7L Luftfahrwerk bei Veränderung der Codierung auf andere Standhöhe keine Veränderung der gemessenen Höhe

  • ich habe bei beiden vorhandenen 7L (V8 und V6tdi) mit Luftfahrwerk versucht, die Standhöhe über die Codierung zu ändern. Basis ist ja 55 für die Standhöhe und bei Eingabe von 99 sollte sich die Standhöhe um 20mm erhöhen. Die Eingabe wird in der Codierung auch akzeptiert und bleibt eingetragen, aber meßtechnisch kann ich bei beiden Fahrzeugen keine Höhenveränderung feststellen. Auc VCDS komplett beenden, Zündung aus, Fz einschlafen lassen, Fahrwerkshöhe über Drehschalter verfahren und wieder zurückstellen, alles bringt nichts, ich kann keine Höhenveränderung feststellen, weder im Auto-Modus noch im Offroadmodus.

    Hat jemand eine Erklärung dafür ? bzw hat jemand schon mal nachgeprüft und gemessen, daß nach Veränderung in der Codierung auch tatsächlich eine Höhenveränderung erreicht wurde?


    Mist, im falschen Forum gelandet ... , sorry , könnte das ein admin korrigieren?

  • Hi,

    ich habe das bisher immer über die Kalibrierung und manuelles Messen gemacht. Mit der Codierung (z.B. 99) habe ich keine Erfahrung.

    Vlt. kannst du es ebenfalls über die andere Methode probieren??

    Gruß Peter

  • Hi Peter,

    ja, ich könnte über die Anpassung um 20mm niedrigere Werte vorgeben, damit er 20mm höher steht. Das wollte ich dann sowieso, um über die Codierung dann nochmal 20 draufzupacken für Offroadeinsätze.

    Aber er reagiert ja schon auf die Codierung nicht. Und das bei zwei Fahrzeugen. Daher die Frage, ob jemand das schon mal nachgemessen hat, ob die Änderung wirklich da ist. Eigentlich kann man da nichts falsch machen. Vllt überseh ich was

    VG, Dirk

  • Hi Dirk,

    ich hab das bei mir auch mal mit den "korrigierten Messwerten" im Bereich 15mm versucht. Bei mir hat das zum Fahrwerksfehler geführt. Sinngemäßer Fehler war: Die Position konnte nicht angefahren werden / dauert zu lange. Das Erreichen der X-Tra- Höhe dauert sowieso schon etwas und der Hobel ist ja dann auch extrem hart und springt wie ein Flummiball über Unebenheiten. Ich glaube, hier ist einfach das Federbein am Ende der Fahnenstange.

    Wenn Du höher hinaus willst, glaube ich, wirst Du um eine Höherlegung in Hardware nicht herumkommen. Hab das auch mal ins Auge gefasst und es gibt ja auch Möglichkeiten mit Spacern und Gabelverlängerungen - auch abnahmefähig beim TÜV. Ich habe mich dagegen entschieden, da die Gleichlaufgelenke an den Antriebs- und Kardanwellen dann mehr leiden. Hatte damit in Verbindung auch ein Bodylift- Kit im Auge. Wir reden hier um die 2" - 2,5", die machbar sind. Hier verkippst du allerdings den vorderen Antriebsstrang. Mir war das hinten im Getriebetunnel dann einfach gefühlt zu eng und die Knickwinkel der Kardanwellen zu groß.

    Mit den Raddurchmessern kann man auch noch etwas holen, aber das wird dann ohne "Flextuning" am vorderen Schwellerkopf und Verlegung der LLK (beim TDI) auch nicht die Welt sein. Da reden wir im Bereich von um die 20mm.

    Wie oft braucht man wirklich diese Höhe, habe ich mich gefragt und kann man das durch Geländebereinigung und fahrerisches Können nicht auch ausgleichen? Ohne Basteleien wird das nichts werden und was der TÜV dazu sagt? Mit diesem Typ von Radaufhängung hat man enge Grenzen bei der Höherlegung. Das ist meine Meinung dazu.

    Suche mal im Forum - da gibt es schon einige Beiträge dazu.
    Aufbau des LF - Höherlegung mit Spacern

