Beiträge von darkdiver

    Auch dieses Jahr werden wir wieder ein Einsteiger Seminar anbieten um allen Touareg-Freunden die Chance zu geben unter kontrollierten Bedingungen und erfahrer Instruktoren, die ersten Meter im Gelände zu fahren.

    Wie bisher auch, werden wir das Seminar in Theorie und Praxis aufteilen. Zudem werden die Fahrer danach in kleine Gruppen ins Gelande fahren und jede Gruppe bekommt ihren eigenen Instruktor mit auf die Piste.

    Am Nachmittag ist dann freies Fahren für alle Teilnehmer angesagt. Auch hier stehen die Instruktoren den Teilnehmen bei weiteren Frage jeder Zeit zu Seite. Es sind wieder einmal die ganze Familien willkommen und wir starten auch dieses Jahr ein Programm für unseren jüngeren Touareg-Freunde.

    BILDER von 2006

    Preise für Vereinsmitglieder & Forumsuser werden in den kommenden Tagen hier bekannt gegeben.

    Termin: 7. April 2007
    Ort: Camp4Fun

    Viele Grüße
    Eric

    Diese Nachricht klang kurios: Am frühen Abend meldete der Veranstalter, VW-Privatier Carlos Sousa habe seinen Co Andreas Schulz nach einem "Ausbruch des Zorns" ausgesetzt - was war der Auslöser, die Sonne, mangelndes Wasser, etwas Schlimmeres? So richtig wollte keiner den beiden Profis das zutrauen, nun klärte sich die Geschichte auf.

    Nachdem sich beide im weichen Sand festgefahren hatten, stieg Andreas Schulz aus um den Race-Touareg feizuschaufeln. Als es wieder ging, gab Sousa Gas - und blieb auf selbigem, um wieder festen Boden unter die Räder zu bekommen. Wer selbst einmal in dieser Lage war, kennt dies nur zu gut... Doch eine feste Stelle fand sich erst nach knapp 2000 Metern - und Schulz bemühte sich, seinem Fahrer zu Fuss hinterherzukommen.

    Doch wie schon Hiroshi Masuoka bemerkte, "der Sandsturm war so heftig, man hatte zeitweise eine Wand aus Sand vor Augen" - Sousa und Schulz verloren sich aus den Augen, Schulz soll sogar noch von einem anderen Teilnehmer in die falsche Richtung geschickt worden sein. Erst nach bangen Minuten fanden beide wieder zueinander. "Ärgerlich, das eine so gute Leistung derart kurios unterbrochen wird, aber auch das ist die Dakar" heisst es am Abend aus dem Volkswagen-Team.

    Wolfsburg (12. Januar 2007).

    Weiterhin eine Doppelführung für Volkswagen, doch ein Führungswechsel sorgt vor dem Ruhetag für Spannung bei der 29. Rallye Dakar: Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz übernahmen mit ihrem zweiten Etappensieg auf dem Weg von Zouérat nach Atâr in Mauretanien die Spitze.
    Das südafrikanisch-deutsche Duo, das die Etappe vor dem französischen Mitsubishi-Fahrer Stéphane Peterhansel und dem spanisch-französischen Volkswagen Werksteam Carlos Sainz/Michel Périn gewann, liegt nach sieben Etappen im Race Touareg 1.39 Minuten vor Sainz/Périn. Bis zur Halbzeit verbuchte Volkswagen fünf der sieben möglichen Etappensiege, während der Race Touareg 2 seit Beginn der Rallye am 6. Januar ununterbrochen an der Spitze liegt.

    Mit Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) im Werks-Race Touareg auf Rang acht sowie Carlos Sousa/Andy Schulz (Portugal/Deutschland) im Race Touareg des Lagos-Teams auf Rang neun liegen insgesamt vier Volkswagen unter den besten Zehn des Gesamtklassements. Beide Teams mussten am siebten Rallyetag größere Zeitverluste hinnehmen. Vorzeitig beendet ist die Rallye für den viermaligen "Dakar"-Sieger Ari Vatanen und seine italienische Beifahrer Fabrizia Pons auf Grund eines Fahrzeug-Brandes. Die siebte Prüfung wurde wegen eines Sandsturmes von ursprünglich 542 auf 407 Kilometer Länge verkürzt.

    Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
    "Der schwierige Teil der Rallye hat heute erst begonnen. Umso schöner ist es, dass nach einem weiteren Etappensieg zwei unserer Autos an der Spitze liegen. Wir haben den zeitlichen Vorsprung auf den besten Mitsubishi weiter ausgebaut. Vor den Prüfungen in Mauretanien haben wir großen Respekt, nun erreichen wir erstmals in Führung liegend den Ruhetag. Die zweite Rallye-Woche beginnt mit erneut sehr schweren Prüfungen. Erst dort fällt die Entscheidung. Wir werden uns am Ruhetag bestmöglich vorbereiten."

    #301 – Giniel de Villiers (RSA), 1. Platz Tages- / 1. Platz Gesamt-Wertung
    "Ich freue mich, dass wir an einem so schwierigen Tag mit dem Etappensieg die Führung übernommen haben. Nach zehn Kilometern verfuhren wir uns, danach bildeten wir einen Pulk mit Stéphane Peterhansel, Robby Gordon und Carlos Sainz. Das Auto lief sehr gut, auch auf einer 80 Kilometer langen Kamelgrasetappe fühlte es sich bestens an."

    #303 – Carlos Sainz (E), 3. Platz Tages- / 2. Platz Gesamt-Wertung
    "Die Sicht war heute im Sandsturm absolut schlecht, trotzdem lief der Tag für uns generell ganz gut. Die Führung haben wir verloren, weil wir uns zweimal in den Dünen festgefahren haben. Dabei haben sich unsere verbesserten Sandbleche und vor allem das intensive Training absolut ausgezahlt, wir kamen relativ schnell wieder frei. Als es ein drittes Mal schwierig zu werden drohte, hielten wir rechtzeitig an und ließen Luft aus den Reifen ab."

    #305 – Mark Miller (USA), 11. Platz Tages- / 8. Platz Gesamt-Wertung
    "Nach 75 Kilometern trat ein Problem mit dem Kraftstoffdruck auf. Wir mussten schließlich anhalten und die Ursache analysieren. Zum Glück konnten wir den Defekt beheben, auch wenn es uns 45 Minuten gekostet hat. Danach lief der TDI-Motor wieder tadellos. Im Ziel waren wir überrascht, dass wir immer noch Gesamtachte sind."

    Aus dem Volkswagen Biwak

    - Der längste Tag: Die elfte Etappe der Rallye Dakar von Tan Tan nach Zouerat war mit 817 Kilometern die längste insgesamt. Dabei wurde die Nacht zum Tag: Um fünf Uhr morgens standen die ersten Teammitglieder auf und bereiteten mit dem Warmlaufen der Motoren die Abfahrt der vier Race Touareg um sechs Uhr vor. Am Abend kamen die vier Werksfahrer gegen 17 Uhr ins Biwak, wo ausnahmsweise keine Techniker auf sie warteten. Denn erst nach den Wettbewerbsfahrzeugen durfte sich der Begleit-Tross auf die Reise machen, durch die 720 Kilometer lange Serviceroute aber erreichten die ersten Servicefahrzeuge erst nach 18 Uhr das Tagesziel in Mauretanien.

    - Gäste im Biwak: Am Ruhetag (13. Januar) in Dakar bekommt das Werksteam von Volkswagen Besuch. 42 VIP-Gäste und Journalisten fliegen nach Atar, um die Mannschaft und die Volkswagen Werkspiloten zur Halbzeit der Rallye Dakar zu besuchen. Am Vormittag finden zwei "Meet the Team" mit unterschiedlichen Gästegruppen statt. Die Volkswagen Piloten haben außerdem am Ruhetag eine Reihe von Interviews und Terminen auf dem Programm stehen. "Für uns ist der Ruhetag zudem eine gute Gelegenheit, das Gepäck für die zweite Hälfte der Rallye zu sortieren und etwas länger zu schlafen", erklärt Copilot Dirk von Zitzewitz.

