Beiträge von coala

    Alle klar, ich danke dir für die ehrliche Antwort. Bezüglich Forum: Wir haben hier klar definiert, dass wir halbseidenen Machenschaften - gleich welcher Art - aus sicherlich nachvollziehbaren Gründen weder eine Plattform bieten, geschweige denn Vorschub leisten. Insofern gibt es nur eine logische Konsequenz, nämlich die Empfehlung für derlei Anbieter zu entfernen, welche offenbar aus reiner Profitgier keinerlei Bedenken gegen derlei sicherheitsrelevante Modifikationen haben. Finde ich persönlich ganz und gar nicht gut, um hier kein Blatt vor den Mund zu nehmen.

    Thema deshalb geschlossen.

    Danke für dein Verständnis und Grüße

    Robert

    [...] Ergebnis: Fehler ist weg, TÜV kein Problem. Bin mit dem Service sehr zufrieden.

    Servus,

    kannst du vielleicht mal erläutern, was gemacht wurde und um was es überhaupt geht? Dann könnte man auch die Überschrift "ACC" ein bisschen sinnvoller gestalten, so dass jeder sofort weiß, was ihn im Thema erwartet.

    Außer Werbung für eine Firma* sehe ich hier, sorry, keinerlei Sinn in diesem Beitrag und eben auch keinen Nutzen für andere User im Forum.

    Danke für eine Aufklärung und Grüße

    Robert

    *Diese Bude ist hier schon mehrfach mit plötzlichen "Empfehlungen" in Erscheinung getreten, meist von Usern in ihrem allerersten Beitrag, insofern drängt sich da langsam ein wenig der Verdacht auf, dass das kein Zufall ist.

    Servus,

    die beheizte Frontscheibe beim CR ist im Bereich der Frontkamera* und der Rasterbedruckung rund um den Rückspiegel nicht metallbedampft und damit auch nicht beheizt. Somit dort ganz normal für durchlässig für Funkwellen, also somit derartige Gerätschaften in diesem Bereich anbringen.

    Anbei eine thermografische Aufnahme mit eingeschalteter Frontscheibenheizung, wo das klar erkennbar ist.

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    Bildquelle und ©: TLC Elektronik

    *Ratschläge, die in anderen Foren zu lesen sind, dass das Einschalten der Frontscheibenheizung Probleme mit der Sicht der Frontkamera und den Ausfällen der Frontassistenz beheben würde, sind aus diesem Grund auch völlig unsinnig!

    Das Frontkamera-Modul besitzt allerdings eine eigene, dort eingebaute Heizung, welche leider erst dann aktiviert wird, wenn die Cam "keine Sicht" ans Steuergerät meldet. Hierzu ebenfalls eine entsprechende Aufnahme. (Das Heizmodul ist das trapezförmige Objekt unterhalb der Kamera).

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    Grüße

    Robert


    Servus zusammen!

    Nach dem Touareg "EDITION 20" folgt nun der nächste Jubilar, der Golf R "20 Years". Gegenüber dem Golf R "Performance" hat man noch mal 13 PS auf die Schippe gelegt, so dass nun 245 kW bzw. eben 333 PS zur Verfügung stehen. Die 13 Zusatz-Pferde sparen bei Bedarf nochmals eine Zehntelsekunde beim Spurt von 0 auf 100 km/h ein, das wäre dann in 4,6 Sekunden erledigt. Allradantrieb ist serienmäßig und 270 km/h abgeregelte Höchstgeschwindigkeit sollten mehr als ausreichend sein.

    Etwas kurios (für VW Verhältnisse zumindest) mutet der "Emotionsstart" an: Auf Wunsch startet das 2.0 l Vierzylinder-Turboaggregat mit einem kurzzeitigem Drehzahlausschlag auf 2.500 UPM und sorgt dafür, dass auch die Nachbarschaft jederzeit über die Abfahrt akustisch informiert werden kann. Ebenso hat man in den Fahrmodi S und S+ einen künstlich generierten Schaltruck beim manuellen Hochschalten über die Schaltwippe am Lenkrad eingebaut. Da soll sich jetzt noch einer beschweren, dass sein Automatikgetriebe beim Touareg nicht sanft genug schaltet...

