Fahren in unterschiedlichen Geländen

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  • Weitere Wichtige Tipps zum Fahren im Gelände

    Allgemeine Hinweise


    Die gute Vorbereitung entscheidet über einen gelungenen Offroad-Trip.
    Vergewissern Sie sich, dass Ihre Reifen in optimalem Zustand sind bevor Sie zu Ihrer Off Road Tour aufbrechen. Vergessen Sie nicht, auch das Ersatzrad zu prüfen.
    Führen Sie eine elektrische oder mechanische Luftdruckpumpe mit Druckanzeige mit sich, damit Sie bei Bedarf den Luftdruck im Gelände absenken und später wieder auf das normale Niveau anheben können.
    Legen Sie immer den Sicherheitsgurt an, auch in sehr langsamen Passagen. Alles, was Sie im Fahrzeug mitführen, muß gegen Verrutschen gesichert sein. Aufgrund des höheren Fahrzeuggewichts benötigt ein Touareg meist einen längeren Bremsweg als ein normaler PKW. In schwierigen Geländeabschnitten empfiehlt es sich, die Klimaanlage abzuschalten, da sie bis zu 10% der Motorleistung beansprucht.


    Fahren auf lockerem Untergrund

    Bei weichem oder lockerem Boden hat eine größere Kontaktfläche Vorrang vor einer höheren Bodenfreiheit. (darum: breiterer, flacherer Reifenquerschnitt).
    Versuchen Sie beim langsamen Passieren von schwierigen Stellen auf lockerem Boden das Fahrzeug in Bewegung zu halten. Einmal zum Stillstand gekommen, ist es umso schwerer, wieder anzufahren. Geht es einmal nicht mehr vorwärts, lassen Sie die Räder nicht durchdrehen, da sie sich nur noch tiefer eingraben würden. Versuchen Sie, langsam in der eigenen, vom Fahrzeug komprimierten, Spur rückwärts zu fahren. Wenn das nicht funktioniert, unterlegen Sie die Räder mit geeignetem Material (Matten, Bretter, Äste etc.) um wieder Grip zu bekommen.


    Fahren auf felsigem Untergrund

    Auf Fels, Strecken mit vielen Hindernissen und beim Überwinden von Höhenunterschieden ist eine größere Bodenfreiheit vorteilhaft. (darum: schmalere, höhere Reifen).


    Fahren an Hängen

    Schwierige Passagen zuerst zu Fuß erkunden. Bei Talfahrten ist ein Fahrzeug mit Dieselantrieb wegen der stärkeren Motorbremse besser zu kontrollieren als ein Benziner.
    Bei starken Steigungen oder Gefällen stets mit Allradantrieb fahren. Besser ist es, beim Verlassen befestigter Straßen gleich den Allradantrieb einzuschalten. Hänge und Gefällstrecken stets in der Falllinie angehen. Am Steilhang ist kein Gangwechsel mehr möglich, darum gleich im richtigen niedrigen Gang anfahren. Nicht die Kupplung treten.
    Fahren Sie nie einen steilen Hang hinab, wenn Sie nicht sicher sind, bei Bedarf auch wieder hinauf fahren zu können.
    Schräg zum Hang fahren: Nach Möglichkeit vermeiden. Wird die Seitenneigung zu groß und droht das Fahrzeug zu kippen, bergab lenken und leicht Gas geben, bis sich das Fahrzeug wieder stabilisiert hat.
    Sowohl bei steilen Anstiegen als auch bei steilen Abfahrten nie die Kupplung treten, da sonst das Fahrzeug sehr schnell abrutschen kann
    Berücksichtigen Sie die maximalen Böschungs- und Rampenwinkel Ihres Fahrzeugs
    Lassen Sie in schwierigen Passagen das Schiebedach und die Seitenscheiben geschlossen. So vermeiden Sie, dass Sie mit dem Kopf oder den Armen aus dem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt werden, sollte das Fahrzeug zum Kippen kommen.
    Bei Kolonnenfahrten in schwierigen Passagen erst losfahren, wenn das vorausfahrende Fahrzeug die Stelle passiert hat.


    Passieren von Hindernissen

    Größere Hindernisse nicht zwischen die Räder nehmen, sondern mit den Rädern darüber fahren (Gefahr des Aufsetzens von Getriebe, Differentialen und Bodenblech).
    Tiefe Spurrillen möglichst zwischen die Räder nehmen, damit das Differential nicht aufsetzt. Nicht mit Gewalt versuchen, aus den Spurrillen herauszufahren, sondern der Lenkung leichtes Spiel lassen.
    Gräben und Böschungen schräg anfahren, damit möglichst immer 3 Räder Bodenkontakt haben. Lenken Sie geradeaus, bis das Hindernis überquert ist.


    Wasserdurchfahrten

    Bei Wasserdurchfahrten die maximale Wattiefe des Fahrzeugs beachten. Der Luftansaugstutzen muß frei von Wasser bleiben. Daher müssen Wasserfahrten unbedingt langsam durchgeführt werden, um so eine möglichst kleine Bugwelle zu erzeugen. Zusätzlich stellt eine langsame Durchfahrt sicher, dass die heißen Antriebsaggregate keine Spannungsrisse durch den plötzlichen Kontakt mit kaltem Wasser erleiden.

    Auszug von Dunlop