    - Keine Ruhe für Techniker: Der Ruhetag in Atar bietet den Werkspiloten von Volkswagen eine Verschnaufpause. Die Techniker des Werksteams haben jedoch eine lange Nacht vor sich, denn zu Halbzeit werden die Volkswagen Race Touareg 2 für die sieben Etappen bis zum Ziel in Dakar am 21. Januar technisch überprüft und vorbereitet. Außerdem werden planmäßig Getriebe, Differenziale, Bremsscheiben und Lenkgetriebe gewechselt sowie die Fahrzeuge von innen und außen gründlich gereinigt.

    Drei Fragen an Dieter Depping, Pilot eines Race-Trucks im Volkswagen Team

    Als dreimaliger Deutscher Rallye-Meister geben Sie bei der Rallye Dakar Ihr Debüt im Renn-Lkw. Wie fühlen Sie sich zur Halbzeit?

    "Ich bin überrascht, denn ich hatte nicht erwartet, dass man in einem Race-Truck so durchgeschüttelt wird. Mir fiel anfangs die Fahrt mit 20 km/h durch Flussbetten und über dicke Steine schwer – im klassischen Rallyesport gibt es so etwas nicht. Für mich war es auch neu, im Staub der anderen Fahrzeuge zu fahren. In Marokko hatte ich dann ein richtig tolles Duell mit einem Truck des Mitsubishi-Teams, ich bin ihm über 150 Kilometer gefolgt und habe auf den perfekten Zeitpunkt zum Überholen gewartet."

    Wie haben Sie sich auf diese Rallye vorbereitet?
    "Dies ist mein erster Wettbewerbseinsatz mit einem Truck. Ich bin im Vorfeld bei Testfahrten in Tunesien einen Truck im Sand gefahren und fühle mich mit dem Fahrzeug bereits sehr vertraut."

    Die Race-Trucks gelten als "blaue" Engel, sie dürfen im Wettbewerb den Race Touareg 2 zur Hilfe eilen. Wurden Sie bereits gebraucht?
    "Glücklicherweise haben uns die vier Race Touareg 2 bisher nicht gebraucht. Wir haben lediglich einen der anderen Race-Trucks unseres Teams aus dem Sand herausgezogen, als er sich festgefahren hatte. Trotzdem bleiben wir hoch konzentriert. Unsere Aufgabe ist sehr anspruchsvoll, denn wir müssen einerseits schnell unterwegs sein, um im Falle des Falles rasch zu Hilfe eilen zu können, gleichzeitig dürfen wir selbst aber nichts riskieren. Auf der Marathon-Etappe sind wir am Abend des 14. Januar der einzige erlaubte Service."

    Stand nach Etappe 7, Zouerat (MR) – Atar (MR); 407/580 km WP 7/Gesamt

    Pos.; Team; Fahrzeug; Etappe 7; Gesamtzeit
    1. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D); Volkswagen Race Touareg 2; 4:00.46 Std. (1.); 20:04.01 Std.
    2. Carlos Sainz/Michel Périn (E/F); Volkswagen Race Touareg 2; 4:05.36 Std. (3.) + 1.39 Min.
    3. Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 4:03.32 Std. (2.) + 24.38 Min.
    4. Luc Alphand/Gilles Picard (F/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 4:13.55 Std. (6.) + 33.53 Min.
    5. Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon (J/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 4:11.04 Std. (4.) + 1:11.30 Std.
    6. Jean-Louis Schlesser/Arnaud Debron (F/F); Schlesser Buggy; 4:47.16 Std. (9.) + 1:12.09 Std.
    7. Nasser Al-Attiyah/Alain Guehennec (QT/F); BMW X3; 4:12.30 Std. (5.) + 1:32.05 Std.
    8. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA); Volkswagen Race Touareg 2; 4:59.43 Std. (11.) + 1:50.39 Std.
    9. Carlos Sousa/Andreas Schulz (P/D); Volkswagen Race Touareg 2; 6:28.20 Std. (42.) + 2:38.26 Std.
    10. Jose Monterde/Jean-Marie Lurquin (E/B); BMW X3; 5:29.01 Std. (15.) + 4:03.51 Std.

