Beiträge von herbert2176

    nach meinen Unterlagen gibt es 2 Steuergeräte für das ACC: J428, befindet sich beifahrerseitig , zur Fahrzeugmitte neben dem Nebelscheinwerfer; das J850, befindet sich fahrerseitig, zur Fahrzeugmitte neben dem Nebelscheinwerfer.

    Beim J428 sind von dem 8-poligen Stecker nur die PIN's 1, 5, 6 und 8 belegt.

    Beim J850 sind von dem 8-poligen Stecker die PIN's 1, 3, 4, 5, 6 und 8 belegt.

    Habe noch nicht rausgefunden warum 2 Stück. Beide Abbildungen sind identisch, dto. die Stecker.

    Dachte erst RL und LL! Aber nur das J850 hat eine Verbindung zum Diagnose-Interface Datenbus J533!

    Gruß

    Ich würde die Stecker der Stellglieder abziehen. Das Fzg. hinten leicht anheben, so dass die Räder frei hängen. Jetzt an die PIN's 1 und 4 +12V und Masse mit einer externen Spannungsquelle anlegen. Die Kabelquerschnitte von Kabel 1 und 4 betragen 2,5mm2, d.h. da fließen ein paar Ampere. Damit sollte deine externe Spannungsquelle entsprechende Power haben, am Besten von einer Batterie.

    Du musst ja rausfinden, wann die Stellglieder lösen. Deshalb das Fzg. hinten aufbocken, Spannung und Masse anlegen und schauen ob die Stellglieder die Bremse lösen (= Rad lässt sich drehen) oder die Bremse weiter anziehen. Ist letzteres der Fall, einfach die +12V und die Masseverbindung an den PIN's 1 und 4 vertauschen.

    Sind die Räder frei, einfach den Stecker nicht mehr aufstecken und so zur Werkstatt fahren. Deine Fahrbetriebsbremse funktioniert ja davon unabhängig.

    Wenn du aus der Werkstatt eine Fehleranalyse hast, würde mich natürlich sehr interessieren, was letztendlich die Ursache war.

    Mit viel Pech machen die aber keine Fehleranalyse und ersetzen einfach alle Komponenten ( was ich vermute!).

    Eine kurze Rückmeldung hier im Forum wäre Super.

    Viel Glück

    schau dir das mal an:

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    Er löst mit einer externen 12V-Spannungsquelle die Stellglieder. So kannst du zumindest mal die Räder wieder zum drehen bringen und testest gleichzeitig, ob deine Stellglieder funktionieren.

    Irgenwie drängt sich das Steuergerät hier auf, was wahrscheinlich etwas kostenintensiver werden könnte.

    Du schreibst in deinem Eingangspost ".... der Fehler lässt sich nicht mehr löschen...."

    Hier sind aber jetzt mehrer Fehler aufgelistet. Gab es dazwischen irgendwelche Veränderung/ Modifikationen am Fzg.?

    Lassen sich diese Fehler jetzt löschen und treten dann alle wieder so auf oder verschwinden einige?

    Bevor du dich intensiver mit dem SG beschäftigst, würde ich aber zuerst alle Kabel von der Steckverbindung -Stellglied zum Steuergerät- überprüfen, natürlich für jede Seite. Gleiches am Stecker der Stellglieder und für die Kabel zwischen AUTOHOLD-Taster und Steuergerät.

    Hier solltest du auf Durchgang zwischen den einzelnen Adern aber auch jeweils gegen Masse messen. Ist hier alles i.O. ist mit größter Wahrscheinlich etwas mit dem SG nicht in Ordnung.

    Das Steuergerät befindet sich hinter der seitlichen Kofferraumverkleidung-Beifahrerseite, oberhalb des Radhauses.

    Wenn die Kabelüberprüfung nichts ergibt, brauchst du zum Querchecken ein "funktionierendes" SG und einen anderen Taster .

    Vielleicht findest du im Netz einen Elektroniker, welcher diese Art von Steuergerät überprüfen kann. Alternativ könntest du versuchen aus einem Schlachter/ Unfallfzg. eines zu beschaffen, gleiches gilt für den Taster.

    Auf Verdacht beide Teile neu kaufen, hängt wahrscheinlich von dem Preis ab!

    Viel Glück,

    herbert

    Hallo Michael,

    du bist dir aber sicher, das kein mechanisches Problem vorliegt? Z.B. die Bremsbacken an der innenliegenden "Handbremstrommel" sind verschlissen und haben sich mit der Bremstrommel "verschweißt" oder etwas in der Bremstrommel ist abgebrochen und blockiert das zurückfahren der Stellelemente!

