Automatikölwechsel nach Tim Eckart - Erfahrungsbericht

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  • Hallo,
    Habe heute am V10 obige Massnahmen durchführen lassen.
    Eckdaten: V10 aus 07/2005 mit 152.000 km - kein Hängerbetrieb - bis dato keine "Probleme" mit der Automatik vor dem Wechsel.
    Dieser Wechsel wurde also rein präventiv durchgeführt. Gesamtkosten 490€ inkl. Material / Filter, Schrauben, Dichtungen etc. davon fixer Arbeitslohn (150€) . ATF Öl: Fuchs ATF 4400. Das alte Öl war visuell OK, etwas Schlamm in der Wanne, einige Metallpartikel auf den Magneten.
    Erkennbarer Nutzen: Schaltet spontaner zurück (bei Kickdown) schaltet etwas weicher und früher in den nächsten Gang, "Leerlaufdrehzahl" des Getriebes etwas niedriger und drehzahl stabiler.
    Grundgeräusch bei eigelegtem Gang und Stillstand des Fahrzeuges ( Thema "schleifende Kupplung") etwas leiser aber nicht vollkommen verschwunden. Der Mechaniker sagte mir all diese Getriebe laufen im Stand etwas rauh..... jedenfalls nicht ungewöhnlich da alle mir bekannten V10 die gleiche Geräuschkulisse im Stand haben. Alles im Allem glaube ich das ein Wechesl mit der Laufleistung nicht schaden kann, die Kosten dafür sind überschaubar und wohl geringer wie bei VW.
    Die durchführende Werkstatt im Oberbayrischen Raum kann ich auf Wunsch mitteilen!
    Schöne Grüße *alevuz*

  • Also einen Getriebeölwechsel habe ich nach vier Jahren und 60tkm vorsichtshalber auch bei unserem T-Reg machen lassen. Ob es denn aber gleich die Spülung nach T.E. sein muß weiß ich nicht. Im MB-Bereich werden neuerdings sogar vereinzelt Getriebeschäden nach einer Spülung berichtet :eek: Ursprünglich wurde die Methode übrigens speziell für auffällige 7G-Tronic-Getriebe entwickelt.

    .
    Beste Grüße aus Norddeutschland

    Jan

    Und wenn es die Reifen nicht mehr packen, dann muß es halt der Hubraum rausreißen....

  • Erkennbarer Nutzen: Schaltet spontaner zurück (bei Kickdown) schaltet etwas weicher und früher in den nächsten Gang, "Leerlaufdrehzahl" des Getriebes etwas niedriger und drehzahl stabiler.



    Hallo alevuz,
    danke für Deinen Beitrag. Meine Erfahrung deckt sich identisch mit Deiner, als ich bei meinem Vorgänger allroad das ATM Öl wechselte.


    Beim T habe ich auch die T.E. Methode vor, ich denke so bei 100 bis 120tkm.
    In welcher Werkstatt warst Du?


    gruss
    marco

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    Slowakische Frau --> Slowakisches Auto! :-)

  • Hallo zusammen,
    ich möchte bei meinen Touareg V8 Bj. 12/03 nun auch einen Automatikgetriebeölwechsel machen. Leider finde ich weder im Bordbuch noch hier im Forum (Suchbegriffe: "Getriebeöl", "Getriebeölwechsel", "Automatikgetriebeöl") auf Anhieb die von VW verlangten Spezifikationen. In einem Beitrag bin ich über "ATF 4400" von Fuchs gestolpert, aber da handelte es sich um einen Diesel. Gibt es evtl. auch bei VW einfach eine Spezifikation (wie Dexron III oder so), an der ich mich beim Kauf orientieren kann? Wäre echt nett, wenn Ihr mir helfen könntet!


    Beste Grüße,
    Hannibal

  • Hallo,


    Das Fuchs ATF 4400 ist OK - entspricht der von VW geforderten Spezifikation - Insider behaupten das die Werksfüllungen bei VW auch teilweise von Fuchs sind. Auf jeden Fall sind die Kosten dafür deutlich günstiger, und bei ca. 16 Liter Gesamtbedarf inkl. Spülung rechnet sich dies dann schon.


    Ob Diesel oder Benzin - das Getriebe ist bis auf wenige Innereien ( z.B.: Anzahl der Lammellenkupplungen und Wandler ) das Gleiche !