    Und so geht's weiter…

    Samstag, 13. Januar: Ruhetag in Atar (MR).
    Sonntag, 14. Januar, Atar (MR) – Tichit (MR): 589 km WP/626 km Gesamt. Die längste Wertungsprüfung der Rallye Dakar ist zugleich der erste Teil der Marathon-Etappe. Im Etappenziel in Tichit dürfen lediglich die Fahrer der vier Volkswagen Race Touareg 2, ihre Beifahrer sowie die in der Lkw-Wertung eingeschriebenen Race-Truck-Besatzungen an den Rallyeautos arbeiten. Die achte Etappe der Rallye Dakar führt über steiniges Terrain und viel Sand. Unterdessen fährt die Begleit-Mannschaft am 14. Januar direkt von Atar nach Nema, wo die Rennfahrzeuge am Montagabend (15. Januar) erwartet werden.

    Die Rallye Dakar im TV

    12. Januar 22.00 – 22.45 Uhr Eurosport Highlights, live aus dem Biwak
    13. Januar 00.45 – 01.30 Uhr Eurosport Highlights (Wiederholung)
    13. Januar 08.30 – 09.15 Uhr Eurosport Highlights (Wiederholung)
    13. Januar 11.15 – 12.00 Uhr Eurosport Highlights (Wiederholung)
    13. Januar 19.00 – 19.20 Uhr ZDF heute
    13. Januar 22.00 – 22.30 Uhr Eurosport Highlights vom Ruhetag
    14. Januar 01.30 – 02.00 Uhr Eurosport Highlights (Wiederholung)
    14. Januar 08.30 – 09.00 Uhr Eurosport Highlights (Wiederholung)
    14. Januar 17.10 – 18.00 Uhr ZDF Sportreportage
    14. Januar 19.00 – 19.20 Uhr ZDF heute
    14. Januar 22:00 – 22:45 Uhr Eurosport Highlights, live aus dem Biwak

    zitat von Jutta zur Etappe gestern

    Zitat

    Als wir Volkswagen-Fahrer Ari Vatanen sahen, hielten wir ihn an und fragten ihn, ob er uns bis zum Service ziehen könnte. Er sagte, bei seinem Auto ginge nur noch der zweite Gang. Er fürchtete, dass ein solches Manöver die Kupplung zerstören könnte. Trotzdem half er uns und zog uns ins Biwak. Die Kupplung hielt bis ins Ziel.

    Ich möchte Ari und Fabrizia sehr für ihre freundliche Hilfe danken - das war großartig.

    Eure Jutta Kleinschmidt.

    http://www.eurosport.de schreibt

    Zitat

    Jutta Kleinschmidt (BMW) wird bei den letzten Zeitmessungen nicht mehr geführt. Hoffen wir, dass die deutsche "Wüsten-Königin" am heutigen Tag das Etappenziel erreicht. Kurz nach dem Start zwang sie ein technischer Defekt bereits zum ersten Stopp.



    Ich glaube der BMW ist einfach noch nicht soweit um in diesem Umfeld mitzufahren . Zwei harte Unfälle mit total Schaden und dann noch diese Probleme bei Jutta...

    Viele Grüße
    Eric

    Und wieder hat ein Touareg den Sieg eingefahren :Applause:

    Zitat Eurosport:

    Zitat


    Damit gewinnt Giniel de Villiers (VW) die 7. Etappe der Rallye Dakar und übernimmt damit die Führung von Teamkollege Carlos Sainz in der Gesamtwertung. Doch viel wichtiger ist, dass Volkswagen auf der ersten "Hammer-Etappe" den starken Mitsubishi um Vorjahressieger Luc Alphand und Stephane Peterhansel erfolgreich Paroli geboten hat.