    Ab 59.995 Euro geht der Spaß los, aber natürlich gibt es auch beim Golf "20 Years" noch reichlich Gelegenheit, das Sparbuch mit allerlei zusätzlichen Sonderausstattungen zu leeren.

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    Bildquelle: Volkswagen AG

    Weitere Infos findet ihr in der Volkswagen Pressemitteilung vom 02. Juni 2022, die ihr euch hier bei uns anschauen könnt: Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Grüße

    Robert

    Servus,

    habe mir das mal im Reparaturleitfaden angesehen und denke, da sollte nichts passieren können in Sachen Risiko Kurzschluss. Und wenn die Schraube nicht lästig hörbar hin und her rollt, dann passt es ja. Ansonsten gibt es noch ausziehbare Magnetheber* [Anzeige], falls denn die Chance besteht, die fragliche Stelle erreichen zu können.

    So was habe ich im Elektroniker-Werkzeugkoffer immer mit dabei, weil das - trotz aller Vorsicht - gerne mal passiert, dass sich ein kleines Mechanikteil bei der Demontage oder beim Einbau irgendwo an eine unzugängliche Stelle abseilt :hopelessness:.

    Grüße

    Robert

    *Ich nutze allerdings fast immer nur das ausziehbare, antennenartige Ding (das zweite Teil von unten) und das gibt es einzeln auch billiger.

    Servus,

    welche Kilometerleistung hat denn das Fahrzeug? Und wie sind die Vibrationen beschreibbar? Niederfrequent, hochfrequent (eher wie ein Kribbeln), abhängig nur von Motordrehzahl oder auch von Last und/oder Fahrgeschwindigkeit?

    Und wie ist die Historie? Fing das ganz plötzlich an oder entwickelte sich das Problem allmählich?

    Grüße

    Robert

    P.S.: Deinen Profileintrag "Ich fahre einen:" solltest du mal anpassen ans aktuelle Fahrzeug :zwinker:

    Servus Tim,

    jetzt wäre natürlich interessant zu wissen:

    - Wie groß war die Schraube?

    - Wohin genau ist sie verschwunden?

    - Wurde sie durch eine neue Schraube ersetzt? (Und falls nicht, was ist damit befestigt?)

    Grüße

    Robert

    Der neue ID.5 GTX

    Vorstellung und Fahrbericht, Juni 2022

    Nachdem Volkswagen Anfang 2021 den ID.4 auf den Markt gebracht hat, folgt nun rund ein Jahr später der ID.5, welcher ebenfalls auf der MEB-Plattform (Modularer E-Antriebs-Baukasten) basiert. Nun könnte man meinen, die Bezeichnung ID.5 steht für einen größeren Bruder des ID.4, was aber hier nicht der Fall ist. Tatsächlich ist der ID.5 sozusagen die Coupé-Version des ID.4, mit einer flacher auslaufenden Dachlinie, während der ID.4 eben mehr nach "SUV-Kombi" aussieht.

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    Die beiden unterschiedlichen Karosserieformen hier im Vergleich: Oben der ID.5 GTX, unten der ID.4 Pro Performance

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    Antrieb: Als Testfahrzeug haben wir uns die aktuell leistungsstärkste Motorisierung ausgesucht, den ID.5 GTX, welcher insgesamt 220 kW (299 PS) Systemleistung aufbringt. Dabei verteilen sich 150 kW (204 PS) auf die Hinterachse, während die Vorderräder mit weiteren 70 kW (95 PS) zum Vortrieb beitragen. Wählt man den ID.5 "Pro Performance", so fällt im Grunde schlichtweg der zusätzliche Front- und damit auch Allradantrieb weg; es stehen dann noch die 204 Pferdchen an der Hinterachse bereit. Die Einstiegsmotorisierung "Pro" schließlich bietet 128 kW (174 PS), die ebenfalls komplett an die Hinterräder gehen.

