Na, was habe ich gesagt.
Man brauchte nicht einmal bis zum Schluß warten. Sie reissen halt nichts.
Und dann noch der Ausfall der Technik. Wie in der Serie... ![]()
Na, was habe ich gesagt.
Man brauchte nicht einmal bis zum Schluß warten. Sie reissen halt nichts.
Und dann noch der Ausfall der Technik. Wie in der Serie... ![]()
Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika), auf Gesamtrang sechs der Rallye Dakar beste Volkswagen Piloten, erreichten mit Platz drei auf der zehnten Etappe ihre persönliche Bestleistung der diesjährigen Rallye.
Der Amerikaner legte im Race Touareg 2 die 400 Kilometer lange Schleife um Nema in Mauretanien nur 1.49 Minuten langsamer zurück als Tagessieger Nasser Al-Attiyah aus Katar (BMW), Zweiter wurde der Japaner Hiroshi Masuoka (Mitsubishi).
Carlos Sainz/Michel Périn (Spanien/Frankreich), die am Vortag die Etappe angeführt hatten, aber wegen eines Motordefektes ins Ziel geschleppt werden mussten und dabei sieben Stunden Zeit verloren, erreichten nach einer erfolgreichen Reparatur in der Nacht die fünftbeste Zeit. In der Gesamtwertung, die von Stephane Peterhansel (Frankreich/Mitsubishi) angeführt wird, liegt das Duo auf dem zehnten Platz.
Als 14. kamen Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland) ins Ziel. Das südafrikanisch-deutsche Duo hatte am Vortag ebenfalls durch einen Motordefekt die Führung in der Gesamtwertung verloren. Nach der nächtlichen Reparatur waren sie mit leichter Verspätung in die zehnte Etappe der "Dakar" gestartet, die sie mit 23.50 Minuten Rückstand beendeten.
Hey it’s Mark calling in! I just finished the second stage, or ah the second half of the marathon stage from Tichit to Nema.* I started fifth today and everything went really great this morning.* Had a great race, got through most of the traffic and actually at one point was leading the stage by [...]
So geht es morgen weiter auf der Rallye Dakar 2007. Es folgt die 10. Etappe von insgesamt 15. Los geht es um 9:30 Uhr MEZ.Mittwoch, 17. Januar, Nema (MR) - Nema (MR): 366 km WP/390 km Gesamt. Nachdem die Strecke aus Sicherheitsgründen geändert wurde und die Etappe nach Timbuktu abgesagt wurde, drehen die Teilnehmer auf [...]
Drei Fragen an Christian Fellinger, Logistik-Manager im Werksteam von Volkswagen
Was ist die größte Herausforderung bei der Rallye Dakar von logistischer Seite?
"Im Vorfeld der Veranstaltung an alles zu denken und während der Rallye alles dabei zu haben. Die Ersatzteil-Versorgung und die Mengen werden von den Technikern bestimmt. Meine Aufgabe ist, diese Mengen so zu verteilen und zu transportieren, dass sie zum richtigen Zeitpunkt dort sind, wo sie gebraucht werden. Dabei muss ich versuchen, die Teile so aufzuteilen, dass sie auf verschiedenen Service-Touareg, T5-Bussen und Lkws transportiert werden. Für die Taschen der Fahrer, die Ausrüstung, Zelte und Biwak-Einrichtung wie auch für die Arbeitsplätze für Ingenieure und Beifahrer bin ich selbst verantwortlich."
Wie viel kann man vorbereiten, wie oft müssen Sie reagieren?
"Man muss alles vorbereiten, damit man reagieren kann, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Ich muss vorher alle möglichen Abläufe gedanklich durchspielen. Denn wir sind in der Wüste, Offroad-Strecken und Sandstürme erschweren uns das Leben. Trotzdem muss die Logistik funktionieren."
Während der Marathon-Etappe sind die Volkswagen Race Touareg 2 und die Service-Mannschaft voneinander getrennt. Was mussten Sie dafür vorbereiten?