    Viele Grüße
    Eric

    Aufsichtsrat beschließt Ablehnung des MAN-Angebotes

    Wolfsburg, 11. Januar 2007

    - Neue Vorstandsressorts und Entscheidungsgremien sichern Synergien und Wachstumschancen für das Gesamtunternehmen
    - Aufsichtsrat stimmt den Plänen von Prof. Dr. Winterkorn zum Konzernumbau zu
    - Dr. Wolfgang Bernhard verlässt den Vorstand der Volkswagen AG
    In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der Volkswagen AG einstimmig den Plänen des Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Martin Winterkorn zu einem Umbau des Vorstandes und der Leitungsgremien des Konzerns zugestimmt. Damit stellt der Aufsichtsrat die Weichen für noch höhere Synergien im Konzern.
    Die bisher bestehenden Markengruppen Volkswagen (mit Volkswagen, Skoda, Bentley und Bugatti) und Audi (mit Audi, Seat und Lamborghini) werden aufgelöst.
    Der Konzernvorstand
    Dr. rer. pol. Wolfgang Bernhard, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen und Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, wird im Zuge der Neuverteilung der Verantwortlichkeiten im Volkswagen Konzern das Unternehmen zum 31.01.07 im gegenseitigen Einvernehmen verlassen. Prof. Dr. Martin Winterkorn wird zum gleichen Zeitpunkt die Leitung des Markenvorstands Volkswagen in Personalunion übernehmen.
    Das Ressort Konzern Forschung und Entwicklung wird neu geschaffen. Es wird in Personalunion von Prof. Dr. Martin Winterkorn geleitet.
    Das neue Ressort Konzern Produktion wird ab 01.02.07 von Prof. Dr. Jochem Heizmann geführt, der bisher bei der Marke Audi für die Produktion verantwortlich zeichnete.
    Das dritte neue Ressort ist der Konzern Vertrieb, hier erfolgt die Personalentscheidung zu einem späteren Zeitpunkt. Die Verantwortung für Volumen, Umsatz und Ergebnis bleibt vollständig bei den Marken.
    Weitere Veränderungen bei Konzern und Marke
    Stephan Grühsem wird neuer Leiter der Konzernkommunikation und als neues Mitglied der Konzernleitung mit Wirkung zum 01.02.07 zum Generalbevollmächtigten der Volkswagen AG ernannt. Die Bereiche Konzern-Investor Relations und Konzern-Außenbeziehungen werden in die Konzernkommunikation eingegliedert. Grühsem war bisher Leiter der Unternehmenskommunikation der Audi AG, er nimmt diese Aufgabe bis auf weiteres in Personalunion wahr.
    Dr. Ulrich Hackenberg wird zum 01.02.07 zum Vorstand Entwicklung der Marke Volkswagen ernannt. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Wolfgang Bernhard an, der diese Funktion bisher innehatte. Hackenberg war bisher bei der Audi AG als Leiter Konzeptentwicklung, Aufbauentwicklung, Elektronik und Elektrik tätig.
    Dr. Werner Neubauer, bisher Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG für den Bereich Komponente, wird zum 01.02.07 Mitglied des Markenvorstands Volkswagen für Komponenten.
    MAN-Angebot
    Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG beschließt die Ablehnung des MAN-Angebotes zur Übernahme von Scania. Er beauftragt den Vorstand, für die Zusammenführung von Scania und MAN eine freundliche Zusammenführung anzustreben.

    Wolfsburg, 11. Januar 2007 - Dr. rer. pol. Wolfgang Bernhard, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen und Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, wird im Zuge der Neuverteilung der Verantwortlichkeiten im Volkswagen Konzern das Unternehmen zum 31.01.07 im gegenseitigen Einvernehmen verlassen.

