vor 3 Wochen kam auch für meinen 7L V6 tdi der KBA-Brief zur Rückrufaktion 23FE. Letzte Woche Werkstatttermin,
Bei der Annahme wurde zu geringer Luftdurchsatz festgestellt und damit die Freigabe erteilt, daß die Ansaugrohre mit Stellmotoren, die Ansaugbrücke zu ersetzen sind und das AGR-Rohr ultraschall zu reinigen ist.
Die Reparatur sollte eigentlich 2 Tage dauern, mit einkalkulierter Bestellung und Wechseln der Ansaugrohre etc.
Abholung erst heute, da ein undichtes Kühlmittelrohr im V festgestellt wurde und die Glühkerzenstecker marode waren. Das Kühlmittelrohr wurde zunächst falsch bestellt und so zog sich die Reparatur eine Woche hin. Die Rechnung für die zusätzlichen Teile Kühlmittelrohr und Glühkerzenstecker liegt jetzt bei 799,30 Euro brutto. Interessant an der Rechnung ist ein Posten erschwerter Ausbau/Schrauben fest, schlappe 300 Euro mehr (in den 799 Euro enthalten) . Auf Nachfrage wurde mir erklärt, es ginge nicht um den Wechsel des Kühlmittelrohres sondern allgemein darum, daß der gesamte Arbeitsumfang zum rückrufbedingten Wechsel der Ansaugbrücken, AGR-Rohr etc ja bei einem Fahrzeug mit dieser Laufleistung deutlich erschwert ist. Es wurde mir gleichzeitig aber auch bestätigt, daß keine Schrauben abgerissen sind o.ä. Ich habe diesen Posten erstmal reklamiert, da es Auftragsumfang der Rückrufaktion und damit VW-Auftrag ist und die entsprechenden Mehrkosten durch VW zu tragen sind.
Wie seht ihr das? ist meine Reklamation berechtigt?
Ansonsten: auf den ersten ca 80km lief der Motor unauffällig, keine Fehlermeldungen o.ä.
allerdings ein Problem: mit Start lief die Klimaanlage an und kühlte auch völlig normal, aber nach ca 15 Minuten hörte die Kühlwirkung auf, die Lüftung lief zwar, aber keine Kühlung mehr. Habe beide Seiten auf LOW gestellt, auch da keine Kühlung mehr.
Kann das irgendwie mit den Arbeiten zur Rückrufaktion zusammenhängen? Irgendeine Leitung, die was abbekommen hat, oder ein Sensor, Sensorkabel ? Oder anderes?