"Abgesehen von Dingen wie Ersatzteilen und Werkzeugen ein kleines Detail als Beispiel: Wir haben für jeden Fahrer einen kleinen Schlafsack eingepackt, der von Kris Nissen im Team-Manager-Flieger zur Marathon-Etappe transportiert wird. Auf dem schnellsten Race-Truck waren Seesäcke mit Schlafsack, Zelt und Isomatte. Wenn dieser Truck unterwegs stehen geblieben wäre, hätte der nächste Truck angehalten und diese Seesäcke mitnehmen. Jeder Fahrer hat einen kleinen Beutel mit Zahnbürste und persönlichen Dingen wie T-Shirts im Rallyeauto."
- Gefragte Physiotherapeuten: Neben einem Arzt begleiten auch drei Physiotherapeuten das Werksteam von Volkswagen. Bereits nach den felsübersäten Prüfungen in Marokko waren die heilenden Hände sehr gefragt: Gut 30 bis 45 Minuten kneten die Spezialisten die Fahrer und Beifahrer bei einer einzelnen Behandlung durch. "Die Behandlungen dienen der Entspannung, Schmerzlinderung durch die Belastung im Auto und der Funktionsverbesserung der Gelenke", erklärt Physiotherapeut Pierre Wack, der seine erste Rallye Dakar mit Volkswagen erlebt. "Bei Problemen kümmern wir uns auch um die schwer arbeitenden Mechaniker und Race-Truck-Besatzungen."
- Runde Sache: Insgesamt 400 Reifen von BFGoodrich, die allesamt auf BBS-Felgen vormontiert sind, hat Volkswagen bei der Rallye Dakar dabei. Ein Rad wiegt 38 Kilogramm. Trotz des felsigen Geläufs in Nordafrika kamen die Werksfahrer bislang mit nur zehn Reifenschäden über die Runden. "So haben wir inklusive aller Ersatzräder zum Ruhetag erst 150 Reifen aufgebraucht", erklärt der Technische Direktor von Volkswagen Motorsport, Eduard Weidl.
- Taktik zählt: Unmittelbar, nachdem die Volkswagen Werkspiloten an jedem Nachmittag in Biwak kommen, treffen sie sich zusammen mit den Fahrzeug-Ingenieuren, Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen, dem Technischen Direktor Eduard Weidl und dem Technischen Berater Jean-Claude Vaucard zum Technischen Meeting. "Diese Besprechungen sind sehr effizient", so Jean-Claude Vaucard. "Wir sprechen weniger über das Geschehen des Tages, sondern planen stärker für die folgende Etappe, um in der Lage zu sein, besser zu agieren."
Stimmen der Fahrer
Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
"Wir haben heute zwei schwere Rückschläge hinnehmen müssen. Das ändert allerdings nichts daran, dass ich auf das Team stolz bin. Es ist der Verdienst aller, dass Volkswagen die Rallye ab dem ersten Tag angeführt und Mitsubishi im sportlichen Kampf bezwungen hat – bis gestern. Für uns ist es schwer zu akzeptieren, dass wir nicht mehr führen und dass es eigentlich ausgeschlossen ist, noch zu gewinnen. Man kann bei dieser Rallye viele Prüfungen gewinnen und muss nur eine verlieren, um am Ende doch der Verlierer zu sein. Das ist der Unterschied zwischen der Rallye Dakar und anderen Wettbewerben wie etwa einer Fußball-Saison, bei der ein verlorenes Spiel noch nicht die Meisterschaft kostet. Unsere Ziele sind nun, Giniel und Carlos eine Weiterfahrt zu ermöglichen, möglichst gute Tagesplatzierungen einzufahren und noch ein ordentliches Endergebnis zu erreichen."
#301 – Giniel de Villiers (RSA)
"Wir haben die Rallye angeführt, als ein Rollenschlepphebel im Ventiltrieb gebrochen ist. Er schlug ein Loch in den Zylinderkopfdeckel und es trat Öl aus, das kurz brannte. Wir konnten die Flammen schnell mit dem Bordfeuerlöscher ersticken. Der Schaden kann auf der Etappe nicht behoben werden, weshalb wir uns vom Race Truck abschleppen lassen mussten."
