareg 2; 3:02.49 Std. (2.) + 5:16.21 Std.
8. Robby Gordon/Andy Grider (USA/USA); Hummer H3; 3:17.18 Std. (13.) + 7:02.57 Std.
9. Carlos Sainz/Michel Périn (E/F); Volkswagen Race Touareg 2 2:58.56 Std. (1.) + 7:37.40 Std.
10. Stéphane Henrard/Brigitte Becue (B/B); Buggy Volkswagen; 3:18.33 Std. (17.) + 7:51.39 Std.
12. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D); Volkswagen Race Touareg 2; 3:24.43 Std. (22.) + 8:45.47 Std.Und so geht’s weiter…
Freitag, 19. Januar, Kayes (ML) – Tambacounda (SN): 260 km WP/458 km Gesamt. Nach dem Überschreiten der Grenze zwischen Mali und dem Senegal führt die drittletzte Wertungsprüfung der Rallye Dakar zunächst über steinige Pisten, dann über schnelle Lateritstrecken. Am Abend schlägt der Rallye-Tross in Tambacounda das letzte Biwak auf. -
Doppelsieg für Volkswagen auf der zwölften Etappe der Rallye Dakar: Werksfahrer Carlos Sainz (Spanien) und Beifahrer Michel Périn (Frankreich) gewannen mit ihrem Race Touareg die 484 Kilometer lange Etappe von Ayoun-el-Atrous (Mauretanien) nach Kayes (Mali) mit einem Vorsprung von 3.53 Minuten vor ihren Markengefährten Carlos Sousa/Andy Schulz (Portugal/Deutschland) aus dem Lagos-Team.
Für Volkswagen war es der siebte Etappensieg, für den zweimaligen Rallye-Weltmeister Sainz der dritte während dieser 29. Auflage der "Dakar". Platz drei ging an den französischen Mitsubishi-Piloten und Vorjahressieger Luc Alphand.
Dem Volkswagen Werks-Duo Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) gelang mit Platz acht in der Tageswertung ein Sprung nach vorn. In der Gesamtwertung überholte das Duo den zweimaligen "Dakar"-Sieger und Mitsubishi-Werkspiloten Hiroshi Masuoka aus Japan und liegt nun als bestplatziertes Volkswagen Team an fünfter Stelle. Sousa/Schulz sind weiterhin Siebte, Sainz/Périn verbesserten sich auf den neunten Rang. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland) erreichten in ihrem Race Touareg mit 25.47 Minuten Rückstand den 20. Tagesrang und sind Gesamtzwölfte. -
Donnerstag, 18. Januar, Ayoun El Atrous (MR) - Kayes (ML): 257 km WP/484 km Gesamt. Die 257 Kilometer lange Wertungsprüfung von Ayoun El Atrous in Mauretanien nach Kayes in Mali wartet mit sandigen Strecken und Schotter-Pisten durch die Savanne auf die Teilnehmer. Los geht es für die Autos gegen 12 Uhr MEZ. Ab morgen geht es [...]
-
Mit einer geänderten Strategie bestreitet das Volkswagen Werksteam die verbliebenen vier Etappen der 29. Rallye Dakar.
Die Werkspiloten Carlos Sainz (Spanien), Giniel de Villiers (Südafrika) und Mark Miller (USA) werden mit dem Race Touareg weitere Etappensiegen in Angriff nehmen, um bis ins Ziel am 21. Januar am Lac Rose nahe Senegals Hauptstadt die Bilanz auszubauen. Von den zehn bisher ausgetragenen Wertungsprüfungen konnte Volkswagen sechs gewinnen.
Dagegen ist das Team aus dem Kampf um den Gesamtsieg ausgeschieden, nachdem der mit über einer halben Stunde Vorsprung führende Giniel de Villiers und der viertplazierte Carlos Sainz auf der neunten Etappe durch technische Defekte weit zurückgeworfen worden waren. Bester Volkswagen Pilot in der Gesamtwertung ist Mark Miller als Sechster, gefolgt von Carlos Sousa (Portugal) im Race Touareg des Lagos-Teams. Sainz ist Zehnter, de Villiers Zwölfter.