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    Bildquelle Aufbau Heck- und Frontantrieb: Volkswagen AG

    Batterie und Reichweite: 77 kWh netto (also tatsächlich nutzbar) fasst der Akku des ID.5 bei allen drei Motorisierungen. Das reicht beim GTX für 491 km (nach WLTP, kombiniert), Pro Performance und Pro schaffen jeweils 32 Kilometer mehr, nämlich 523 km. Das liegt einerseits am minimal schlechteren Wirkungsgrad durch zwei E-Motoren samt deren Ansteuerung, aber auch an den 125 kg mehr, welche der GTX durch die hier zusätzlich verbauten Antriebskomponenten auf den Rippen hat.

    Ladesystem und Ladezeiten: DC-Laden beherrscht der GTX mit maximal 135 kW. Gesetzt den Fall, man hat eine entsprechend performante Ladesäule zur Verfügung und die Ausgangsvoraussetzungen wie zum Beispiel die Akkutemperatur passen, lässt sich der Akku innerhalb von 36 Minuten von 5% Restladung auf 80% aufladen. An einer Wallbox, welche 11 kW bereitstellt, vergehen immerhin 7 Stunden und dreißig Minuten, bis der leer gefahrene Akku wieder auf 100% geladen ist. Zwar lässt sich der ID.5 prinzipiell auch an einer normalen 230-V- Haushaltssteckdose mit Hilfe des beiliegenden Ladekabels laden, doch fließen dort - wie üblich bei den sogenannten "Ladeziegeln" - lediglich 10 Ampere durch die Leitung, was rechnerisch dann für eine Ladung auf 100% in etwa 34 Stunden Ladezeit resultiert. Ist man nicht gerade absoluter Wenigfahrer, so kann also nur eine Wallbox wieder für einen "vollen Tank" am nächsten Tag sorgen.

    Karosserie/Abmessungen: Knapp 4,6 Meter lang, rund 1,85 m breit und gut 161 cm hoch ist der ID.5. Damit etwas länger als ein VW Tiguan, aber noch 10 cm kürzer als der Tiguan Allspace und fast auf den Zentimeter genauso breit. Größentechnisch betrachtet, stellen ID.5 und ID.4 in der Volkswagen-Familie damit am ehesten die vollelektrischen Brüder zum Tiguan dar.

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    Beim Design ging man allerdings komplett andere Wege, was im Einheitsbrei vieler, irgendwie immer ähnlicher aussehender Modelle mancher Hersteller, durchaus löblich ist. Über die mittlerweile zahlreicher werdenden durchgehenden Lichtbänder zwischen den Rückleuchten am Heck darf man zwar geteilter Meinung sein, dem ID.5 GTX stehen sie allerdings ganz gut. Das Gleiche gilt auch für die 3D-Rückleuchten, deren Optik recht hochwertig wirkt, sowie die animierten Blinkleuchten.

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    Kofferraum mit doppeltem Boden zum Verstauen der Ladekabel und flacherer Gegenstände, Leichtmetallrad "Ystad" in unterschiedlichen Größen vorn und hinten. Wie üblich bei den EBV von VW sind Trommelbremsen an der Hinterachse verbaut. Auf einen "Frunk", also einen Kofferraum unter der Motorhaube, muss man als ID.5 Eigner übrigens verzichten, dieser Platz ist bereits von allerlei technischen Komponenten relativ restlos eingenommen. Unschön fällt beim Öffnen dieser Klappe auch hier der verwerfliche Sparansatz bei Volkswagen auf, nämlich keine Gasfeder(n) mehr zu verbauen welche die Klappe offen halten, sondern einen schnöden Stab wie in den frühen 80er Jahren, welcher umständlich in ein - hier auch noch schlecht gekennzeichnetes - Loch in der "Motorhaube" zu fummeln ist. Das ist schon draußen am helllichten Tag eine Zumutung, in der Garage schlichtweg ein Unding.

    Fahrwerk: Eher ungewöhnlich bei VW ist die Mischbereifung an Vorder- und Hinterachse. Der GTX steht vorne auf Rädern der Größe 8 J x 20, hinten sind die Felgen hingegen 9" breit. Ähnliches gilt für die Reifen in Airstop®-Technik: Vorne 235/50, hinten 255/45.