    Sogar bei den Motoren verwendet VW für fast Alles immer ein Öl - LL3 (Ausnahme: LL2 für R5/V10 ohne DPF !! )
    Willst du den Wechsel / Spülung selber durchführen ?? - Also nur mit Ablassen und wieder Einfüllen ist die Geschichte nicht erledigt............


    Grüße
    Alevuz

  • Hallo,
    danke für die Rückmeldung, werde dann wohl das ATF 4400 bestellen, sofern keine alternativen Tipps mehr kommen.
    Ich weiß, dass die beste und vollständige Variante die Entleerung mit anschließender Durchspülung und Neubefüllung ist. Dennoch möchte ich mir den Aufwand nicht machen, sondern plane, lediglich das Öl abzulassen, Filter und Wannendichtung zu ersetzen und wieder aufzufüllen. Damit dürfte dann schätzungsweise ein Drittel des "Altöls" in Wandler etc. verbleiben und sich anschließend mit dem neuen Öl vermischen. Was ich mir von dieser Sparlösung erhoffe: Eine Entfernung des gröbsten Schmutzes (dürfte an den Magneten hängen oder sich in der Wanne abgesetzt haben) und im Anschluss ein weicheres Schalten. Eine entsprechende Prozedur habe ich bei meinem damaligen Audi A6 4.2 (meines Wissens ZF-Automat) bei 120tkm Laufleistung machen lassen, der gefühlte Effekt war gewaltig, die Schaltvorgänge erfolgten fortan wesentlich sanfter. Bei meinem Zweitwagen (ebenfalls Automatik) habe ich mit demselben Verfahren ähnlich positive Erfahrungen gemacht. Spricht irgendwas dagegen, dass das beim Touareg ähnlich funktioniert?


    Beste Grüße,
    Hannibal

  • Hi,


    ich frage mich ob eine andere Viskositätsklasse bei der Neubefüllung u.U. die Problematik mit dem Schieberkasten beseitigen kann. Wie bei vielen T1 zeigt sich das typische "Schaltknallen" vom 5->4 Gang häufig nur wenn das Getriebeöl auf hoher Temperatur ist. Häufig ist das Getriebe im Stadtverkehr absolut unauffällig und nur nach längerer Autobahnfahrt zeigen sich Probleme. Alternativ könnte eine zusätzlicher Getriebeölkühler noch ein Ansatz sein.


    Was meint ihr?

  • Hallo!
    Eigentlich müßte es ja mit dickerem ÖL besser gehen. Hab auch das Knallen vom 5 in den 4 Gang. Nun weiß ich aber auch nicht welches Öl ich nehmen soll. Hat jemand erfahrungen mit verschiedenen Ölsorten?

  • Hallo,


    Also mit einem anderen Öl wäre ich echt vorsichtig, da sind mir zu viele Lamellenkupplungen enthalten, ob die dann noch richtig arbeiten ? Beim Motorrad rutscht dann ganz schnell mal die (Nass) Kupplung !


    Das Problem ist nicht das Öl, viel mehr eigentlich die Ventile im Schieberkasten die nicht mehr richtig oder zum falschen Zeitpunkt arbeiten. Das bei kaltem Öl das viskoser ist, das Knallen weniger stark empfunden wird, kann sein, dies ist aber nicht die Lösung des Problems !


    Es gibt zum 09D Getriebe ein SSP ( VW Selbststudien Programm ) welches recht gut über das "Knallen" und die dazugehörigen Ventile die kaputt sind, informiert.


    Man könnte sich mal Gedanken machen ob nicht jemand einen solchen Schieberkasten zerlegt und das Ventil ausbaut und ersetzt (es sind so an die 10 Stück verbaut).......


    Bis zu einem bestimmten BJ gab es auch noch 2 Drucksensoren ?? die manchmal kaputt sind........


    Schöne Grüße
    alevuz

  • Hallo!
    Ich glaube nicht das es der Schieberkasten ist. Wenn der es wäre müßte er vorallem knallen wenn man voll beschleunigt, unter Last. Das macht er nicht. Der Schaltschlag ist nur da wenn man leicht beschleunigt und er vom 5 in den 4 Gang zurückschaltet. Lasse Montag erstmal das Getriebe spülen und neu befüllen. Mal sehen was das bringt.

  • [...] Ich glaube nicht das es der Schieberkasten ist. Wenn der es wäre müßte er vorallem knallen wenn man voll beschleunigt, unter Last. [...]


