Keine Scheckhefteinträge

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  • Hallo in die Runde,


    seit 4 Wochen bin ich jetzt Besitzer eines Touareg 2 Executive Edition 262 PS EZ 06/2017 mit 34.000 km und wirklich begeistert von dem Wagen. Heute habe ich ihn zum VW- Händler gebracht, weil noch Kleinigkeiten nachgebessert werden sollten. In dem Zusammenhang habe ich mal den Servicemitarbeiter nach den bisher durchgeführten Inspektionen gefragt, es gibt ja nur noch eine Online-Doku. Er konnte jedoch keinen einzigen Eintrag finden. Jetzt habe ich den Wagen bei VW als scheckheftgepflegt gekauft, es war ein Leasingrückläufer.

    Kann es sein, dass der noch gar keine Inspektion nötig hatte? Laut der Anzeige im Fahrzeug ist der nächste Service in 145 Tagen oder ca. 12.000 km fällig.

  • Hallo (Namenloser),


    eine kurze Vorstellung deinerseits wäre nett.

    Zur Frage: Nein, mindestens 1 Service verpasst bzw. nicht eingetragen. Im Serviceheft ist dieser vielleicht hinterlegt. Im Elsawin vergessen das ab und an mal die Werkstätten.

    Empfehlung: Schau in dein Serviceheft und lass es im Zweifel nachtragen.

    P.S.: Laut der Aussage dass der nächste Service erst in 145 Tagen kommt würde ich behaupten, das er den 30.000er Servce bekommen hat.


    Gruß

  • Servus,


    sowohl Kilometerleistung als auch Fahrzeugalter würden jeweils für sich ausreichen, um zumindest den ersten Besuch in der Werkstatt (Ölservice) auszulösen. Nachdem du aber nun (wieder) Restlaufzeit laut flexibler Serviceanzeige hast, war das Fahrzeug wohl schon ordnungsgemäß in Behandlung. Mutmaßlich sogar zu früh, sonst kämen die angezeigten Werte nur schwer zustande.


    Schätze mal, entweder freie Werkstatt (dann gibt's keinen Eintrag in der Fahrzeughistorie), oder VW Werkstatt und Eintrag vergessen.

    Grüße
    Robert

  • Hallo pe7e,


    namenlos möchte ich nicht sein, ich bin Pepe aus Paderborn. Vielen Dank für die ersten Antworten. Morgen will mir der Verkäufer etwas dazu sagen, gut dass ich jetzt nicht unwissend dastehe. Ein analoges Serviceheft habe ich nicht, also kann ich dort auch nichts nachtragen lassen. Bin mal auf die Ausreden gespannt weshalb das Fahrzeug als scheckheftgepflegt angeboten wurde, es aber nicht ist.


    Grüße, Pepe

  • Servus Pepe,


    das schiere vergessen des Eintrags bedeutet ja keineswegs zwingend, dass die Arbeiten laut Vorschrift nicht ausgeführt wurden. Immerhin hat jemand den Serviceintervall wieder zurückgesetzt, das funktioniert nur mit Diagnoseinterface, wenn danach wieder - wie bei dir - die flexiblen Intervalle angezeigt werden sollen. Da war also definitiv wer dran und sei es eine freie Werkstatt. Auch letzteres führt nicht (mehr) zum Verlust der Gewährleistung, wenn diese die Arbeiten korrekt ausgeführt und dokumentiert hat. Also erst mal abwarten, ob der Verkäufer dir eine entsprechende Rechnung vorlegen kann. Möglicherweise hast du auch irgendwo einen Anhänger im Motorraum oder einen Aufkleber (gern auch an der B-Säule) über einen durchgeführten Ölwechsel.


    Grüße

    Robert

  • Hi,

    kann mich Robert nur anschließen. Gebe dennoch zu Bedenken, dass das Fehlen der Einträge gern als Grund zur Ablehnung von Garantieleistungen genommen wird. Ich lege daher auf die vollständigen Unterlagen großen Wert. Nachdem wir bei unserem 7P (08/17) auf Garantie den Kettenspanner gewechselt haben und ich die zugehörige Rechnung sah, bin ich heilfroh das ich das im Vorfeld so gemacht habe.


    Gruß

  • Servus Stephan,

    Hat denn der T3 noch ein Serviceheft?
    Mein T2 von 08/2017 hat auch kein analoges Serviceheft mehr. Der Vorgänger von 2012 hingegen hatte noch Eins.


    Auf Nachfrage hat mir VW bestätigt, dass es das nicht mehr gibt.


    VG

    Christian

  • Servus Christian,


    die Heftchen gibt es schon seit ner Weile nicht mehr bei VW, damit auch beim CR nicht. War auch "Gürtel + Hosenträger", denn VW erfasst das sowieso in der Fahrzeughistorie und bei freien Werkstätten oder "Vergesslichkeit" (die konnte übrigens exakt genauso gut das Wartungsheft betreffen...) dienen die Rechnungen samt Auflistungen der Arbeiten als Nachweis. Muss man also heutzutage nicht noch einen Regenwald extra abholzen, für ein antiquiertes "Scheckheft".


    Grüße

    Robert

  • Hallo in die Runde,


    seit 4 Wochen bin ich jetzt Besitzer eines Touareg 2 Executive Edition 262 PS EZ 06/2017

    In dem Zusammenhang habe ich mal den Servicemitarbeiter nach den bisher durchgeführten Inspektionen gefragt, es gibt ja nur noch eine Online-Doku.


    Wann wurde denn das Serviceheft gestrichen? Meiner ist genau ein Jahr älter, hat aber noch ein konventionelles Serviceheft.