    Aufpreispflichtig aber unbedingt zu empfehlen ist übrigens das Sportpaket "Plus", welches eine Progressivlenkung und das adaptive Fahrwerk (Dämpferregelung DCC) beinhaltet. Ich hatte das im Mai 2021 auf dem kurzen Probefahrt-Nachmittag mit dem ID.4 Pro Performance schon angemerkt im kleinen Bericht hierzu, dass das Standard-Fahrwerk einerseits etwas hart und stuckerig ist, bei flotterer Gangart dann aber zu schaukelig und schwammig wird. Das gefällt hier beim ID.5 mit DCC erheblich besser, zumal man auch noch - neben den festen Fahrprofilen - hierfür in feinen Stufen eigene Präferenzen für die Dämpfercharakteristik setzen kann.

    Trotz einer gewissen Hochbeinigkeit, welche der ID.5 vermittelt, ist diese glücklicherweise nur eher eine optische Täuschung und eben der Auslegung als SUV geschuldet. Die schweren Hochvolt-Batterien sitzen unter der Fahrgastzelle und sorgen damit für einen relativ tiefen Schwerpunkt.

    Interieur/Infotainment: Das dies in erster Linie ein Fahrbericht ist und es vor allem keine großartigen Unterschiede zum bereits bekannten ID.4 gibt, sei hier nur kurz darauf eingegangen. Mehr Informationen gibt es im Link am Ende dieses Berichts.

    Wie die meisten reinen Elektrofahrzeuge verströmt auch der ID.5 eine gewisse "Weiträumigkeit". Soll heißen: Man sitzt nicht sonderlich integriert wie in einem klassischen Pkw-Cockpit, sondern eher ein bisschen wie in einem Kleinbus. Dazu trägt in erster Linie auch das Fehlen eines entsprechenden Kombi-Instruments im Cockpit bei. Diese Aufgabe übernimmt ein sogenanntes, 5,3" großes (oder kleines) Fahrer-Display, das irgendwie ein bisschen seltsam aufgepflanzt aussieht und links und rechts neben sich so etwas wie eine, na ja, gähnende Leere hinterlässt. Ein größeres, mittig auf der Instrumententafel platziertes 12" Touch-Display ist für die Bedienung, Navigation und natürlich klassische Radio-Funktionen ("Medien" heutzutage genannt) zuständig. Geschmackssache. Wenn man wie ich vom Touareg CR kommt, mit dessen wuchtig-opulenten Curved-Displays des Innovision-Cockpits, die sauber in die Armaturentafel integriert sind, dazu ordentlich entspiegelt, dann wirkt das irgendwie unfertig, so als fehlte da noch was oder wäre nur vorerst nur zur Probe montiert.

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    Anders herum wirkt das HUD (Head-Up-Display) des Touareg gegenüber dem viel größeren AR-HUD (Augmented-Reality-Head-Up-Display) des ID.5 beinahe schon antiquiert. Das stellt nämlich nicht nur alles viel größer und damit erheblich besser ablesbar dar, sondern projiziert zusätzlich noch weitere Informationen wie beispielsweise eine Spurverlassenswarnung (siehe Bild oben, Fahrbahnrand rechts) oder aktive und animierte Navigationsanweisungen prominent in die Windschutzscheibe. Sehr gut gemacht.

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    Wie schon beim ID.4 sind leider die "Slider", also die Sensorflächen zur Bedienung von Klimaanlage und Lautstärkeregelung nach wie vor unbeleuchtet. Ebenso erweisen sich die schwarzen Hochglanz-Oberflächen als enorm empfindlich gegenüber Fingerabdrücken, ebenso wie das Display mit Glossy-Touchscreen. Die Bedienung fürs Licht ist ebenso gewöhnungsbedürftig und wenig intuitiv, wie die kuriose Steuerung der Fensterheber, hier muss mit einem extra Taster immer zwischen vorne und hinten umgeschaltet werden, was ziemlich nervt.

