R5 TDI springt nach Standzeit beim ersten Start schlecht an

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  • Hallo,


    mein R5 TDI springt nach längerer Standzeit schlecht an. Nachdem er dann doch angelaufen ist, ist den ganzen Tag nichts mehr davon zu spüren.


    Es wurden schon neue Glühkerzen/Kraftstoff Filter eingebaut, jedoch ohne Erfolg.


    Interessanter Weise springt der Motor aber nach längerer Standzeit an, wenn ich beim Starten das "GAS" voll durchtrete! Dann ohne Probleme.


    Wie sicher deutet dies auf defekte Dichtungen der PDE Elemente hin? Welche Firma führt eine solche Reparatur im Raum Stuttgart durch, könnt ihr mir da was Empfehlen.


    vielen Dank
    Frank

  • Wie sicher deutet dies auf defekte Dichtungen der PDE Elemente hin?


    Gar nicht: Bei defekten Dichtungen der PDE findest du Kraftstoff im Motoröl, außerdem hast du Leistungsverlust und unrunden Motorlauf. Deswegen springt der Motor nicht leichter an... ebenso haben die Glühstifte um diese Jahreszeit keine Einfluss auf das Startverhalten. Ich würde mir mal die Tandempumpe ansehen, ob die kaputt geht, das könnte ev. ein Punkt sein an dem man ansetzen kann.



    MfG


    Hannes

  • Hallo

    also ich hatte keinen Messbaren Dieseleintrag ins Motoröl. Ich habe aber das Problem aber sofort in Angriff genommen, weiters hatte ich, wenn er dann lief, weder einen Leistungsverlust noch einen unrunden Motorlauf.

  • war bei mir genauso - ich hatte auch keinen Dieseleintrag ins Öl und auch keinen Leistungsverlust. Nach dem Tausch der PDE-Dichtungen war wieder alles gut. Er muss ja nicht zwangsläufig Diesel ins Öl drücken sondern kann auch Luft ziehen und so die Förderkette unterbrechen.
    Gib Bescheid wenn Du das Spezialwerkzeug für die Reparatur brauchst, das würde ich Dir günstig verkaufen - hab's nur einmal gebraucht :)

  • Hallo,


    wollte nur noch mal rückmelden, hab hier einen R5 Touareg mit undichten PDE Dichtungen, bei dem merkt man den unruhigen Motorlauf deutlich im Innenraum sowie den Leistungsverlust bzw. bei Vollgas ein aufschaukeln. Dieseleintrag nicht feststellbar.



    Nur so als Info, vielleicht nutzt es ja jemanden.

  • also ein Ruckeln oder unruhigen Motorlauf habe ich nicht, auch keinen Leistungsverlust!


    Bin momentan im Urlaub, nach dem ich Bremsenreiniger in den Ansaugtrakt gespritzt habe läuft der Bock nun täglich ohne Vollgas an.


    Kann ich den irgendwas mit VCDS auslesen bezüglich dieser Problematik? Hab ich dabei:)




    grüße

  • würde ebenfalls auf suboptimale PDE-Dichtungen tippen, auch wenn der Erfolg von "Gas geben" beim Start IMHO vielleicht nicht ganz dazu passen mag.


    Hatte das Thema gerade bei meinem R5, die PDE-Sitze im Kopf waren zudem deutlich eingearbeitet, habe die Dichtungen gewechselt und PDE-Keile (Google) eingebaut.


    Bei der Gelegenheit auch die Nockenwelle auf Einlauf-Spuren überprüfen.


    Die PDE-Keile würde ich übrigens vorsorglich auch bei noch nicht bemerkbaren Spuren im Zylinderkopf einbauen.

  • Die PDE-Keile würde ich übrigens vorsorglich auch bei noch nicht bemerkbaren Spuren im Zylinderkopf einbauen.


    Bist du der Meinung immer noch, auch ohne Probleme - bei ca. 200 tkm.


    Entgegen dem Grundsatz 'Never change a running System?'

  • Bist du der Meinung immer noch, auch ohne Probleme - bei ca. 200 tkm.


    Entgegen dem Grundsatz 'Never change a running System?'


    Wenn erst Probleme auftreten, ist es ja auf der anderen Seite eigentlich bereits zumindest ein kleines bisschen zu spät...


    Offen gesagt weis ich auch nicht, ob ich im konkreten Fall und ohne Not die Schraubenschlüssel zücken würde, dafür bin ich eigentlich zu faul;) und mit allen Dichtungen und neuen Dehnschrauben ist es ja auch mit einigen nicht unerheblichen Kosten verbunden.


    Für verkehrt halte ich es jedoch nicht. Wäre ma interessant, ob bei einem 200k gelaufenen Fahrzeug die PDE-Sitze noch okay sein können.



    Wie wichtig neue Dehnschrauben sind hab ich erst gerade selbst erfahren. Obwohl ich seinerzeit natürlich neue Schrauben verwendet hatte, sind vor zwei Wochen zwei der Schwinghebelbefestigung abgerissen und die Welle gebrochen.


    Das Ganze hatte sich wohl angekündigt, indem die Leerlauf-Einspritzmenge des betroffenen zweiten Zylinders leicht, und noch innerhalb der Toleranz, angestiegen war, offenbar hatten die Schrauben sich da schon gelängt.
    Jetzt, nach der Reparatur, sind die Leerlauf-Einspritzmengen wieder völlig unauffällig, obwohl ich die PDE's nicht demontiert hatte. Vermutlich ein Materialfehler bei den Schrauben.



    Und, bei der Gelegenheit noch etwas: bei Startschwierigkeiten schadete es nicht, auch mal den Kraftstofffilter zu tauschen, wenn das nicht gerade erst gemacht wurde.