Notschloss nicht zugänglich

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  • Hallo alle Miteinander,


    nach der letzten Nacht (-21 Grad) hat mein Dicker heute morgen den Dienst verweigert. Beide Autoschlüssel funktionierten nicht, dann wollte ich über das Notschloss aufschliessen, damit ich die Motorhaube öffnen kann zum Fremdstarten.


    So - der Notschlüssel passt ca 2-3 milimeter rein und stösst dann auf einen Widerstand .

    Hab gedacht ok vielleicht irgendwie gefroren, also fön raus geholt und ne weile geföhnt und immer wieder probiert, aber kein Fortschritt.

    Wd40 hat auch gar nix gebracht.

    Vom Gefühl her ist es als wäre wie eine "Platte" direkt am Notschlosseingang.


    Noch zur Anmerkung- es ist kein Notschlüssel darin mal abgebrochen, beide original Notschlüssel sind vorhanden und es wurde auch nichts ins Notschloss anderweitiges eingeführt.


    Könnt ihr mir weiterhelfen?

    Greets

    Plani

  • Moin,

    Zur Problematik kann ich leider nichts beitragen. Aber eine kleine Anmerkung:

    Bitte kein WD40 in Schlösser sprühen. Das Zeug ist nur anfangs super dünnflüssig und wird ja irgendwann realtiv dick, was den feinen Teilen des Schlosses die Arbeit erschwert.

    Ich hab mir irgendwann einmal so ne kleine Sprühdose mit Schlossöl bestellt und nutze das vorm Winter mal kurz bei wichtigen Schlössern.


    Gruss

    Silvio

  • Moin,

    so Problem gelöst.

    ADAC war da, der hat die Abdeckung vom Handgriff, Notschloss abgebaut. Schlüsselöl auf einen "Allround-Notschlüssel" (nicht aus Plastik und wesentlich länger) und dann hat er ne halbe Std rumgedrückt, getan und gemacht und dann kam er ins Notschloss rein. Dann hat er ca 15 min rum gedreht etc. und dann war das Auto offen und zugleich sprang die Alarmanlage an. 8| dann hat er auf den Schlüssel geklickt und Alarmanlage war aus. Er hat sich ins Auto gesetzt, Schlüssel ins Schloss und das Auto sprang sofort an. Er war genauso verdutzt wie ich. Er meinte er ist seit 25 Jahren KFZ-Meister, aber sowas hatte er noch nie. Als ob sich das Fahrzeug komplett runter gefahren hätte, als ob es tot wäre.

    Naja Batterie durch gemessen, alles super.

    Keiner kann es sich erklären. Beide Autoschlüssel funktionieren.....

    Der Dicke löppt wieder!!! :P :) :D :thumbup: :thumbup:

  • Hallo Plani,


    das kommt mir bekannt vor, nur das bei mir vor dem Vorfall und danach das Start-Stopp System einen Fehler hat.

    Ist immer noch alles ok ?


    Gruß

    Karsten

  • Hallo zusammen,


    das ist quatsch. X/ Ich mache seit mindestens 20 Jahren gerade vorm Winter WD 40 in alle Schlösser und Scharniere....,mit bestem Erfolg.

    Und das auch nicht nur beim Auto, sondern generell in Schlösser etc.


    Gruß Matthias

  • Hallo zusammen,


    das ist quatsch. X/ [...]

    Servus Matthias,


    deine freundlich formulierte Einschätzung in allen Ehren, das originale WD-40 basiert aber eben auf Petroleum. Klassischer Rostlöser, nichts anderes. Schmierwirkung annähernd null, da kannst du gleich auch Silikonspray nehmen, das ist wenigstens nicht aggressiv gegen viele Kunststoffe und Gummiteile. Für feinmechanische Bauteile wie Türschlösser usw. gibt es deutlich geeignetere Produkte, aber natürlich bleibt es jedem frei überlassen, sich auch die nächsten 20 Jahre Rostlöser in alle Ecken des Autos zu sprühen.


    Ich habe schon - wie hier im Forum bereits mehrfach erwähnt - zig beschädigte Kunststoffbauteile wie Schalter, Taster, resistive Touchsensoren, Rahmendichtungen, Aufstellfüße von Messgeräten und und und ausgetauscht, weil die liebe Kundschaft auch hier dieses ach so tolle Universalmittel verwendet hat.


    Auch bei WD-40 ist man schon schlauer geworden und hat die Produktpalette vom Original WD-40 zwischenzeitlich auf mehrere spezialisierte Produkte erweitert, weil es einfach nicht eine Mixtur für alles gibt - auch wenn dieser Glaube bei manchen Leuten einfach unauslöschlich scheint.