    Servus,


    mit Last oder nicht hat das wenig zu tun. Der Schieberkasten beinhaltet die hydraulischen Steuerelemente, welche den Öldruck für sämtliche Stellglieder steuern. Dem Schieberkasten ist es egal, ob das Getriebe selbst ein hohes oder niedriges Drehmoment überträgt. Das nicht gänzlich unbekannte Problem beim Herunterschalten von Fahrstufe 5 in 4 hat allerdings meist durchaus seine Ursache in der Hydrauliksteuerung, sprich im Schieberkasten. Endgültige Abhilfe bringt hier wohl leider nur ein Austausch des selbigen.


    Grüße
    Robert

  • Also,


    mein T1 hatte dieses typische Schaltknallen, aber nur wenn das Getriebeöl warm/heiss war. Im Stadtverkehr schaltete das Getriebe super sauber. Nach einer Autobahnfahrt knallte beim Schaltvorgang 5-4 der Antriebsstrang wie unten beschrieben.


    Um Schäden zu vermeiden hab ich dann wohl oder übel meinen T1 zum Freundlichen gebracht, Auftrag: Kasten wechseln.


    Teile waren bestellt und Reparatur geplant. Vor Beginn hat VW Wolperding in Maschen den Getriebeölstand geprüft. Es fehlten 0,5 Liter Getriebeöl. Getriebeöl aufgefüllt und siehe da......... alles i.O. Bin gleich mal nach Berlin gefahren (300 km) und habe keinerlei Knallen mehr !! Mittlerweile 1.500 km ohne Knallen gefahren.


    Bitte lasst Euren Getriebeölstand prüfen!!!!

  • Hallo!
    Habe heute eine Getriebespülung machen lassen nach der Tim Eckart Methode. Kann nichts besonders gutes sagen. Es wurde das Getriebe gespült, befüllt, und dann die Adaptivwerte gelöscht. Getriebe schaltet genauso wie vorher, nur mein Schaltrückschlag vom 5 in den 4 gang ist schlimmer geworden. Bis jetzt sage ich das man sich das Geld sparen kann.

  • Servus,


    Hallo!
    Habe heute eine Getriebespülung machen lassen nach der Tim Eckart Methode. [...]


    nachdem das Thema bereits existiert: --> zusammengefügt.


    Bitte vor der Threaderstellung prüfen. Danke! :guru:


    Grüße,

    Uli
    ________________________________

    Was kann ich tun um Antworten erfolgreich zu unterbinden?
    Nachdem ich die Suche erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich das gleiche Thema in mehreren Unterforen, benutze einen aussagekräftigen Titel wie "Hilfe", am Besten noch mit mehreren Ausrufezeichen, und veröffentliche einen Fließtext aus Kleinbuchstaben ohne Punkt und Komma, damit auch der letzte hilfsbereite Nutzer resigniert.

  • Hallo!
    Habe heute eine Getriebespülung ..... Bis jetzt sage ich das man sich das Geld sparen kann.


    Hi,
    das wurde aber auch schon von den anderen geschrieben, die die Schaltschläge haben.
    Dass ein Getriebeölwechsel bei einem funktionierenden Automatikgetriebe spürbar ist bzw Verbesserungen bringt, ist unbestritten...


    Gruss
    Marco

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  • Hallo,


    ich habe am Freitag bei meinem V6 (Automatik), EZ 11/2006, KM 87.800, einen Getriebölwechsel machen lassen.


    Vor dem Öl-Wechsel hat es beim Schalten P - R - N - D immer einen unsauberen Übergang (leichten Ruck) gegeben. Beim Fahren ebenfalls teilweise (vom Gefühl her) unsauberes Schalten in die einzelnen Gänge.


    Nach dem Öl-Wechsel schaltet der Dicke weicher und früher in den nächsten Gang, beim Beschleunigen (in D sowie S) schaltet das Getriebe sauber durch. Der Übergang von P - R - N - D findet jetzt ohne den zuvor beschriebenen Ruck statt. Ich kann die Erfahrungen mit alevuz nur teilen.


    Ablagerungen in der Getriebewanne, es war der übliche Schlamm sowie einige Metallpartikel auf den Magneten. Das alte Öl war auch bei mir in Ordnung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 500€ inkl. Material, Filter, Schrauben, Dichtungen und Arbeitslohn.