    Überhaupt kann ich mich persönlich überhaupt nicht mit den kapazitiven Tasten und Slidern anfreunden. Die für Licht, Klima und Lautstärke reagieren mal mehr mal weniger gut, ab und an beim ersten Betätigen auch gar nicht. Dafür erweisen sich die Kollegen am Lenkrad, die wenigstens ein haptisches Feedback in Form eines künstlich generierten "Tastenklicks" bieten, als höchst übereifrige Gesellen. Oft kommt es vor, dass man bei einer zufälligen Berührung, meist mit dem Handballen, am Lenkrad irgendeine der zahlreichen Sensortasten versehentlich berührt. Und dann geht zunächst mal die Suche danach los, was man denn nun unabsichtlich verstellt hat. Da sind konventionelle, mechanische Tasten die weitaus praxistauglichere Lösung in einem Fahrzeug.

    Wie fährt sich der ID.5 GTX? Jetzt kommen wir zum erfreulichen Teil, denn im Gegensatz zum ID.3 First Edition (Fahrbericht hier) und ID.4 Pro Performance mit ihren jeweils 150 kW (204 PS) und Heckantrieb, bereitet der ID.5 GTX ganz erheblich mehr Fahrspaß!

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    Die knapp 300 Pferdestärken schieben den GTX mit einer sehr entspannten Mühelosigkeit und fast lautlos, ohne lästiges Gebrüll und Schaltrucke, vom Stand in nur 6,3 Sekunden auf Tempo 100. Das haben wir auch nachgemessen und können die diesbezüglichen Werksangaben bestätigen. Schön dabei ist auch, dass der GTX selbst in Kurven und beim plötzlichen Beschleunigen mit Maximalleistung sauber in der Spur bleibt und nicht mit dem Heck ausbricht, unnötige ESP-Eingriffe unterbleiben auf griffiger Fahrbahn völlig.

    Die 204 PS des Pro Performance sind zwar für den Alltagsgebrauch völlig ausreichend, aber allen, die das Autofahren nicht nur als Mittel zum Zweck sehen, sondern eben auch Freude daran haben, denen würde ich persönlich ganz klar zum GTX raten. Und mein beteiligter Copilot und Co-Fotograf aus diesem Fahrbericht übrigens auch :zwinker:.

    Die zusätzliche Leistung samt Antriebskraftverteilung auf Hinter- und Vorderachse machen einen gewaltigen Unterschied in Sachen Fahrdynamik und Traktion. In Kombination mit der adaptiven Dämpferregelung DCC kommt hier eben auch ein gewisses sportliches Fahrerlebnis zustande, was ich beim ID.3 und ID.4 mit der kleineren Motorisierung und dem Standard-Fahrwerk schmerzlich vermisst habe.

    Hier möchte ich an der Stelle ein bisschen ausholen, warum das bei den Stromern so ist:

    - Betrachten wir zunächst die Standard-Beschleunigungsangabe "0 - 100 km/h". Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor müssen in aller Regel mindestens zwei bis drei Gangwechsel bis zum Erreichen dieser Geschwindigkeit durchführen. Bei jedem Schaltvorgang geht natürlich Zeit verloren, die es - im Vergleich zum EBV mit nur einer einzigen Fahrstufe - dann zwischen den Schaltvorgängen wieder aufzuholen gilt. Insofern muss man ganz klar sagen, dass in der Beschleunigung den Werten nach identische Fahrzeuge sich im Fahrbetrieb ganz anders darstellen.

    - Das E-Auto beschleunigt vom Stand weg sofort ohne spürbare Verzögerung und dann wie vom Gummiband gezogen, ohne Schaltvorgänge, bis zu seiner Höchstgeschwindigkeit.

    - Aber: So toll das auch in der Stadt und bei eher niedrigen Geschwindigkeiten ist, so langweilig ist das auf Landstraßen und eben bei höheren Geschwindigkeiten. Man tritt aufs Gaspedal, es gibt eine sofortige, ruckartige Beschleunigung, aber die lässt eben nach oben hin betrachtet nur noch kontinuierlich nach, da die E-Maschine eben nicht mit steigender Drehzahl an Leistung gewinnt, sondern eine konstante Leistungsabgabe hat.

    - Ein (vernünftiger) Verbrenner legt hingegen "nach oben hin" zu, was schlichtweg zu einem dynamischer empfundenen Fahrerlebnis führt, weil er nach jedem Gangwechsel dann wieder aufs Neue in Richtung höhere Drehzahl und damit mehr Leistung geht. Das kompensiert (gefühlt) bis zu einem gewissen Grad die selbstverständlich auch die hier nachlassende Beschleunigung.