    Grüße

    Robert

  • das 'WD' im Markennamen steht übrigens für 'water displacement' also Wasser verdrängend. Diese Eigenschaft kann im Türschloss schon helfen, da Wasser ein noch schlechteres Schmiermittel als WD-40 ist und auch noch bei 0°C gefriert. Oder anders gesagt: Ich hätte im Winter lieber ein mit WD-40 eingesprühtes Schloss als eins voll mit Wasser/Feuchtigkeit. Noch lieber wäre mit aber eins, das mit einem geeigneten Schlossöl behandelt wurde.


    Gruß


    frank

  • Servus,


    in einem Schließmechanismus spielt die Schmierfähigkeit eine eher untergeordnete Reihe. Im Grunde tut es da alles, was eine wasserabstoßende Wirkung besitzt und nicht verharzt. PTFE ist chemisch inert und völlig unbedenklich für gebräuchliche Konstruktionswerkstoffe. Weitestgehend "sicher" sind auch das Sprühöl 88 von Kontakt-Chemie (CRC), sowie das altbekannte Ballistol Sprühöl, sofern man beide nicht auf ölempfindliche Gummiteile sprüht.


    Beide Sprays haben eine erheblich bessere Schmierwirkung* als WD-40 und lösen sogar alte Verharzungen mit der Zeit wieder auf, die durch vormalige Verwendung ungeeigneter Fette oder Öle entstanden sind. Kosten nicht die Welt und halten schier ewig, weil das sparsam zu dosieren ist. "Viel hilft viel" gilt hier nicht, überschüssiges Öl läuft nur ab und sichert dann an Stellen, wo man es meist überhaupt nicht gebrauchen kann.


    *Für stark druckbelastete Applikationen wie Kfz-Türscharniere, AHK-Kugelköpfe, Spindeltriebe usw. sind Fette mit EP-Zusätzen erheblich besser geeignet. Problem leider oft nur, dass man dieses oft schlecht ohne Zerlegung der Bauteile an die Stellen auftragen kann, wo es sein müsste :zwinker:. Da hilft dann nur häufigeres Nachschmieren mit geeigneten Sprühölen - aber eben nicht Rostlösern, es sei denn, die braune Pest hat sich dort bereits breit gemacht. Aber auch dann sollte danach gereinigt werden und richtiger Schmierstoff ran.


    Grüße

    Robert

  • Hi,

    für stark beanspruchte Stellen nehme ich Seilfett. Das schließt den Unterboden ein. Seither hat Rost keine Chance mehr. Nach härteren Offroad Einsätzen stelle ich den 7L in die Sonne, das Seilfett wird dann wieder etwas flüssiger und schließt die Stellen an denen Steinschläge die Schicht verletzt haben.

    In ein Türschloss würde ich das Zeug nie geben - höchstens bei einer G Klasse oder einem Landy (wenn er mir nicht gehört... 8o ).

    Selbst bei Türscharnieren ist der Zeug zu zäh.


    Gruß Peter

  • [...] In ein Türschloss würde ich das Zeug nie geben - höchstens bei einer G Klasse oder einem Landy (wenn er mir nicht gehört... 8o ). [...]

    Servus Peter,


    das hatte ich auch keineswegs empfohlen, weder für Scharniere geschweige denn Feinmechanik. Denn wie der Name schon sagt, ist das nur was für Seile. Oder 7Ls 8o. In erster Linie Korrosionsschutz und kaum Schmiermittel, das zähe Zeug. Greta würde dich steinigen, wenn die das spitzkriegt.


    Fette Grüße

    Robert

  • Hi...

    Greta mag das - ich bin da sehr sehr sehr umweltbewusst. Um so länger hält nämlich das Fahrzeug. Und somit entfällt der Energie- und Ressourcenaufwand für die Herstellung eines neuen Fahrzeugs. Und ja, der 7L liebt das Zeug.

    Greta hat sich deshalb auch schon per Mail bei mir bedankt - außerdem fand sie es geht gut, dass ich den kleinsten Motor samt DPF verbaut habe... Würde mich ja mal interessierten was sie dir als V8 Fahrer so schreibt...


    :Hehe

    Gruß

  • :spam:


    Greta würde mich mit großen Kulleraugen und offenem Mund vom Beifahrersitz erstaunt ansehen und sagen: "Ach ne! Wenn ich nur gewusst hätte, wie sparsam und umweltfreundlich so ein V8 TDI sein kann, dann wäre ich nicht die ganzen 1.600 km von Stockholm aus mit Kleiner Onkel zu dir geritten".


    IMG_2253.jpg


    Grüße

    Robert

  • Hi,

    1. Schummeldiesel

    2. Falls du 1. negierst, dann brauchen wir über die dafür notwendige Fahrweise nicht mehr reden. Da ist der kleine Onkel nämlich ein D-Zug. Vermutlich hat dein V8 auch permanent 7 von 8 Zylindern abgeschalten. Der 8te wird vermutlich auch nur aktiviert, damit die Schmierwirkung gewährleistet ist. :/


    Gruß Peter