    Hast du die Möglichkeit den Fehlerspeicher z.B. mit VCDS auszulesen? Steht dort etwas?

    Das würde helfen.

    Falls nicht, kannst du folgende Sicherungen kontrollieren:

    Sicherung auf Sicherungsträger "C" ( befindet sich seitlich an der IT auf der BF-Seite), lfd. nr. 57, sollte eine 40A Sicherung sein und

    Sicherung auf Sicherungsträger "C", lfd. Nr. 16, sollte eine 5A-Sicherung sein

    und

    Sicherung auf Sicherungsträger "B" ( seitlich an der IT auf der Fahrerseit), lfd.nr 36, sollte eine 5A-Sicherung sein. Diese Sicherung ist für die Kontrollleuchte im Taster.

    Wenn alle Sicherungen DURCHGEMESSEN ( nicht nur optische Kontrolle!) i.O. sind und sich kein Marder an der Verkabelung verköstigt hat, bleiben eigentlich nur noch die beiden Stellelemente der Feststellbremse , das dazugehörige Steuergerät und der AUTO-HOLD-Taster übrig.

    Die Stellelemente befinden sich direkt an der innenliegenden Trommelbremse an der Hinterachse.

    Nach der Kontrolle der Sicherungen würde ich das Fzg. erstmal hinten aufbocken und kontrollieren, ob beide Hinterräder blockiert sind oder vielleicht nur eine Seite!

    Sind beide Hinterräder blockiert ist es sehr unwahrscheinlich, dass zum gleichen Zeitpunkt beide Stellelemente defekt sind!

    Ist aber auch nicht ganz unmöglich! Sollte man im Hinterkopf behalten.

    Wenn du bei einem bekannten Aktionshaus im Internet mit dem Suchbegriff " Vw Touareg 7P Stellelement Feststellbremse" auf die Suche gehst, siehst du sehr leicht, wie die Dinger aussehen und nach was du Ausschau halten musst.

    Diese Stellelemente werden über einen 4-poligen Stecker angesteuert. An dem Stecker ist der PIN1 (blaues Kabel) und der PIN4 (rotes Kabel ) verantwortlich für die Spannungsversorgung des Motors im Stellelement.

    Wenn du die Stecker an beiden Stellelementen abziehst, was passiert mit den optischen Fehlerhinweisen an den Leuchten im Taster und Kombiinstrument?

    Einmal die Stecker abgezogen mit einem Multimeter messen, ob bei "Zündung EIN" an irgendeinem PIN 12V gegen Masse anliegen?

    Schau dir auch die Stecker und Kupplungen an. Sind alle Kabel fest und nicht korrodiert.

    Was ich beschrieben habe, wäre meine Vorgehensweise zur Fehlerlokalisierung.

    In Abhängigkeit von dem was festgestellt wird, ergeben sich dann die nächsten Schritte.

    Das wäre meine Vorgehensweise zu dieser Problemlösung.

    Gruß

    Herbert

    Das Ventil befindet sich in den Tiefen des " V " und ist so erstmal nicht sichtbar!

    Ansaugbrücke muß runter, danach AGR-Kühler raus, danach den Motorölkühler raus und erst dann bekommt man das Ventil N489 vernünftig ausgebaut.

    Sowie die Temperaturen steigen, werde ich das Ventil auch tauschen, habe auch Öl/ Kühlflüssigkeit im V stehen!

    Ich habe irgendwo gelesen, das dieses Ventil im Laufe der Zeit eine konstruktive Verstärkung/ Modifikation im Bereich Wellenabdichtung/ Wellenführung gegen das Problem der Leckage erfahren hat.

    Ich habe mir ein Ersatzteil von ELRING gekauft. Wenn das Alte ausgebaut ist, werde ich mal berichten, ob äußerlich ein Unterschied sichtbar ist.


    Gruß

    Hallo und Guten Abend,

    habe mir ja vor 3 Wochen einen gebrauchten 7P/ 245Ps/ EZ 8/2011 gekauft.

    Habe daneben auch noch ein V6 TDI Amarok aus 11/2019.

    Beide Fzge. haben Standheizung.

    Bei dem Amarok konnte ich mittels VCDS die Standheizung so modifizieren, dass neben dem Innenraum auch das Kühlwasser mit vorgewärmt wird ( über Stg.18 und lange Codierung).

    Habe heute mal versucht raus zu finden, was Status bei dem 7P ist.