"Wir blicken nach vorne und resignieren nicht, auch wenn wir unverändert enttäuscht sind, unsere von Beginn an behauptete Führung verloren zu haben", sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Mit guten Tagesergebnissen wollen wir unseren insgesamt starken und positiven Auftritt bei dieser ‚Dakar’ weiter unterstreichen. Solche Defekte gehören zum Motorsport, aber sie ändern nichts an der Leistung, die von allen erbracht wird." Volkswagen hatte die Rallye Dakar seit dem Start in Lissabon dominiert und zum Teil mit mehreren Fahrzeugen angeführt. Von den drei Königsetappen in Mauretanien hatte Volkswagen zwei gewonnen und die dritte bis zum Defekt angeführt. "Gerade unsere Stärke auf diesen längsten und schwierigsten Prüfungen hat gezeigt, dass wir unsere Aufgaben seit der vorangegangenen ‚Dakar’ erfolgreich erfüllt haben", so Kris Nissen.
Nach einer reinen Verbindungsetappe ohne Wertungsprüfung am Mittwoch haben alle Race Touareg und das gesamte Team das Biwak in Ayoun El Atrous in Mauretanien erreicht. "Nach diesem Tag ohne Zeitenjagd sind Fahrer, Beifahrer und Fahrzeuge fit für den Schlussspurt", so Kris Nissen. Von Ayoun El Atrous startet am Donnerstag die über 484 Kilometer führende Etappe nach Kayes in Mali.
Stand nach Etappe 10, Nema (MR) – Nema (MR); 366/400 km WP 10/Gesamt
Pos.; Team; Fahrzeug; Etappe 10; Gesamtzeit
1. Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 3:51.56 Std. (4.); 37:35.19 Std.
2. Luc Alphand/Gilles Picard (F/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 3:54.02 Std. (6.) + 9.56 Min.
3. Jean-Louis Schlesser/Arnaud Debron (F/F); Schlesser Buggy; 3:57.14 Std. (7.) + 1:30.50 Std.
4. Nasser Al-Attiyah/Alain Guehennec (QT/F); BMW X3; 3:49.48 Std. (1.) + 2:00.13 Std.
5. Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon (J/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 3:50.16 Std. (2.) + 2:12.04 Std.
6. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA); Volkswagen Race Touareg 2; 3:51.37 Std. (3.) + 2:14.07 Std.
7. Carlos Sousa/Andreas Schulz (P/D); Volkswagen Race Touareg 2; 5:01.14 Std. (53.) + 5:20.47 Std.
8. Robby Gordon/Andy Grider (USA/USA); Hummer H3; 4:23.51 Std. (23.) + 6:52.54 Std.
9. Stéphane Henrard/Brigitte Becue (B/B); Buggy Volkswagen; 4:13.22 Std. (14.) + 7:40.21 Std.
10. Carlos Sainz/Michel Périn (E/F); Volkswagen Race Touareg 2; 3:52.36 Std. (5.) + 7:45.59 Std.
12. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D); Volkswagen Race Touareg 2; 4:13.38 Std. (15.) + 8:28.19 Std.
Und so geht’s weiter…
Donnerstag, 18. Januar, Ayoun El Atrous (MR) – Kayes (ML): 257 km WP/484 km Gesamt. Die 257 Kilometer lange Wertungsprüfung von Ayoun El Atrous in Mauretanien nach Kayes in Mali wartet mit sandigen Strecken und Schotter-Pisten durch die Savanne auf die Teilnehmer. -
Hey Hey ... es sind ja noch paar Etappen!
Und was VW passiert ist, kann genauso gut Mitsubishi passieren -- man wünscht es sich zwar nicht, aber bei der Härte der Strecke kann noch enorm viel passieren.
War ja kein Fahrfehler, sondern schlicht und einfach ein technischer Defekt! -
Mich kannst Du nicht meinen, ich wußte es schließlich schon vorher.
Da schließe ich mich an --> s. Abstimmung!
-
Klingt für mich als Totallaien nachvollziehbar- ob´s tatsächlich so ist ????