#303 – Carlos Sainz (E)
"Nachdem wir in einem Loch hart gelandet sind, starb der Motor ab und sprang nicht wieder an. Mark Miller hielt und half uns, ebenso Carlos Sousa. Weder durch den Tausch von Elektronik-Bauteilen noch durch den Versuch, das Auto anzuschleppen, sprang der Motor wieder an. Also nahm uns der Race-Truck an den Haken."
#305 – Mark Miller (USA), 10. Platz Tages- / 6. Platz Gesamt-Wertung
"Wir fuhren ein sehr gutes Tempo, haben einen Mitsubishi und einen BMW überholt und lagen an der ersten Zeitkontrolle auf dem dritten Platz. Als wir Giniel entdeckten, hielten wir 30 Sekunden an, doch er sagte, wir sollen weiterfahren. Später folgten wir Luc Alphand, blieben aber defensiv – er hatte also nichts zu befürchten. Dann gelang uns ein guter Schachzug: Carlos Sainz folgte uns wie ein Schatten. Wir ließen ihn vorbei, was Alphand nicht merkte – so ließ er ihn aus Versehen passieren, weil er dachte, es sei mein Auto. Leider blieb Carlos stehen. Wir stoppten bei ihm, halfen ihm 35 Minuten bei der Reparatur, tauschten das Steuergerät – aber vergeblich."
Nach einer bisher eindrucksvollen Vorstellung hat das Volkswagen Team bei der 29. Rallye Dakar einen bitteren Rückschlag hinnehmen müssen: Das als Spitzenreiter gestartete Werks-Duo Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland) wurde auf der neunten Etappe von Tichit nach Nema in Mauretanien ebenso durch einen technischen Defekt am Race Touareg 2 gestoppt wie ihre viertplazierten Teamkollegen Carlos Sainz/Michel Périn (Spanien/Frankreich).
Moin Leute,
ich war länger hier nicht dabei ... und habe außerdem meinen V8 (den mit dem mageren Sound
Anfang Dezember '06 zwar schweren Herzens, aber dennoch wegen zu vieler teils immer wiederkehrender Macken und Mängel (reichlich 10 außerplanmäßige Werkstattaufenthalte seit November 2004) gewandelt.
Ab 19. Februar gibt's einen A6 Avant 3.0 TDI quattro tiptronic, zu guten Konditionen :-), mit hammermäßiger Farbe, und ansonsten schwarz ... wish me (more) luck.
Abzugeben habe ich jetzt ein paar Navi-CDs aus 2004 und 2005 (also fast frisch ;-)) dazu das SuperDuper-Dension iceLink 400er Teil zum Anschluss eines iPod an die RNS-Navi , wobei der ggf. vorhandene CD-Wechsler ebenfalls läuft (manuelle Umschaltung, ist aber OK), komplett, mit allen Zubehörteilen, ANleitung etcpp.
Außerdem suchen 4 Leichtmetall-Felgen "Big Foot" mit noch sehr guten 235er Winterreifen einen neuen Liebhaber - alles nur in liebevolle Hände abzugeben ![]()
More details: gerne auf Anfrage. Die Winterräder sind noch beim Händler, daher habe ich grad keine aktuellen Daten parat. Die genau Laufleistung kann ih raussuchen - auf Ehre und Gewissen.
Na denn - verspätetes HAPPY NEW YEAR ... keep on mudding ... oder wie sagt man?
Nach einer bisher eindrucksvollen Vorstellung hat das Volkswagen Team bei der 29. Rallye Dakar einen bitteren Rückschlag hinnehmen müssen: Das als Spitzenreiter gestartete Werks-Duo Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland) wurde auf der neunten Etappe von Tichit nach Nema in Mauretanien ebenso durch einen technischen Defekt am Race Touareg 2 gestoppt wie ihre viertplazierten Teamkollegen Carlos Sainz/Michel Périn (Spanien/Frankreich).
