Der Audi e-tron Routenplaner: intelligenter Assistent für elektrisches Fahren.

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  • Servus zusammen!

    Um die Routenplanung bei vollelektrischen Modellen zu optimieren und zu erleichtern, liefert Audi den "e-tron Routenplaner" serienmäßig mit. Sowohl über die "myAudi App", als auch direkt im Auto über das Navigationssystem, kann der Fahrer vorab die ideale Route berechnen lassen - samt den notwendigen Ladestopps.


    Das Ganze ist einem vergleichbaren System von Volkswagen relativ ähnlich, welches für den Touareg R und Touareg eHybrid zur Verfügung stehen wird. Dies werden wir dann bei Erscheinen natürlich noch separat im Touareg-Bereich kommunizieren ;).



    Bildquelle: Audi AG


    Detaillierte Informationen zum e-tron Routenplaner findet ihr im Audi TechFocus Newsletter #06: 201023_Audi_TechFocus_e_tron_Routenplaner_DE.pdf


    Grüße

    Robert

  • Hey Robert,


    hast du selbst schon Erfahrung damit sammeln können? Gab es da in der Vergangenheit größere Updates? In vielen Tests und Vergleichen wurden diese installierten Routenplaner eher bemängelt.

    Die wenigen, die ich kenne, planen Langstrecken ausschließlich mit "abetterrouteplaner". Grund sind Ladestationen, die mindestens 3 Monate bestehen, teils aber noch nicht im System sind und damit sinnlos Umwege geplant werden.


    Viele Grüße

    Chris

  • Servus Chris,


    das war in den Testfahrzeugen (Touareg R und eHybrid) installiert, allerdings habe ich das "nur" im Fahrzeug/am Navi getestet. Zur Schlauheit der Streckenführung kann ich nichts sagen, da ich die Gegend um Braunschweig und den Harz nicht vom Alltag her kenne. Den ID.3 hatte ich wiederum nicht lange genug, um den Akku leer zufahren, insofern auch hier nichts Belastbares beizutragen. Das sind Dinge, die erst Fahrzeugbesitzer nach einigen Wochen beurteilen werden können.

    Was allerdings perfekt funktioniert hat bei einer derartigen Streckenplanung, war die automatische Aufteilung beim Touareg R, wie die Antriebsarten am sinnvollsten genutzt werden. Das fand ich faszinierend, wie anhand der Streckendaten die Antriebe koordiniert wurden, samt Rekuperationsphasen über die E-Maschine.

    Wir stehen da ja noch eher am Anfang, dennoch wirkte das sehr durchdacht und ausgereift. Sicher werden aber Sachen wie "gibt es die (neue) Ladesäule nun schon?" usw. hauptsächlich eine Frage der Aktualität solcher Daten sein, gerade in einer Aufbauphase, wie wir sie jetzt sehen. Wenn das dann sozusagen in Echtzeit läuft, inkl. "Ladestation frei, belegt oder defekt"*, dann dürfte das schon eine gute Sache sein.

    *Das bringt dich freilich auch nicht weiter, wenn dir dann am Parkplatz 5 Sekunden vorher einer die Ladesäule wegschnappt und du dann (2 x, statt "nur" 1 x) 40 Minuten warten darfst. Ich sehe da schon die ersten Handgreiflichkeiten, wenn das Verhältnis E-Autos vs. Ladestationen sich in Richtung "knapp" verschiebt :D.

    Grüße
    Robert

  • Vollkommen nachvollziehbar.

    Vielen Dank für deine Eindrücke.


    Das die Säulen irgendwann ein knappes Gut sein können, kann ich mir vorstellen.


    Vor nicht all zu langer Zeit habe ich gesehen, dass es (in Schweden meine ich) bei den Superchargern von Tesla sogar Preisunterschiede/kwh abhängig von der Tageszeit gibt (Rushhour vs. Nacht) um die Auslastung etwas zu streuen.

    Da werden noch viele weitere Preismodelle folgen. Aber das ist hier OT. Die Zukunft wird es zeigen.


    Viele Grüße

    Chris