Eigentlich sollten dann doch alle Fahrzeuge dieses Problem haben.Kurze Antwort:
1. Nein
2. Ja, und meiner zeigt das nicht.hth
-
Hier der Audio-Bericht der 10. Etappe der Rallye Dakar 2007 von Giniel de Villers.Kurz den Inhalt so übersetzt wie ich ihn verstanden habe: “Heute war eine harte Etappe, hart zu fahren. Eine staubige, sandige Strecke. Nicht sehr viel Navigation. Aber wirklich sehr schwierig die ganzen Autos im Staub zu überholen. Fürchterlich. Dann kam noch plötzlich [...]
-
Schade die VW´s sind erst ab Platz 5.

1. S. PETERHANSEL FRA Mitsubishi 37:35:19
2. L. ALPHAND FRA Mitsubishi + 9:56
3. J.-L. SCHLESSER FRA Schles-Ford-Raid + 1:30:50
4. N.S. AL ATTIYAH QAT BMW + 2:00:13
5. H. MASUOKA JPN Mitsubishi + 2:12:04
6. M. MILLER USA Volkswagen + 2:14:07
7. C. SOUSA POR VM Team Lagos + 5:20:47LG easy
Ich drück weiterhin die Daumen
-
Hey! It’s Mark calling in after the Nema to Nema stage. It was a fast track today, in the driver briefing last night they said it would be monotonous, so that was pretty much what it was. It was (laughs) it was just kind of a boring day. It was a [...]
-
Hab auch noch eine Navi-CD Volkswagen Club Edition V3 (entspricht Blaupunkt Travelpilot DX 2005/2006):)
Für die könnte ich mich erwärmen. Was soll sie kosten?
-
Drei Fragen an Peter Utoft, Team-Manager Volkswagen Motorsport
Worin besteht das Geheimnis, einen Einsatz für 78 Teammitglieder in der Wüste erfolgreich vorzubereiten und zu organisieren?
"Wir haben im Vorfeld der Rallye Dakar eine Detailplanung erstellt, aus der ersichtlich wurde, wo während der Veranstaltung jedes Teammitglied zu sein hat und für welche Aufgabe es zuständig ist. Während der Rallye passen wir diesen Plan nur noch an die aktuellen Geschehnisse an. Wir haben außerdem alles daran gesetzt, die Motivation und Eigenverantwortlichkeit jedes Teammitgliedes zu steigern – auch das ist uns gelungen. Die Stimmung in der Mannschaft ist durchgehend sehr gut."
Was war für Sie die schwerste Aufgabe der Rallye Dakar 2007?
"Die Planung der Etappe von Tan Tan in Marokko nach Zouerat in Mauretanien war sehr kompliziert und erforderte eine genaue Detailkoordination. Denn durch den Grenzübertritt nach Mauretanien durfte der Begleittross erst nach den Rallye-Fahrzeugen starten. Dadurch kamen die Techniker natürlich lange nach den Race Touareg ins Biwak. Auf die Mannschaft wartete eine lange Nacht und ein früher Start in die nächste Etappe von Zouerat nach Atar."
Inwieweit wurde die Struktur des Teams seit der Rallye Dakar 2006 verändert?
"Wir haben bei einigen Veränderungen im Team die gewonnenen Erfahrungen aus den vergangenen Jahren umgesetzt. Wir haben uns zum Beispiel in den Bereichen Logistik und Reiseplanung durch weitere Spezialisten verstärkt. Außerdem haben wir den Biwak-Aufbau etwas verändert, um einige Arbeitsabläufe flüssiger zu gestalten. Wir legen zudem viel mehr Wert darauf, dass die einzelnen Teammitglieder bei dieser sehr langen und anstrengenden Rallye viel Schlaf bekommen und so ihre Kräfte schonen" -
Aus dem Volkswagen Biwak
- Glückwünsche in die Wüste: Carlos Sousa aus dem Lagos Team, der am 16. Januar 41 Jahre alt wurde, erhielt nur die besten Wünsche. Beifahrer Andreas Schulz zählte zu den ersten Gratulanten. Ernst Moser vom Einsatzteam Phoenix Sport kam zu spät. "Ich bin extra früh aufgestanden, um Carlos zu gratulieren, aber er war schon unterwegs zur zehnten Wertungsprüfung", erzählte er. Das holte der Teamchef am Nachmittag mit den Team-Mitgliedern von Volkswagen Motorsport nach: Nach der zehnten Etappe gab es für den Siebten der Gesamtwertung einen Geburtstagskuchen.