"Dieser doppelte Rückschlag ist nach den bisher starken Leistungen mit sechs Etappensiegen eine herbe Enttäuschung. Unser Traum vom Sieg wurde heute leider im Wüstensand begraben", sagt Volkswagen Motorsport Direktor Kris Nissen. "Am Fahrzeug vom Giniel de Villiers ist ein Schlepphebel des Ventiltriebs im Motor gebrochen. Dadurch wurde ein Loch in den Ventildeckel geschlagen, wodurch Motoröl austrat und sich am heißen Turbolader entzündete. Die Flammen wurden sofort mit dem Bordfeuerlöscher erstickt. Das Fahrzeug wird von einem unserer Race-Trucks ins Biwak geschleppt. Am Fahrzeug des heute bis dahin klar führenden Carlos Sainz ist der Motor plötzlich abgestorben und sprang vermutlich auf Grund eines elektrischen Defektes nicht mehr an. Auch er wird ins Biwak geschleppt. "
Volkswagen hat vom Start am 06. Januar in Lissabon bis zum heutigen Tag die Rallye Dakar souverän angeführt. Das Duo de Villiers/von Zitzewitz wies vor der neunten Etappe einen Vorsprung von über einer halben Stunde auf. Den zweiten Gesamtrang hatten Sainz/Périn erst auf der achten Etappe eingebüßt, als ein Schlauch der Lenkhydraulik durchgescheuert war und Sainz ohne Lenkunterstützung auskommen musste. Von den bisherigen neun Etappen konnte Volkswagen sechs gewinnen, zwei – inklusive der heutigen neunten Etappe – gewann Jean-Louis Schlesser (Frankreich/Buggy-Ford) und eine Robby Gordon (USA/Hummer).
Carlos Sousa/Andy Schulz (Portugal/Deutschland) im Race Touareg des Lagos-Teams und das Werksduo Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) beendeten die neunte Etappe auf den Plätzen sieben und zehn mit jeweils rund einer halben Stunde Rückstand, den sie unter anderem dadurch erlangten, weil sie Sainz zur Hilfe kamen. In der Gesamtwertung, die nun von Stéphane Peterhansel (Frankreich/Mitsubishi) angeführt wird, belegen Miller/Pitchford und Sousa/Schulz die Plätze sechs und sieben.
Kris Nissen: "Wir werden im Biwak die Schäden untersuchen und alles Machbare tun, damit Giniel und Carlos am Dienstag wieder starten können. Bis ins Ziel in Dakar wollen wir unverändert unser Bestes geben."
Hier eine Pressemitteilung von Volkswagen Motorsport.Wolfsburg (15. Januar 2007). Nach einer bisher eindrucksvollen Vorstellung hat das Volkswagen Team bei der 29. Rallye Dakar einen bitteren Rückschlag hinnehmen müssen: Das als Spitzenreiter gestartete Werks-Duo Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland) wurde auf der neunten Etappe von Tichit nach Nema in Mauretanien ebenso durch einen technischen Defekt [...]
Leider habe ich bis jetzt noch keine einfache Lösung für den Übergang von der Heckklappe zum Innenraum gefunden. Kabel einfach einziehen ist da nicht so...
Doch: ein Kabel von der Kamera durch die Heckklappe und
die C-Säule zum TV Empfänger. Das bedeutet auch den Himmel
mit einzubeziehen.
Hey it’s Mark calling in from Tichit!* It’s the first leg of the marathon stage so no mechanics today.* It’s a long stage, 600km.* I don’t know we started around 8 this morning and finished up 5th on the day and the sun is just setting, so I think everyone outside of the top six [...]
Da fällt mir spontan die Seidenstrasse ein: das wollt eich schon mal machen.
Wäre das nicht eine Idee?
Heil Wieder Zurück! Und Das Ohne Ketten!! Schnee Lag Nicht Wirklich Viel! Viel Schlimmer War Gewesen Das Ich Mein Schlüssel In Kofferraum Liegen Lassen Habe Und Die Tür Zuschlag ....
Morgen geht es wieder so gegen 10 Uhr MEZ weiter mit der Rallye Dakar 2007. Giniel de Villers und Dirk von Zitzewitz führen mit gut einer halben Stunde Vorsprung vor Stephane Peterhansel und Jean Paul Cottret. Mark Miller Ralph Pitchford liegen mit fast 2,5 Stunden zur Zeit auf Platz 7. Robby Gordon auf Platz 10. Montag, [...]