    Den Wechsel des Getriebe Öl hab ich in Kolbermoor machen lassen. Die Werkstatt kann ich ruhigen Gewissens empfehlen, man kann bei den gesamten Arbeiten dabei sein, sich alles anschauen. Der Mitarbeiter ist sehr freundlich, kompetent und erklärt einem alles genau. Dauer der Arbeiten ca. 2 einhalb Stunden.


    Einen schönen Sonntag
    Thomas

  • Hi,


    habe heute mein Getriebeöl im Touareg 1 V10 BJ06/06 (230.000km) gewechselt. Aber erstmal zur vorgeschichte....


    Ich bin zweitbesitzer. Das Fahrzeug habe ich mt 80.000 km beim freundlichen gekauft. Seit dem fahre ich ca. 40.000 km im Jahr. Anfang war alles super mit dem T1. Doch seit letzen sommer hatte ich nach einer längeren Autobahnfahrt ein Knallen im Getriebe. Nicht wie bei den anderen, beim zurrückschalten von 5-4 sondern in den unteren Gängen, speziell beim Hoch und Rückschalten von 1-2-3 und 3-2-1. Besonders viel das ins Gewicht, wenn ich auf der AB im Stau stand. Durchschnittlich fahre ich 180-200 km/h wenns der Verkehr zulässt. Das Getriebeöl ist dann sicher sehr heiss. In der Stadt gab es diesbezüglich keine Probleme, kein Knallen, sanftes Schalten. Diesen Sommer, speziell in der letzten Woche, wurde das Knallen immer früher Spührbar. Gestern fuhr ich zur Arbeit, und da kan das Knallen schon in der Stadt bei warmen Motor ohne Autobahnfahrt. Jetzt musste also eine Lösung her, bevor mir das Gehäuse um die Ohren fliegt. Bin entsprechend gestern zum :-) und habe mir zu heute folgendes bestellt:


    - Getriebedeckeldichtung
    - Filter für Getriebe (Es handelt sich um ein Sieb in ein Gehäuse aus Metall eingebaut)
    - O-Ring für den Anschlussstuzen am Filter
    - Je einen Dichtring für Kontroll und Ablassschraube
    Gesamtpreis inkl MwSt. 138€


    Dazu habe ich mir bei Stop-Go das Liquid Moly Top Tec ATF 1200 gekauft. Bei VW konnte mir niemand sagen wieviel Öl ich brauchen. Der Liter kostete dort 24,99 Euro. Bei S+G habe ich 14,95€ den Liter bezahlt. Laut S+G kommen in das Getriebe 9 Liter rein. Ich also 9 Liter bestellt (Es waren nur 4 L lagernd) und heute abgeholt.


    Dann bin ich zur Selbstbastlerwerkstatt gefahren, das Auto auf die Bühne gefahren, Plastikschutz abgebaut und die Ölkontrollschraube geöffnet .... naja was soll ich sagen, ich habe oft gelesen, dass bei manchen zu wenig Öl drin war oder dass das Öl wie neu war, nicht bei mir...


    ... Nach dem öffnen der Kontrollschraube ist bei einer Temperatur von ca. 65 Grad Celsius (Habe mir ein Aussenthermometer mit Fühler Digital aus der Bucht zugelegt (5 €)). Aus der Öffnung kamen ca. 0,7 Liter Öl raus. Farbe schwarz (Roter schimmer war zu ahnen). Danach habe ich die Ablassschraube geöffnet und das restliche Öl herausgelassen. 9 Schrauben abgeschraubt und eine Abgebrochen, dann war die Getriebeabdeckung offen, darunter war alles eigentlich wie neu, etwas Schlamm am Boden der Ölwanne aber keine Metallspähne. Dann habe ich den Filter (3 Schrauben) abgeschraubt. Neue Dichtung auf den neuen Filter gelegt, alles wieder zusammen geschraubt und natürlich die neue Dichtung für die Wanne genutzt. So das war der leichte Teil und ab jetzt war es etwas kniffliger. (Was mir noch einfällt, iene Schraube habe ich ja abgedrecht, die werde ich nach dem Urlaub ersetzten, morgen fahre ich aber erstmal 500 km, mal sehen ob das irgendeine Auswirkung hatte mit der Schraube ;-))


    So für das Auffüllen hat die Werkstatt eine Kolaflasche mit nem Reifenventil am Boden und oben am Deckel einen Schlauch. Der Schlauch wurde geknickt und in das Getriebe gesteckt. Dann wurde mit Druckluft das Öl hoch gepumpt. Nach ca. 4,5 Litern war Schluss. Das überschüssige Öl lief einfach raus. Habe den Motor gestartet und auf D geschaltet, das Öl verteilte sich im Getriebe. Danach habe ich noch einen Lieter rein bekommen. Den Motor solange laufen lassen bis das Öl 40 Grad hatte und nur noch tropfenweise aus der Öffnung kam.