    Dr. Bernhard gehört seit 01.02.05 dem Vorstand der Volkswagen AG an, seit Mai 2005 verantwortete er als Vorstandsvorsitzender die Geschäfte der Marke Volkswagen.
    Das Unternehmen dankt Dr. Bernhard für seine Arbeit in den zurückliegenden Jahren und wünscht ihm für seine berufliche Zukunft alles Gute. Prof. Dr. Martin Winterkorn, der die Leitung des Markenvorstands Volkswagen in Personalunion übernehmen wird, betonte, dass Bernhard die Restrukturierung des Unternehmens weiter voran gebracht und damit die Produktivität der Marke Volkswagen erhöht habe.

    Wolfsburg (11. Januar 2007).
    Volkswagen setzt auf der sechsten von 15 Etappen der Rallye Dakar die seit Beginn ununterbrochene Führungsserie des Race Touareg fort: Der Spanier Carlos Sainz und sein französischer Copilot Michel Périn liegen am vierten Tag in Folge bei der Rallye Dakar an der Spitze. Sainz fuhr von Tan Tan in Marokko nach Zouérat in Mauretanien auf der extrem schnellen und mit 817 Kilometern längsten Etappe der Rallye die viertbeste Zeit. Unter diesen Bedingungen konnten die Buggys ihre durch das Reglement bedingten Gewichts- und Leistungsvorteile ausspielen – es gewann der Amerikaner Robby Gordon vor dem Franzosen Jean-Louis Schlesser. Die drittbeste Zeit sicherte sich Giniel de Villiers in einem Volkswagen Race Touareg. Damit verkürzte der Südafrikaner mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz seinen Abstand in der Gesamtwertung um 25 Sekunden und liegt 3.11 Minuten hinter Sainz auf Position zwei.

    Weiterhin Dritter ist das portugiesisch-deutsche Duo Carlos Sousa/Andreas Schulz in einem Race Touareg 2 des Lagos-Teams, dem die sechstbeste Etappenzeit gelang. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) aus dem Werksteam von Volkswagen absolvierten die Etappe mit 12.38 Minuten Rückstand als Neuntbeste und verbesserten sich auf der harten Etappe, die mehrere Spitzenteams zurückwarf, um zwei Positionen auf Platz acht der Gesamtwertung. Als 56. erreichten Ari Vatanen/Fabrizia Pons (Finnland/Italien) das Ziel, nach dem sie dem verunglückten Guerlain Chicherit (Frankreich) geholfen und dessen BMW-Teamkollegin Jutta Kleinschmidt (Deutschland) ins Ziel geschleppt hatten, obwohl sie mit ihrem Race Touareg nur noch im zweiten Gang fahren konnten.

    Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
    "An diesem langen und spannenden Tag können wir zufrieden sein, denn weiterhin liegen drei Race Touareg vorn. Die schnellen Streckenabschnitte waren wie gemacht für die Buggys, die mehr Leistung, mehr Federweg und weniger Gewicht aufweisen dürfen. Der Tagessieg von Robby Gordon vor Jean-Louis Schlesser zeigt diese Vorteile deutlich. Mit den Plätzen drei und vier in der Etappenwertung haben wir gezeigt, dass wir auch in Mauretanien Mitsubishi bislang in Schach halten können."

    [INDENT]#301 – Giniel de Villiers (RSA), 3. Platz Tages- / 2. Platz Gesamt-Wertung [/INDENT]

    [INDENT]"Eine Etappe mit einem sehr schnellen Anfang und einer schnellen Schlusspassage, dazwischen ein technisch schwierigerer Abschnitt. Ich bin komplett alleine gefahren und lief auf niemanden auf. Erst am Schluss sahen wir in der Ferne eine Staubfahne von Stéphane Peterhansel. Die Navigation war heute sehr einfach."[/INDENT]

    [INDENT]#303 – Carlos Sainz (E), 4. Platz Tages- / 1. Platz Gesamt-Wertung [/INDENT]