    Ich selber war ganz zu Anfang recht fasziniert von den Elektrofahrzeugen. Liegt - jetzt nach zig gefahrenen Modellen betrachtet - daran, dass es anfangs halt ganz was anderes ist als das gewohnte Fahren mit einem Verbrenner-Pkw. Ich gestehe, dass es mich zwischenzeitlich langweilt, wenn das E-Auto nicht eine gewisse Mindestleistung hat. Einfach darum, weil es auf Überlandstrecken und auch auf der Autobahn eine unglaublich eintönige und fade Art des Fahrens ist. Emotionslos ist wohl der passendste Ausdruck.

    Und genau hier punktet der GTX (und natürlich auch jedes andere Elektro-Auto mit vergleichbarem Leistungsgewicht), weil einfach eine gewisse Leistungsreserve vorhanden ist, die einem wieder Spaß beim Fahren beschert. Der GTX macht das auch noch akustisch topp, denn der legt so ab ca. 80% Leistungsabruf und etwa 80 km/h aufwärts noch ein dezentes Surren vom Antriebsaggregat mit drauf, so dass das Ganze auch noch irgendwie sportlich klingt.

    Fazit: Der ID.5 GTX hat mir gut gefallen, weil er nun mal einfach, ja sorry, Ex-BMW-Slogan, Freude am Fahren bereitet. Auch hat im Fahrzeug nichts nervtötend geknistert oder geknarzt und rundum ist der GTX ein angenehmes Auto, ohne größere erkennbare Schwächen.

    Das Fahrwerk ist polterfrei und dank DCC auch in der Balance zwischen Komfort und Sportlichkeit sowie Fahrsicherheit gut gelungen. Das in weiten Grenzen neutrale Fahrverhalten beschert keine unschönen Überraschungen, lässt aber durch die asymmetrische Kraftverteilung auf die Hinterachse mehr Freude in Kurven aufkommen, als das bei einem Fronttriebler der Fall ist. Sitzposition und Lenkung gehen absolut in Ordnung, auf der Hinterbank müssen auch größere Personen nicht den Kopf einziehen. Ich selber bin 183 cm groß und da wäre noch etwas Luft nach oben.

    Etwas eigentümlich sind die recht weich ausgelegten Rückenlehnen der Stoff-Vordersitze. Das ist zwar keineswegs unbequem, zumindest aber gewöhnungsbedürftig. Das Umschalten zwischen Vorwärts- und Rückwärtsfahrt mit dem kleinen Hebel an der Lenksäule irritiert am Anfang, zumal dessen entsprechende Beschriftungen just durch den Lenkradkranz in normaler Sitzposition verdeckt werden. Hat man sich allerdings erst mal dran gewohnt ist das sehr praktisch, weil die Hand sozusagen am Lenkrad bleiben kann. Auch funktioniert der Wechsel zwischen Vorwärts und Rückwärts ausgesprochen schnell und ohne spürbare Verzögerung.

    Einzige wirkliche Lästigkeit, so wie auch schon beim ID.3 und ID.4 ist das recht teigige Bremsgefühl, sprich der ausgesprochen lange Pedalweg am Bremspedal. Das ist - Rekuperationssteuerung hin oder her - beim Touareg R und Touareg PHEV einfach erheblich besser gelöst.

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    Wir hoffen, der Bericht hat euch gefallen und ganz zum Schluss zeigen wir auch noch die eigentliche Funktion des Heckspoilers beim ID.5 :zwinker:

    Detaillierte Informationen zur Technik und zu den Ausstattungsmerkmalen findet ihr hier in der Volkswagen Medieninfo vom April / Mai 2020, die wir hier für euch zum Download bereithalten: Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Grüße

    Robert

    P.S.: Die Faktoren Reichweite und Gesamt-Umweltbilanz behandle ich wie gewohnt nicht, denn das sind Themen, die sich nicht so einfach festmachen lassen und auch teils individuellen Faktoren unterliegen.