- Nachtschicht bei Volkswagen: Nach der Race Touareg 2 von Carlos Sainz nach einem Motordefekt um 21.45 Uhr ins Volkswagen Biwak gezogen wurde und das Fahrzeug seines Teamkollegen Giniel de Villiers gegen 23 Uhr eintraf, begann für die Mannschaft von Volkswagen Motorsport ein Wettlauf gegen die Zeit. Bei Carlos Sainz, an dessen Volkswagen Race Touareg 2 der Zahnriemen als Folge eines defekten Schlepphebels im Ventiltrieb übergesprungen war, wurde der Motor komplett revidiert und der Zylinderkopf ersetzt. Am Fahrzeug von Giniel de Villiers wurde, nachdem ein schadhafter Schlepphebel den Ventildeckel durchbrochen und austretendes Öl sich am heißen Turbolader entzündet hatte, ebenfalls der Zylinderkopf ersetzt. "Der Schaden durch die Flammen im Motorraum war größer als zunächst angenommen", so Donatus Wichelhaus, Leiter der Motoren-Entwicklung bei Volkswagen Motorsport. "Wir mussten sämtliche Leitungen für Wasser, Bremsflüssigkeit, Hydrauliköl und Kraftstoff sowie viele elektrische Leitungen ersetzen."
- Ruhepause für die Mannschaft: Die Etappe Nema – Nema bot der Mannschaft von Volkswagen Motorsport nach den Strapazen der Nacht eine Erholung. Da das Biwak in Nema bis zum Morgen des 17. Januar aufgebaut bleibt, konnten das Team während der zehnten Etappe einige Stunden Schlaf nachholen. -
Stimmen der Fahrer
Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
"Nach der Situation vom Vortag hat sich die Lage stabilisiert. Das Team hat exzellent gearbeitet und die Autos von Giniel und Carlos sehr gut vorbereitet. Mark Miller hat heute nicht viel zum Etappensieg gefehlt, doch dieser Erfolg ging an Nasser Al-Attiyah und das Team von Sven Quandt – ihnen herzlichen Glückwunsch dazu. Da am nächsten Tag nur eine Verbindungsetappe gefahren wird, ist das fast wie ein Ruhetag. Damit hat das Team Zeit, die Autos in Ruhe vorzubereiten und selbst ein wenig Kräfte aufzutanken. Wir reisen als geschlossenes Team in Richtung Dakar. In den Tageswertungen wollen wir weiter Spitzen-Ergebnisse erzielen."
#301 – Giniel de Villiers (RSA), 15. Platz Tages- / 12. Platz Gesamt-Wertung
"Wir sind mit 22 Minuten Verspätung gestartet, aber dem Team sehr dankbar, dass wir überhaupt noch dabei sind. Zieht man diese Zeit ab, wäre ein Ergebnis unter den ersten Drei möglich gewesen. Physisch war der Tag recht hart, die Navigation hingegen war sehr einfach. Leider fuhr uns irgendwann ein anderer Teilnehmer völlig ohne Not in die Seite. Ich kam mir vor, als wäre ich auf der Rundstrecke..."
#303 – Carlos Sainz (E), 5. Platz Tages- / 10. Platz Gesamt-Wertung
"Danke an das Team, das mir in der Nacht wieder ein exzellentes Auto vorbereitet hat. Heute fuhren wir lange im Staub und mussten viele Gegner überholen. Die Strecke war eine Art fester Weg inmitten von puderartigem Fech-Fech-Sand, Baumreihen und Büschen."
#305 – Mark Miller (USA), 3. Platz Tages- / 6. Platz Gesamt-Wertung
"Heute habe ich alles gegeben und dem Auto alles abverlangt. Platz drei ist unser bisher bestes Ergebnis, aber es hätte noch mehr sein können, wenn ich mich bei der Abstimmung nicht vertan hätte. Das Auto hat nämlich etwas zu viel untersteuert. Nach 17 Kilometern überholte ich einen Buggy, später Jutta Kleinschmidt. Die Strecke war sehr ungewöhnlich: Grundsätzlich fuhren wir auf Sand, aber die Mitte des Weges war sehr hart. Man musste genau auf dieser Spur bleiben. Für mich war das eine ganz neue Erfahrung. Ich hoffe, auf der nächsten, wohl sehr langsamen Prüfung noch auf Mitsubishi aufholen zu können." -
Volkswagen hat die zehnte Etappe der 29. Rallye Dakar auf den Plätzen drei und fünf beendet. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika), in der Gesamtwertung Sechste der "Dakar" und damit nunmehr beste Volkswagen Piloten, erreichten mit Position drei ihre persönliche Bestleistung.