    [INDENT]"Die Prüfung lief für uns absolut tadellos, ich bin wirklich glücklich. Es war nicht leicht, auf den Kamelgraspisten die Strecke zu eröffnen, da die Motorräder eine ganz andere Spur vorgelegt hatten, die für Autos kaum zu befahren war. Die ersten 180 Kilometer waren sehr schnell, dann folgten Sandpassagen, dann wieder Dünen. Ich hoffe, dass es so weitergeht für Michel und mich und natürlich für Volkswagen."[/INDENT]

    [INDENT]#305 – Mark Miller (USA), 9. Platz Tages- / 8. Platz Gesamt-Wertung [/INDENT]

    [INDENT]"Zu Beginn der Prüfung folgten wir Carlos Sousa durch die Dünen und die Kamelgraspassagen. Es lief sehr gut, die Navigation war kein Problem, es hat richtig Spaß gemacht. Am Ende haben wir dann etwas Zeit eingebüßt, uns aber trotzdem im Gesamtklassement auf Rang acht verbessert."[/INDENT]

    [INDENT]#308 – Ari Vatanen (FIN), 72. Platz Tages-Wertung[/INDENT]

    [INDENT]"Auf den ersten 190 Kilometern fühlte ich mich absolut jugendlich, denn es lief fantastisch. Dann trat ein Getriebeproblem auf und wir konnten nur noch im zweiten Gang fahren. Am Unfallort von Guerlain Chicherit, der sich überschlagen hat, hielten wir an und betreuten ihn zehn Minuten. Wir fuhren im zweiten Gang weiter. 30 Kilometer vor dem Ende der Prüfung hielten wir bei Jutta Kleinschmidt, deren BMW mit Elektrikdefekt stand. Wir zogen sie ins Ziel."[/INDENT]

    Aus dem Volkswagen Biwak

    - Junior im Truck. Der Belgier François Verbist, der einen der drei Race-Trucks des Werksteams von Volkswagen pilotiert, ist mit 22 Jahren der jüngste Race-Truck-Pilot der diesjährigen Rallye Dakar. Für den Sohn des Fahrzeug-Ingenieurs von Ari Vatanen, René Verbist, ist es bereits der dritte "Dakar"-Einsatz im Werksteam von Volkswagen, nachdem er 2005 und 2006 als Mechaniker auf einem Race-Truck unterwegs war. Normalerweise ist Verbist junior auf der Rundstrecke zu Hause: In Belgien startete er bereits in verschiedenen Markenpokalen und mit einem Porsche in der heimischen GT-Meisterschaft.

    - In bester Verfassung: Die 78 Teammitglieder von Volkswagen sind nach sechs Tagen der Rallye trotz aller Strapazen physisch fit. "Es gab keine einzige nennenswerte Erkrankung oder Verletzung", betont Team-Ärztin Beate Zerbe. Die Anästhesistin zieht eine positive Bilanz: "Alle kamen gut vorbereitet zur Rallye, unsere Verhaltensmaßregeln vom Getränkehaushalt bis zur Hygiene werden sehr gut eingehalten und unnötige Risiken werden vermieden." Die bislang einzigen Versorgungen: Einige Erkältungen, die noch aus Europa mitgebracht wurden, sowie Durchfallerkrankungen und Pflaster für kleine Wunden.

    - Ohne Fleiß kein Preis: Nach jeder Etappe bereiten die Beifahrer mit einem weiteren Navigator die erst abends für den Folgetag herausgegebenen Roadbooks vor. "Rund 90 Seiten mit Streckenangaben enthält ein Roadbook beispielsweise für die Etappe von Tan Tan nach Zouerat mit knapp 400 Kilometern", rechnet Michel Périn vor. "An den beiden vergangenen Abenden habe ich daran jeweils etwa sechs bis sieben Stunden gesessen, um das Buch genau nach meinen Wünschen vorzubereiten." Kritische Stellen werden farbig markiert, Abzweige oder Distanzangaben in anderen Farben.