    © tech-journalist.de / touareg-freunde.de. Autor und Bilder: Robert Braun

    © Medieninformation (PDF) und gekennzeichnete Bilder: Volkswagen AG

    Das klingt, nachdem wir das hier schön öfter mal hatten, am ehesten nach einem defekten Kessy-Türgriff. Das System geht dann nicht in den "Schlafmodus" (Busruhe) und saugt dann durch die relativ hohe Stromaufnahme die Batterie leer.

    Abhilfe kann das Abschalten des Systems bieten - oder eben eine Reparatur. Mehr dazu findest du (zum Beispiel, es gibt noch weitere Themen hierzu) in diesem Thema. Passende Suchbegriffe wäre hierzu "Batterie entlädt sich", Kessy deaktivieren", (...)

    Grüße

    Robert

    Servus,

    geht es hier tatsächlich um einen Touareg III (CR, ab Bj. 2018) oder das Fahrzeug aus 2004, welches du in deinem Profil hinterlegt hast?

    Und hat das fragliche Fahrzeug Kessy? Also Schlüsselloses Auf- und Zusperren mit Sensorik in den Türgriffen?

    Grüße

    Robert

    Kleiner Nachtrag noch: Den Dämpferregler (also das Rändelrad in der Mitte) besitzen ebenfalls nur die luftgefederten Fahrzeuge. Beim Stahlfahrwerk gibt es keine adaptiven Stoßdämpfer, insofern auch nichts einzustellen bezüglich der Grundcharakteristik in Richtung Dämpfung straff, mittel oder weich.

    Grüße

    Robert

    [...] Das ist so wie so sinnvoller, die Warnstufe vom gespeicherten Reifendruck abhängig zu machen, als feste Werte im System einzugeben. Damit ist es für jeden passend, egal wie er den Druck fährt. [...]

    Servus Matthias,

    die Drücke sind ja (sinnvoll & vom Fahrzeughersteller nicht zum Spaß oder gewürfelt) für die einzelnen Szenarien festgelegt. Das ist auch gut so.

    Natürlich wäre ein weiterer Menüpunkt "Individuelle Druckvorgabe" die Lösung für alle die meinen, ihr eigener Druck wäre der einzig richtige. Aber dann sind wir eben wieder genau bei Beitrag Nr. #7 und #8. Hast du das schon gemacht? Alles lamentieren hilft ja nichts, wenn nicht zielgerichtet eine etwaige Lösung verfolgt wird.

    Grüße

    Robert

    Tja, vielleicht sollte man sich einen Iltis bestellen! :D [...]

    Der gute alte Munga stünde notfalls auch noch zur Debatte (rengtengtengteng...), da gibt es auch keine Probleme mit Chipmangel, zumindest wenn man auf Discover Premium und Area View verzichtet :zwinker:.

    Ich schließe mich Martin aber natürlich an und wünsche allen Wartenden, dass es dann idealerweise doch schneller geht mit der Auslieferung. Vorfreude ist zwar schön, aber zu lange warten langweilt dann ja auch.

    Grüße

    Robert

    Servus,

    das Ganze liegt nicht nur an den Kabelbäumen. Da die Zulieferer mittlerweile praktisch weltweit verstreut sind und auch die lieben Chinesen zur Zeit ihre Probleme haben, mangelt es da auch an Halbleiterbauteilen, die für die Fertigung einiger Steuergeräte benötigt werden. Es ist nicht so einfach, genauer gesagt in vertretbarer Zeit schier unmöglich, ganze Baugruppen komplett umzudesignen, um dann einen - aktuell vielleicht gerade lieferbaren - Chip einzusetzen. Und wenn alles fertig, erprobt und schließlich zertifiziert ist, dann fällt eben vielleicht just dieser Typ weg.

    Grundsätzlich liegen die Lieferzeiten beim Touareg aktuell bei rund drei Monaten. Es gab und gibt aber eben Probleme, wenn Sonderausstattung bestellt ist, die eben nicht zugeliefert wird. Vor einigen Monaten war es z.B, keine gute Idee das Auto in Schwarz zu bestellen, einige Produktionsaufträge sind da immer noch nicht durch.