Auf der 400 Kilometer langen Schleife durch die Savanne rund um Nema in Mauretanien war die beiden englischsprachigen Profis im Race Touareg 2 nur 1.49 Minuten langsamer als Tagessieger Nasser Al-Attiyah aus Katar im BMW. Zweiter wurde der Japaner Hiroshi Masuoka im Mitsubishi.
Eine beherzte Aufholjagd starteten die Volkswagen Werkspiloten Carlos Sainz (Spanien) und Giniel de Villiers (Südafrika). Beide mussten am Vortag mit Motor-Defekten – Ursache war in beiden Fällen ein schadhafter Schlepphebel im Ventiltrieb – vom Race-Truck ins Tagesziel geschleppt werden und büßten dadurch viel Zeit ein. Mit einer bemerkenswerten Teamleistung konnten beide Fahrzeuge über Nacht wieder für den Start vorbereitet werden. Carlos Sainz und sein französischer Beifahrer Michel Périn begannen die zehnte Etappe pünktlich und erreichten im Staub vieler Gegner die beachtliche fünftbeste Zeit. In der Gesamtwertung, die weiterhin von dem Franzosen Stephane Peterhansel im Mitsubishi angeführt wird, liegt das Duo auf dem zehnten Platz.
Giniel de Villiers belegte mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz den 14. Tagesrang. Dabei war das Duo nach der bis zum Morgen dauernden Reparatur mit 22 Minuten Verspätung in die Etappe gestartet und kam schließlich mit 23.50 Minuten Rückstand ins Ziel. In der Gesamtwertung sind sie nun Zwölfte, das portugiesisch-deutsche Duo Carlos Sousa/Andreas Schulz (Lagos-Team) bleibt Siebter.
Stand nach Etappe 10, Nema (MR) – Nema (MR); 366/400 km WP 10/GesamtPos.; Team; Fahrzeug; Etappe 7; Gesamtzeit
1. Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 3:51.56 Std. (4.); 37:35.19 Std.
2. Luc Alphand/Gilles Picard (F/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 3:54.02 Std. (6.) + 9.56 Min.
3. Jean-Louis Schlesser/Arnaud Debron (F/F); Schlesser Buggy; 3:57.14 Std. (7.) + 1:30.50 Std.
4. Nasser Al-Attiyah/Alain Guehennec (QT/F); BMW X3; 3:49.48 Std. (1.) + 2:00.13 Std.
5. Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon (J/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 3:50.16 Std. (2.) + 2:12.04 Std.
6. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA); Volkswagen Race Touareg 2; 3:51.37 Std. (3.) + 2:14.07 Std.
7. Carlos Sousa/Andreas Schulz (P/D); Volkswagen Race Touareg 2; 5:01.14 Std. (53.) + 5:20.47 Std.
8. Robby Gordon/Andy Grider (USA/USA); Hummer H3; 4:23.51 Std. (23.) + 6:52.54 Std.
9. Stéphane Henrard/Brigitte Becue (B/B); Buggy Volkswagen; 4:13.22 Std. (14.) + 7:40.21 Std.
10. Carlos Sainz/Michel Périn (E/F); Volkswagen Race Touareg 2; 3:52.36 Std. (5.) + 7:45.59 Std.
12. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D); Volkswagen Race Touareg 2; 4:13.38 Std. (15.) + 8:28.19 Std.
Und so geht’s weiter…
Mittwoch, 17. Januar, Nema (MR) – Ayoun El Atrous (MR): 0 km WP/280 km Gesamt. Nachdem die Marathon-Etappe nach Timbuktu aus Sicherheitsgründen abgesagt wurde, absolvieren die Teilnehmer am Donnerstag lediglich eine Verbindungsetappe nach Ayoun El Atrous, wo am 18. Januar die 257 Kilometer lange elfte Etappe nach Kayes in Mali startet.