    MfG


    Hannes

    VW Touareg V6 TDI Terrain Tech, 2016
    VW Touareg 3.0TDI V6 bluemotion North Sails, 2010
    Audi allroad 2.5TDI V6 Low Range, 2004
    Audi S6, 1995

  • Der Servicemitarbeiter hat mich angerufen, es gab wohl einen Service, aber darüber gibt es keinerlei Nachweis. Was hätte denn bei einem ersten Service gemacht werden müssen? Kann man das Fahrzeug ruhigen Gewissens als scheckheftgepflegt anpreisen? Für mich ist scheckheftgepflegt so zu verstehen, dass Arbeiten wie auch immer nachvollziehbar dokumentiert werden.

  • Hi,

    technisch vermutlich ja. Sachlich (insbesondere in Bezug auf Garantie) ist das nicht ohne.

    Beim 1. Service ist ein Ölwechsel sowie ein allgemeiner Check fällig.

    Als Checkheftgepflegt kann man ihn so nicht anpreisen. Das muss zwingend dokumentiert sein. Als erstes fragt VW bei irgendwelchen Garantiesachen und als nächstes der potentielle Käufen wenn du den Wagen wieder verkaufen willst.


    Gruß

  • Der Servicemitarbeiter hat mich angerufen, es gab wohl einen Service, aber darüber gibt es keinerlei Nachweis. [...]

    Servus Pepe,


    was heißt denn hier "keinerlei Nachweis"? Da wird doch eine Rechnung fällig geworden sein, oder haben die das kostenlos gemacht? Die Rechnung wird die Buchhaltung unschwer nochmals ausdrucken können und falls der erste Kundendienst kostenlos war, dann kann das Autohaus ja einen Zweizeiler schreiben und das bestätigen.


    Wo liegt da das große Problem?

    Grüße

    Robert

  • Hallo,

    also ich habe von der Vertragswerkstatt eine ausgedruckte Wartungsliste erhalten (Papierform*).
    Hier sind alle Tätigkeiten mit Häkchen versehen, die ausgeführt wurden.
    Also Quelle ist Elsa dokumentiert.
    Weiterhin habe ich einen Volkswagen Service-Nachweis (Papierform*) erhalten, der auch auf eine digitale Quelle hindeutet.


    Mein Service-Mitarbeiter wies mich darauf hin, dass Volkswagen im Garantie oder Kulanzfall oder aus sonstigen Gründen auf das elektronische Serviceheft Zugriff hat und somit lückenlos verfolgen kann ob alle Arbeiten fristgerecht und fachgerecht durchgeführt sind. Hierfür hätte ich auch Zustimmungserklärung zur Datenspeicherung und Datenaustausch unterschrieben (Papierform*). Daher wäre es für solche Fälle nicht zwingend erforderlich den Servicenachweis in Papierform auszudrucken.

    Dieses Autohaus mache es aber trotzdem, damit der Kunde einen Nachweis in Papierform hat, falls er das Auto weiter veräußern möchte.


    Andere Länder andere Sitten?


    Gruß


    Hannes

    * Robert: insofern stirbt der Regenwald durch den Papierverbrauch doch. Die Rodung durch den Anbau von Pflanzen zur Palmölgewinnung, damit wir mit Bio-Diesel fahren dürfen, erledigt den Rest.

  • Andere Länder andere Sitten?

    Moin,

    Auf jeden Fall, denn z.B. ich bekam(in Russland) bei den VW Fahrzeugkäufen 2016 und 2019 ein Checkheft dazu(bei Kia 2017 selbstverständlich auch). Ist hier auch noch ganz ganz wichtig....sobald man in der Garantie etwas zu bemängeln hat, wird zuerst das Checkheft verlangt, ohne Dieses bewegt sich niemand.


    Gruß

    Silvio

  • denn hier "keinerlei Nachweis"?

    na ja, der Wagen kommt ursprünglich aus Hamburg und wurde als Firmenwagen geleast. Von dem Vorbesitzer hat der VW Händler bei dem ich den Wagen gekauft habe keine Unterlagen über irgendetwas. Ich war gerade nochmal bei VW und habe für nächste Woche einen Wartungstermin inkl. Leihfahrzeug auf Kosten des Hauses. Das ganze soll sich nicht negativ auf etwaige Garantiefälle oder spätere Kulanzanträge auswirken. Da ich auch noch einen Gutschein für eine weitere Inspektion habe, habe ich die nächste Zeit wohl erstmal Ruhe.


    Danke für die rege Beteiligung, am Ende wird doch immer alles gut 😊

  • Das ganze soll sich nicht negativ auf etwaige Garantiefälle oder spätere Kulanzanträge auswirken. Da ich auch noch einen Gutschein für eine weitere Inspektion habe, habe ich die nächste Zeit wohl erstmal Ruhe.

    SOLL!


    Wenn dieses Wort nicht wäre. Ich würde mir das alles schriftlich bestätigen lassen, sollte ja kein Problem für den Verkäfer darstellen wenn alles OK ist.

    Dieser Gutschein für eine weitere Inspektion und die jetzige kostenfrei, hinterlassen für mich so ein komisches Gefühl.

    Als wolle man versuchen den Kunden ruhigzustellen.


    Wenn eine Wartung durch den Erstbesitzer erfolgt ist/wäre, muss es dafür auch Belege geben.

    Auch wenn der Service bei VW kostenlos war, gibt es einen Systemeintrag für die Buchhaltung (muss ja intern verbucht werden).


    Davon das alles gut ist, würde ich noch nicht sprechen!