Drei Fragen an Eduard Weidl, Technischer Leiter von Volkswagen Motorsport
Welche Arbeiten wurden am Ruhetag der Rallye Dakar an den Volkswagen Race Touareg 2 durchgeführt?
"Wir haben planmäßig Getriebe, Differenziale, Antriebswellen, Turbolader und viele kleinere Verschleißteile, wie Bremsbeläge, Bremsscheiben und Schlauchverbindungen sowie verschiedene elektrische Bauteile gewechselt. Diese Wartungsarbeiten haben wir im Vorfeld exakt festgelegt. Es sind keine zusätzlichen Arbeiten hinzugekommen."
Wie lange hat das Team am Ruhetag dafür gebraucht?
"Die Arbeiten dauerten insgesamt 24 Stunden, also von Freitagnachmittag bis zum Samstagnachmittag. Die vielfältigen Aufgaben waren auf alle Teammitglieder verteilt, und es war sicher gestellt, dass jeder seine notwendige Ruhephase hat. Am Samstagnachmittag haben wir dann mit allen Race Touareg kurze Testfahrten durchgeführt. Dabei liefen alle Fahrzeuge tadellos."
Direkt nach dem Ruhetag wird die Marathon-Etappe gefahren. Wie hat sich die Mannschaft von der technischen Seite auf die zwei Etappen ohne regulären Service vorbereitet?
"Es war wichtig, die Wechselintervalle so zu planen, dass am Marathon-Tag so wenig planmäßige Arbeiten wie möglich durchzuführen sind. Neben Tanken, Reifenwechsel und einen Check ist nicht zu tun – falls auf der Etappe nichts Außergewöhnliches passiert. Alle Aufgaben haben wir mit den Fahrzeugingenieuren präzise besprochen. Außerdem haben wir die Detailarbeiten mit den drei Race-Truck-Besatzungen durchgesprochen. Wir haben alle Funktionen in den Race-Trucks doppelt belegt, falls einer der Lkw nicht rechtzeitig in Tichit eintrifft."
Getrennte Wege: Während die Teilnehmer der Rallye am Sonntagabend auf dem ersten Teil der Marathon-Etappe von Atar nach Tichit fährt, macht sich der Rest der Mannschaft auf den Weg ins 1.500 Kilometer entfernte Nema, am Montag Ziel der neunten Etappe. Am Sonntag fährt die Service-Mannschaft einen Teil der Strecke und macht in Kiffa Station. Fahrzeug-Ingenieure und Techniker sind dort jederzeit übers Satelliten-Telefon erreichbar, falls die Rallye-Piloten und Besatzungen der Race-Trucks telefonische Hilfe oder Tipps benötigen. Im Etappenziel der Marathon-Etappe sind neben den Fahrern und Copiloten der Volkswagen Race Touareg und den Besatzungen drei Volkswagen Race-Trucks (jeweils drei Personen) lediglich Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen, Team-Manager-Assistent Jean-Bernard Vieu sowie Reglement-Spezialist Michael Bernard vertreten.
- Camping: Am Sonntag schlafen die Fahrer zum ersten Mal im Biwak und nicht mehr in einem Hotelzimmer. Ari Vatanen bedauert nicht nur aus sportlichen Gründen seinen Ausfall auf der siebten Etappe. Der Finne hat auch einen besonderen Bezug zum Campieren – Übernachtungen im Zelt sind für ihn ein "Tausend-Sterne-Hotel". In dem französischen Film "Camping" des Regisseurs Fabien Onteniente, der das Publikum 2006 in den Kinos mit einer Abhandlung über das Urlaubsleben im Zelt amüsierte, erschien Vatanen in einer Nebenrolle. Der viermalige "Dakar"-Sieger spielte sich selbst. Mit dem bekannten Franzosen Claude Brasseur, im Hauptberuf Schauspieler, war ein weiterer ehemaliger "Dakar"-Gewinner im Film zu sehen.