    Unterfahrschutz montiert und auf die Autobahn gefahren. Knallen hat komplett aufgehört. Das Schalten ist jetzt wie auch andere Schreiben "Butterweich". Man merkt kaum, wenn das Getriebe Hoch und runter schaltet. Das Getriebe ist wie neu. Ich bin gleich mal 100 km mit Vollgas auf der AB gefahren, dann in der Stadt geschaut ob in den niedriegen Gängen noch irgendetwas zu merken ist. Es ist fast unglaublich aber die Probleme mit dem Getriebe sind jetzt komplett weg.


    Ich gehe davon aus, dass die übrigen 3,5 Liter in die differenziale rein passen, ich werde das in zwei Wochen prüfen und hier Posten.


    Ich habe auch ein paar Bilder gemacht, wenn jemand interesse hat, einfach bescheid sagen, ich werde sie hier einfach posten.

  • Hallo,


    wollte meine Erfahrungen zur Ölspülung hier loswerden. Heute wurde die Spülung durchgeführt.


    Beim ersten eigentlichen Termin hatte man die beiden Stecker am Getriebe abgezogen und es kamen ein "paar viele Tropen" Öl herraus (Kapilarwirkung). Eigentlich soll nicht kommen. Öl wandert bis an Steuergerät unter dem Beifahrersitz, dann ist es auch Geschichte.
    Also Termin verschoben, Teile bestellt, heute 2 x Kabelbäum (8- & 14-polig) im Getriebe + Ölspülung + Überholte Kardanwelle eingebaut.
    Das Öl ist noch nicht bis zum Steuergerät gekrochen.


    Austausch der Kabelbäume war unproblematisch. Bevor diese getauscht wurden, wurde der Reiniger von ZF mittels Spülgerät ins Getriebe gefüllt. Nach der Einwirkzeit wurde dann gespült und anschließend alles ausgesaut. Dann Ölwanne vom Getriebe geöffnet, Sieb entfernt, Stecker eingebaut, neues Sieb, Dichtungen ect. verbaut, Deckel drauf und wieder mit 5 l ATF befüllt. Dann nocheinmal 4,5l unmittelbar nach dem Starten des Motors. Dann kam ein Schucker aus der Einfüllöffnung am Öldeckel. Schraube drauf, Auto fertig.


    Adaption gestartet, neu Adaptiert, Probefahrt -> Wahnsinn!!!! Sooo ein ruhiger lauf! So ein schnelles hochschalten... wie schnell man sich doch an so schlecht laufende Getriebe gewöhnt :eek: KEIN ruck mehr beim Einlegen einer Fahrstufe, einfach nichts! Butterweich!


    (Zur Kardan: Beim ersten Termin festgestellt, dass Mittellager ausgeschlagen. Frima Orth GmbH aus Ludwigshafen/Mannheim, angerufen, 1 Stunde Wartezeit, 170 EUR - habe die Welle selber ausgebaut)


    Getriebespülung: Ansprechpartner: Thomes W. aus Neuenbürg
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    Für Leute aus BaWü, RLP optimal.

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    Sehr kompetenter Mann, alte Schule. Super Service. Reines Spülen inkl. ATF ect. ca. 350 EUR.
    Dafür hat man ein gefühltes neues Getriebe. Dauer mit viel Gesprächsstoff 2 Stunden.


    (Mit meinen Kabelbäumen, Sieb, Dichtungen ect. hatte ich Mehrkosten an Teile, die 350 EUR sind für die LEute bei denen die Stecker i.O. sind)
    Überprüft unbedingt eure Stecker am Getriebe! Fast jeder 2. T hat das Problem.


    Ich steh mit der Werkstatt in keinem persönlichen Kontakt, habe nichts davon! Das hier soll nur eine positive Meinung über die. o. g. Werkstatt sein und das Gefühl ein neues Getriebe zu haben sollte jeder einmal haben.


    Grüße, Danny





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