    Gruß - Kay

  • Hi Kay,

    Deine ganzen Überlegungen hatte ich auch schon mit ff Gedanken

    ja, im Extralevel scheint das Fahrwerk maximal hochgefahren zu werden bis mechanischen Endanschlag, kein wirkliches Fahrverhalten mehr, deshalb ist dieser Modus auch stark geschwindigkeitsbegrenzt. Und das wird im Gelände zum Verhängnis. Wenn ich mir die max Bodenfreiheit anfahre, um einen schwierigen Abschnitt zu fahren, der gleichzeitig auch traktionsschwach ist, dann fährt das Fahrwerk bei durchdrehen der Räder wieder ins Offroadlevel zurück, weil es zu hohe Geschwindigkeit erkennt, die egtl garnicht da ist. Das Fahrwerk hängt dann aber ganz schnell wieder 50mm tiefer und man sitzt erst recht auf. Um das zu umgehen, will ich den Offroadmodus höher schieben, so ca 30-40 mm. In Kombination von Höher durch Anpassung und Höher durch Codierung. Den Extra-Level kann man dann nicht mehr anfahren, weil er , von den im System erfassten Werten nicht mehr erreichbar ist. Kommt dann Dein erwähnter Fehler (Grenzwert überschritten, meint: hat zu lange gedauert, die Sollwerte zu erreichen). Höherlegung über Reifen ist auch schon im Plan, auf Basis der Reifeneintragung von pe7e . Allerdings ein 265/65R17 Mr Texxan. Den 235/65R17 davon hab ich derzeit drauf, der hat mal eben schon 4cm mehr Durchmesser als ein normaler 235. In 265 wirds dann noch etwas mehr. Das muß dann reichen. Liftkit sehe ich auch wegen der Gelenkwellen als nicht so sinnvoll. Es gibt dann halt Grenzen für den Touareg. Wenn meine drei Anteile (Anpassung/Codierung/größere Reifen) zusammenkommen, dann bin ich schon 60/70mm höher, für Fahrten bis 70km/h im Offroadmodus. Da können die Räder erstmal ne Weile durchdrehen, bis diese Grenze zuschlägt und das Fahrwerk in den Auto-Modus zurückgeht.


    Aber ich scheitere schon beim Vorversuch, über die Codierung das Fahrwerk anzuheben. Und dafür suche ich die Ursache. Und eben die Frage an sie geneigten Mitlesenden. Funktioniert das bei Euch , auch nachgemessen? Und was macht ihr da speziell?

  • Hi Dirk,

    jetzt ist mir erstmal klar, worum es Dir geht:

    Mehr Höhe im Offroadlevel für höhere Geschwindigkeiten, kein X-Tra- Level mehr anfahrbar.

    Hast Du für diesen Fall mal die eintragbaren Grenzwerte bei der Fahrwerkkalibrierung ausgetestet? Hab das so mit diesem Ansatz noch nicht gemacht, da ich das ganze Spektrum des Verstellbereichs der Federbeine nutzen möchte. Ich meine, Du musst von den gemessenen Werten die gewünschte Höherlegung in mm abziehen und diesen Wert eintragen. Achte dabei aber darauf, Dass Du nicht soweit an die obere Grenze des Federbeins kommst. Dass musst Du ausprobieren, wie sich es im Gelände fährt. In Offroadstellung ist das schon nicht mehr so komfortabel, da die Bälge schon ordentlich aufgepumpt sind. Teste Dich da mal ran, was geht.

    Das mit den 20mm höher codieren kann ich mir nicht vorstellen. Wenn das Federbein nicht mehr kann, kannst Du codieren, wie Du willst. Ich denke, das wird einen anderen Hintergrund haben. Kann auch sein, dass damit z.B. ein Einfluss auf die Leuchtweitenregulierung genommen wird bei höherem Fahrzeug oder andere Regelgrößen beeinflusst werden. Der Expedition hat ja die 20mm Höherlegung, was aber sicher in Hardware am Federbein sein wird. Müsste man mal die Teilenummern vergleichen. Habe aber keine VIN von einem Expedition, um das in ETKA zu vergleichen. Das sind aber nur meine Vermutungen, wissen tue ich das momentan nicht.

    Zu den Reifen: Ich fahre auf meinem die Malatesta Kamel (MT- Reifen) mit 255/65 R17. Da passt zum LLK links (R5TDI) grad noch so der Finger durch. Machst Du das am V6TDI oder V8? Der Otto müsste an der Stelle etwas mehr Platz haben, da der LLK fehlt. Breitere Reifen als 275/65 R17 bekommst nicht ohne Aufwand und viel Umbauaufwand (siehe Darkside- Touareg) auf den Touareg drauf -> siehe Peter (pe7e) im Mäzen- Bereich. Hatte da auch schon mal Bestrebungen. Die 255er reichen lt. meiner Erfahrung für viel Gelände aus, für weichen Sand und Pudding- Matsch braucht man aber ganz andere Größen, die auf dem Touareg aber illusorisch sind.

    Der Touareg ist ein Geländewagen, der recht viel kann, super Reiseeigenschaften hat und Komfort bietet, kein harter Offroader für extremstes Gelände. Da geht bei einem Patrol oder Hilux mit Starrachsen mehr, den Du dann aber im Vergleich nicht auf der Straße fahren willst. Ich hatte da mal den direkten Vergleich zu einem Defender...

    So, genug geschrieben. Das geht jetzt schon ins Philosophische...

    Gruß - Kay