- Erster Totalverlust: Im November 2003 lief erstmals ein Race Touareg in Marokko im Test – Chassis RT01. In mehr als drei Jahren verlor Volkswagen bei 17 Rallyes und vielen Tests kein einziges der zwölf gebauten Fahrzeuge – bis das Auto von Ari Vatanen, Chassis RT16, am 12. Januar abbrannte. Alle Race Touareg, werksseitig und in Kundenhand, absolvierten bis heute zusammen 48 Rallye-Einsätze, bei denen nur neun Ausfälle eintraten. Mit 81,25 Prozent erreichte der von einem TDI-Diesel-Motor angetriebene Rallye-Prototyp eine bemerkenswerte Zielankunftsquote und hohe Zuverlässigkeit in dieser rauen Sportart.
- Vorzeitige Heimreise: Ari Vatanen und Copilotin Fabrizia Pons sind nach ihrem Ausfall auf der siebten Etappe am Sonntag über Paris in die Heimat geflogen. "Es war leider nicht meine ‚Dakar’, doch ich hoffe, dass diese Rallye für Volkswagen ein Erfolg ist", erklärte Ari Vatanen. Fabrizia Pons ergänzt: "Wir würden gerne nach Dakar zu einer Siegesfeier kommen…"
Stimmen der Fahrer
Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
"Giniel und Dirk haben einmal mehr eine hervorragende Leistung gezeigt. Sie haben die Prüfung mit mehr als sechseinhalb Minuten Vorsprung vor einem Mitsubishi gewonnen, ohne, dass unser Gegner ein bekanntes Problem gehabt hätte. Dazu waren wir auf so anspruchsvollen Etappen früher nicht in der Lage. Der Zeitverlust von Carlos ist sehr bedauerlich. Die genaue technische Ursache können wir erst nach der Ankunft der Race Trucks feststellen, deren Besatzungen die Reparatur durchführen werden. Mark erlebte einen durchschnittlichen Tag, an dem er durch Reifenschäden und Orientierungsfehler Zeit eingebüßt hat. Trotzdem hat er einen Platz gewonnen. In der Gesamtwertung sind unsere Aussichten bei mehr als 31 Minuten Vorsprung auf Mitsubishi unverändert gut."
#301 – Giniel de Villiers (RSA), 1. Platz Tages- / 1. Platz Gesamt-Wertung
"Die Etappe war sehr schwierig. Die erste Dünenkette war weich, während sie der Veranstalter als harten Untergrund angekündigt hatte. Die zweite Dünenkette war hart, doch der Veranstalter sprach von weichem Sand. Also haben wir vorher angehalten und Luft aus den Reifen abgelassen, was uns vier Minuten gekostet hat. Im Sand waren heute viele Steine versteckt. Die Etappe bestand zu 60 Prozent aus steinigem Untergrund. Körperlich war der Tag sehr anstrengend. Trotz dieser Widrigkeiten verlief unsere Fahrt absolut rund. Kompliment an Dirk, der sehr gut navigiert hat."
#303 – Carlos Sainz (E), 7. Platz Tages- / 4. Platz Gesamt-Wertung
"Die ersten 300 Kilometer liefen gut und wir kamen schon an Stéphane Peterhansel heran. Dann trat Flüssigkeit aus dem Servo-Kreislauf der Lenkung aus. Wir stoppten und versuchten zu reparieren, hatten aber keine Chance. So blieb uns nichts anderes übrig, als diese lange Etappe mit reiner Muskelkraft beim Lenken zu bewältigen, was extrem hart war. Ich bin traurig, dass wir zwei Plätze verloren haben."
#305 – Mark Miller (USA), 5. Platz Tages- / 7. Platz Gesamt-Wertung
"Das war ein richtig schöner Wüstentag mit einer Prüfung durch eine atemberaubende Landschaft. Nach 17 Kilometern musste ich allerdings den ersten Reifenschaden wechseln. Kurz danach trafen wir Carlos, der sich festgefahren hatte, sich aus eigener Kraft befreite und gerade losfuhr. Wir folgten ihm 140 Kilometer. Dann trafen wir einen Stein und mussten noch einen Reifen wechseln. Zwei kleine Navigationsfehler haben uns leider noch einmal fünf bis zehn Minuten gekostet."