    Drei Fragen an Volkswagen Werkspilot Carlos Sainz

    Nach zwei Etappensiegen liegen Sie bei Ihrer zweiten Rallye Dakar in Führung. Wie fühlen Sie sich?
    "Für uns ist die Rallye bis jetzt sehr gut verlaufen. Wir freuen uns über die zwei Etappensiege, doch die richtig schwierigen Tage liegen noch vor uns."

    Können Sie von den Erfahrungen aus dem Vorjahr profitieren?
    "In jedem Fall, ich fühle mich im Marathon-Rallyesport inzwischen vertrauter. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mir die harten Strecken in Portugal und Marokko natürlich leichter fallen. Umso mehr bin ich auf die kommenden Tage im Sand gespannt."

    Wie groß ist der Unterschied zwischen dem Volkswagen Race Touareg von 2006 und ihrem aktuellen Fahrzeug?
    "Im vergangenen Jahr wurden viele Verbesserungen am Race Touareg 2 umgesetzt. Für mich ist der Race Touareg 2 von 2007 ein ganz neues Fahrzeug. Ich bin sehr zufrieden."


    Stand nach Etappe 6, Tan Tan (MA) – Zouerat (MR); 394/817 km WP 6/Gesamt

    Pos. ; Team; Fahrzeug; Etappe 6; Gesamtzeit
    1. Carlos Sainz/Michel Périn (E/F); Volkswagen Race Touareg 2; 3:06.14 Std. (4.); 16:00.04 Std.
    2. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D); Volkswagen Race Touareg 2; 3:05.49 Std. (3.) + 3.11 Min.
    3. Carlos Sousa/Andreas Schulz (P/D); Volkswagen Race Touareg 2; 3:09.00 Std. (7.) + 14.03 Min.
    4. Luc Alphand/Gilles Picard (F/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 3:09.42 Std. (8.) + 23.55 Min.
    5. Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 3:06.46 Std. (5.) + 25.03 Min.
    6. Jean-Louis Schlesser/Arnaud Debron (F/F); Schlesser Buggy; 2:59.14 Std. (2.) + 28.50 Min.
    7. Nani Roma/Lucas Cruz Senra (E/E); Mitsubishi Pajero Evolution; 3:27.29 Std. (14.) + 37.31 Min.
    8. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA); Volkswagen Race Touareg 2; 3:11.35 Std. (9.) + 54.53 Min.
    9. Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon (J/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 3:45.18 Std. (23.) + 1:04.23 Std.
    10. Nasser Al-Attiyah/Alain Guehennec (QT/F); BMW X3; 3:07.21 Std. (6.) + 1:23.32 Std.
    Ari Vatanen/Fabrizia Pons (FIN/I); Volkswagen Race Touareg 2; 4:56.16 Std. (72.) + 9:01.12 Std.


    Und so geht’s weiter…

    Freitag, 12. Januar: 7. Etappe, Zouerat (MR) – Atar (MR): 542 km WP/580 km Gesamt. Die zweitlängste Wertungsprüfung der Rallye Dakar bietet Sand pur. Auf der Strecke von Zouerat nach Atar überquert der Rallye-Tross zahlreiche Dünengebirge. Außerdem sind steinige Pisten und die von den Piloten gefürchteten Kamel-Gras-Pisten auf der 542 Kilometer langen Prüfung enthalten. Am Abend macht die Rallye in Atar Station, wo am Samstag zur Halbzeit der Ruhetag stattfindet, zu dem viele Medienvertreter und VIP-Gäste eingeflogen werden.



    Die Rallye Dakar im TV

    11. Januar 22.00 – 22.45 Uhr Eurosport Highlights, live aus dem Biwak
    12. Januar ca. 07.20 + 08.20 Uhr ARD MorgenMagazin, 2x live aus dem Biwak
    12. Januar 15.00 – 15.15 Uhr ZDF heute + Sport
    12. Januar 19.00 – 19.20 Uhr ZDF heute
    12. Januar 22.00 – 22.45 Uhr Eurosport Highlights, live aus dem Biwak