    Das Einzige was ich gefunden habe und wo ich vermute, es könnte damit zusammen hängen ist im Stg. 18/ Standheizung => lange Codierung =>Bit3 => Absperrventil/ Kühlmittel/Heizung (N279) verbaut.

    Hier ist ein Haken gesetzt.

    Kann man an dieser Stelle die Vorwärmung für den Kühlmittelkreislauf aktivieren?

    Hat da jemand Erfahrung?

    Falls "Nein", was passiert da, wozu dient dann diese Codiermöglichkeit?


    Beim Amarok kann ich auch die Blinkanzahl beim Komfortblinken ( Standard = 3x) verändern. Von 2x bis max. auf 5x pro antippen.

    Da ich hier im Stg.09 nichts entsprechendes finde, gehe ich davon aus, dass dies bei dem 7P nicht möglich ist!

    Oder suche ich an der falschen Stelle?

    Vielleicht hat ja jemand mehr Info zu diesem Fragenkomplex.

    Danke und Gruß

    Herbert

    Hallo,

    an meinem Fzg. (EZ 8/11; 220Tkm) ist definitiv vorne rechts das Restdruckhalteventil des LFW defekt. Ersatzteile im Zulauf. Werde beide Ventile an der Vorderachse wechseln, so weit so gut.

    Meine Frage dazu:

    Nach welcher Standzeit ( Tage/ Wochen) darf ein i.O. LFW sich bis auf die Anschlagpuffer absenken?

    Darf sich ein i.O. LFW überhaupt absenken?

    Danke für die Antworten,

    Gruß

    Herbert

    Hallo Manuel,

    habe die Anlage selbst befüllt und mehrfach kontrolliert. Die Drücke stimmen, es gibt auch kein Kältemittelverlust über Tage/ Wochen.

    Die Anlage kühlt ja gut bis Aussentemperaturen bis ca. 34°C, danach beginnt der schleichende Kühlleistungsverlust. Die "europäische" Kühlsystem-Abstimmungsvariante hat halt irgendwo ihre technischen Grenzen.

    Die Frage ist: Geben/ gaben sich die "Amis" in Texas/ Arizona mit dieser Kühlleistung im 7P zufrieden? Ich denke VW hatte für diesen sensiblen Markt von Anfang an eine technische Verbesserung zur Verfügung!

    Vielleicht gibt es ja weitere Tipps,

    trotzdem erstmal vielen Dank,

    herbert

    Hallo, ich benötige das Schwarmwissen.

    Folgendes: Wir verbringen den Sommer im südlichen Spanien. Dort hatten wir in diesem Jahr über mehrere Wochen schon ordentliche Temperaturen.

    Morgens um 10:00 Uhr 36°C, ansteigend bis Nachmittags 40° C im Schatten.

    Ging morgens die techn. i.O. Klimaanlage noch gerade so, konnte man Nachmittags keine Kühlleistung mehr feststellen. Mit im Tagesverlauf abnehmender Aussentemperatur kam dann die Kühlleistung langsam zurück.

    Ich kenne aus der Vergangenheit, dass es im VW-Konzern für div. Modelle auch eine sogenannte "Heißlandausführung" gab ( Australien, Arizona, Texas, Südafrika, etc.). Dort waren u.a. verstärkte Lüftermotore für die Motorkühlung verbaut.

    Meine Frage: Gibt es/ gab es auch eine "Heißlandausführung" für die Klimaanlage des 7P?

    Wahrscheinlich ohne Hardwareänderungen sondern vielleicht über andere Schalt- und Arbeitspunkte der AC-Anlage, z.B. modifiziert über VCDS!

    Hat da vielleicht jemand Information?

    Was könnte ich tun, um für meinen Nutzungsfall die AC-Leistung zu erhöhen?

    Die 2-Zonen-AC-Anlage ist technisch einwandfrei.

    Bin für jede Anregung dankbar,

    Gruß und schönes Wochenende,

    herbert

    Hallo, habe mir vor 2 Wochen ein 7P gekauft (220Tkm). Probefahrt i.O.

    Auf dem anschliessenden Nachhauseweg dann nach 20km das gleiche Phänomen, wie Eingangs beschrieben. Zuerst nur Notlauf, nach 200km dann kein anspringen mehr. => VCDS-Fehlermeldung:

    P0087 Raildruck/ Kraftstoffdruck zu niedrig.

    Fehlerursache: Rücklaufmenge einer Einspritzdüse zu hoch. Damit baut sich nicht genügend Kraftstoffdruck auf, damit er anspringen kann. Einspritzdüse getauscht, Problem behoben.

    Lies mit VCDS die Rücklaufmengen der Injektoren aus.

    Gruss