Volkswagen hat auf der mit 589 Kilometern längsten Wertungsprüfung der 29. Rallye Dakar seine Führung weiter ausgebaut: Das Werksduo Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland) fuhr auf der achten Etappe von Atar nach Tichit in Mauretanien die Bestzeit 6.35 Minuten vor dem französischen Mitsubishi-Fahrer Stéphane Peterhansel.
Mit seinem dritten Etappensieg vergrößerte Giniel de Villiers im Race Touareg seinen Vorsprung in der Gesamtwertung um 29.34 Minuten auf 31.13 Minuten.
Neuer Gesamt-Zweiter ist Stéphane Peterhansel, nachdem Carlos Sainz wegen einer schadhaften Servolenkung einen Zeitverlust von 1:04 Stunden hinnehmen musste und als Siebter ins Ziel kam. Der Spanier fiel mit seinem französischen Copiloten Michel Périn vom zweiten auf den vierten Gesamtrang hinter de Villiers, Peterhansel und Luc Alphand (Frankreich/Mitsubishi) zurück. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) erreichten im Race Touareg im Design der Partner Red Bull, Castrol sowie BP/Aral mit einem Rückstand von 27.22 Minuten als Fünfte das Tagesziel. Trotzdem rückte das englischsprachige Duo in der Gesamtwertung vom achten auf den siebten Platz vor, obwohl Reifenschäden und Navigationsfehler wertvolle Zeit kosteten.
Am Abend dieser so genannten Marathon-Etappe ist der reguläre Service durch das Team verboten, das direkt zum Ziel der Montags-Etappe nach Nema fährt. In Tichit müssen Fahrer und Beifahrer mit Unterstützung der Race-Truck-Besatzungen die Race Touareg für die neunte Etappe vorbereiten, die am Montag über 497 Kilometer nach Nema führt.
Volkswagen führt die 29. Ausgabe der Rallye Dakar mit dem Race Touareg 2 seit Beginn am 6. Januar ununterbrochen an und hat sechs der acht möglichen Etappensiege erzielt.
Stand nach Etappe 8, Atar (MR) – Tichit (MR); 589/626 km WP 8/Gesamt
Pos.; Team; Fahrzeug; Etappe 8; Gesamtzeit
1. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D); Volkswagen Race Touareg 2; 7:31.52 Std. (1.); 27:35.53 Std.
2. Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 7:38.27 Std. (2.) + 31.13 Min.
3. Luc Alphand/Gilles Picard (F/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 7:41.03 Std. (3.) + 43.04 Min.
4. Carlos Sainz/Michel Périn (E/F); Volkswagen Race Touareg 2; 8:36.04 Std. (7.) + 1:05.51 Std.
5. Nasser Al-Attiyah/Alain Guehennec (QT/F); BMW X3; 7:44.01 Std. (4.) + 1:44.14 Std.
6. Jean-Louis Schlesser/Arnaud Debron (F/F); Schlesser Buggy; 8:20.42 Std. (6.) + 2:00.59 Std.
7. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA); Volkswagen Race Touareg 2; 7:59.14 Std. (5.) + 2:18.01 Std.
8. Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon (J/F); Mitsubishi Pajero Evolution; 9:00.55 Std. (9.) + 2:40.33 Std.
9. Carlos Sousa/Andreas Schulz (P/D); Volkswagen Race Touareg 2; 9:10.01 Std. (10.) + 4:16.35 Std.
Und so geht’s weiter…
Montag, 15. Januar, Tichit (MR) – Nema (MR): 494 km WP/497 km Gesamt. Die neunte Tagesetappe der Rallye Dakar ist ein echter Klassiker. Die Strecke führt durch die Wüste. Im flachen Gelände ist die Orientierung schwierig, dadurch die Navigation extrem anspruchsvoll. Das Terrain ist vielseitig: Neben einem großen Anteil von Sand sind auch steinige Pisten und Kamelgras-Hügel in der Tagesetappe enthalten.