    Die momentane Situation ist eben eine (in jeder Hinsicht unschöne) Lage, mit der allerdings alle Hersteller zu kämpfen haben. Das geht ja soweit, dass manche sogar für einzelne Modelle mit "sofort lieferbar" werben, wenn denn der Kunde ein entsprechend vorkonfiguriertes Fahrzeug nimmt.

    Es sollte jedem klar sein, dass sämtliche Hersteller alles nur Erdenkliche tun, um die Produktion aufrecht zu erhalten. Jeder möchte schon aus Eigennutz so viele Fahrzeuge wie möglich absetzen. Mich nervt das momentan auch ein wenig, weil bei mir in ziemlich genau 12 Monaten das aktuelle Leasing ausläuft. Und eigentlich müsste man ja jetzt schon langsam schauen, wenn das so weitergeht mit den Lieferzeiten :hopelessness:.

    "Genaueres herauszufinden", wie Bozzo schrieb bzw. es sich wünscht, das ist ein sinnloses Unterfangen, so traurig es auch klingt. Die teilweisen Verschiebungen der Produktionstermine beruhen ja eben auf plötzlichen Lieferengpässen, die schlichtweg vorher nicht bekannt waren. Und so ist das momentan leider immer noch, dass jeden Tag neues Ungemach ins Haus stehen kann.

    Grüße

    Robert

    [...] Dabei liegt dann gerade das "Problem", dass der Reifen min. 0,5 Bar verlieren müsste, bis es anfängt zu warnen.

    Und das ist ein bischen viel. Da jeder Reifen so oder so mit der Zeit etwas Luft verliert. Deswegen soll man auch laut Bordbuch regelmäßig den Luftdruck kontrollieren, trotz RDKS. [...]

    Servus,

    aus diesem Grund lasse ich mir ab und an die Reifendrücke einfach im Display anzeigen, ob da noch alles auf +/- 0.1 bar gleichmäßig verteilt ist an allen vier Rädern. Das ist kein Aufwand und doch super einfach, insbesondere im Vergleich zur manuellen Kontrolle an der Tanke oder mit dem kleinen Reifendruckprüfer.

    Ein Sicherheitsproblem stellt der Druck (von bei dir 2.3 bar) beim Erreichen der Warnschwelle in keinem Fall dar, das ist logischerweise schon bewusst so gewählt worden, dass hier eben noch keinerlei Einfluss auf die Fahrstabilität gegeben ist.

    Irgendeine Toleranzschwelle muss es geben. Und ebenso wird es aber immer Leute geben, denen dieser - wie auch immer gewählte Wert - aus irgendwelchen Gründen dann nicht passt. So wie beim Getriebe, wo dann einer meint, er möchte aber jetzt gerne im 7. Gang mit 750 UPM mit 51 km/h fahren, weil ihn "die hohe Drehzahl" im 6. Gang schrecklich nervt. Und der nächst jammert dann, dass er lieber - weil er "das Getriebe schonen möchte" - mit Anhänger aber bitteschön lieber im 6. statt im 7. Gang bei seiner persönlichen Wohlfühlgeschwindigkeit von xx km/h unterwegs wäre.

    Ein Hersteller wird es nie allen recht machen können, was er auch immer unternimmt und auswählt. Ich finde z.B. eine gewisse Toleranzschwelle unterhalb des Reifen-Solldrucks absolut sinnvoll. Denn, siehe oben, die Kontrolle obliegt sowieso meiner Verantwortung. Und da ich aus genannten Gründen nicht mit signifikanten Drucküberschreitungen durch die Gegend fahre, passt das auch vortrefflich. Das wird sich VW vermutlich auch gedacht haben :zwinker:.

    Grüße

    Robert

    Servus Matthias,

    ich lege auf den empfohlenen Druck im kalten Zustand noch 1 - 2 Zehntel drauf. Je nachdem, wie gerade die Außentemperatur beim Befüllen im Vergleich zum Schnitt der Jahreszeit ist. Ich selber halte nichts von bewusst überhöhten Drücken, das geht sehr spürbar auf die Nasshaftung und damit ebenfalls auf Kosten der Sicherheit. Gespart wird hierbei nichts mehr, beim Touareg schon gar nicht, wo andere Faktoren deutlich überwiegen.

    Grüße

    Robert