Touareg P762RJ Motorschaden

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  • Hallo


    ich lese hier seit längerem mit.

    Jetzt wende ich mich jedoch an euch, weil ich mit meinem Touareg 7P mit 262 PS ernsthafte Probleme habe.


    Vor rund 6 Monaten begann bei einem Km-Stand von ca. 125.000 der Motor unrund zu laufen an. Die Laufgeräusche im Stand waren deutlich höher als ich dass bis dahin gewohnt war.

    Ich also zur VW Werkstatt mit dem Auftrag Ursache festzustellen. Ergebnis war eine angeblich defekte Einspritzdüse. Ermittelt wurde dies angeblich durch das Auslesen des Fehlerspeichers.

    Ich habe Reparaturauftrag erteilt.

    Was mich etwas wundert ist, dass die betreffende Einspritzdüse lt. Rechnung nur aus- und eingebaut und gereinigt wurde. In Rechnung gestellt wurde eine Einspritzeinheit für 654,15 €.

    Beim Abholen des Wagens wurde mir mitgeteilt, der Motor liefe jetzt zwar besser aber immer noch nicht richtig rund. Es wurde vom Werkstattmeister die Empfehlung ausgesprochen, man solle den Wagen mal richtig ausfahren, dann würde sich dass vermutlich legen. Pusteblume, es verbesserte sich nichts, der Motor lief genau so unrund wie vor der Reparatur.


    Darauf habe ich den Wagen erneut in die VW-Werkstatt gebracht mit dem erneuten Auftrag die Ursache zu finden.


    2 Tage später erhielt ich die Mitteilung, man habe den Motor und sodann einen Zylinderkopf ausgebaut.

    Als Ursache wurde genannt ein Loch in einem Ventil des Zylinders (Auslassventil), an dem man bei der ersten Reparatur die Einspritzdüse erneuert hatte und leichte Riefen in der Zylinderwand desselben Zylinders.


    Um den Schaden zu beheben wurde mir von dem Werkstattmeister mitgeteilt, VW lasse hier nur den Einbau eines neuen Motors zu, Kosten von rd. 17.500,00 € wurden genannt.

    Auf meine Frage, ob man das nicht kostengünstiger reparieren könne, wurde mir erklärt, der Hersteller VW lasse das nicht zu, da man keine Garantie für solche Arbeiten übernehmen wolle.


    Ich habe den Motor daraufhin provisorisch wieder einbauen lassen und in eine freie Werkstatt verbracht, wo man mir den Motor dann für einen Bruchteil des von der VW-Werkstatt genannten Betrages instand setzte. Der Motor läuft seitdem rd. 30.000 km einwandfrei.


    Ich frage euch, was ist dass denn für eine Kundenunfreundliche Politik von VW, bei einem behebbaren Motorschaden den Einbau eines neuen Motors vorzuschreiben, wenn man die Reparatur in einer VW-Werkstatt durchführen lassen will?


    Auch die für die zweite Ursachenforschung in Rechnung gestellten Positionen lassen mich zweifeln, ob dass alles seine Richtigkeit hat.


    Laut der Rechnung wurden zuerst alle 6 Einspritzdüsen aus- u. eingebaut und gereinigt. Kosten 1x 286,75 € und 6x 9,89 €.

    Dann wurden die Glühkerzen ausgebaut und die Kompression der Zylinder geprüft. Kosten 69,22 € und 29,66 €.

    Danach wurde dann der Zylinderkopf ausgebaut. Kosten nur für den Ausbau 642,72 €.


    Hätte man zuerst die Glühkerzen ausgebaut und die Kompression geprüft, hätte man sich den Ausbau der Einspritzdüsen sparen und die damit verbundenen Kosten vermeiden können. Ich verstehe auch nicht, warum man alle 6 Einspritzdüsen ausgebaut hat, Eine hatte man doch erst wenige Tage zuvor neu gemacht. Ich verstehe sowieso nicht, warum man beim ersten Werkstattaufenthalt die defekte Einspritzdüse nur durch das Auslesen des Fehlerspeichers ermittelt haben will, während man beim zweiten Werkstattaufenthalt meinte, alle 6 Einspritzdüsen ausbauen zu müssen.


    Auch die Kosten nur für den Ausbau des Zylinderkopfes erscheinen mir mit 642,72 € recht hoch. Angeblich will man mir den Motorausbau nicht berechnet haben. Ich habe jedoch den Verdacht, dass diese Kosten in der Position Zylinderkopf ausbauen enthalten sind. Es ist zu der Position Zylinderkopf ausbauen die AP/ET-Nr. 99999999 angegeben. Dies scheint mir eine Nummer zu sein, die sich nicht ausschließlich auf den Ausbau des Zylinderkopfes bezieht.


    Vielleicht kann einer hier im Forum etwas zur Erhellung beitragen.


    Ich bin jedenfalls von der Qualität des Touareg mehr als enttäuscht. Nachdem nun der Motor an sich einwandfrei funktioniert, gibt es nun bei einem km-Stand von rd. 155.000 zahllose neue Fehlermeldungen, den Nox Sensor, die Harnstoffeinspritzung, entladene Batterie, Auto-Hold Funktion betreffend. Auch das Automatik Getriebe beginnt langsam zu ruckeln. Bei einem Wagen, der neu ca. 90.000,00 € gekostet hat, habe ich mehr erwartet, als nur hohe Werkstattkosten ( nur Wechsel der Bremsbeläge vorne bei VW 650,00 €)


    Viele Grüße

  • Ich frage euch, was ist dass denn für eine Kundenunfreundliche Politik von VW, bei einem behebbaren Motorschaden den Einbau eines neuen Motors vorzuschreiben, wenn man die Reparatur in einer VW-Werkstatt durchführen lassen will?

    kann man so sehen, muss man aber nicht. Ich kann jedenfalls nichts kundenunfreundliches erkennen, wenn eine Werkstatt/ein Hersteller nur solche Reparaturen durchführen möchte, für die dann auch Gewährleistung übernommen werden kann. Du hast ja dann ganz richtig gehandelt und eine Fachwerkstatt gefunden, die auf solche Reparaturen spezialisiert ist und das Ganze dann kostengünstig und gut über die Bühne gebracht hat.


    Gruß


    frank

  • Hallo Frank,


    so einfach, wie Du dass nun darstellst ist das doch nicht.


    1. Unter dem Gesichtspunkt die Ressourcen und die Umwelt zu schonen, siehe den Begriff der Nachhaltigkeit, ist das Verhalten des Herstellers mehr als fraglich.

    Aber von einem Hersteller, der im großen Stil die Abgaswerte manipuliert hat, ist wohl nichts anderes zu erwarten.


    2. Wenn ich später mal einen anderen Schaden habe, der nichts mit dem Motor zu tun hat und sich die Frage der Kulanz stellt, weis ich bereits jetzt, was kommen wird. Nämlich die Ablehnung mit der Begründung, sie haben ihren Motor damals ja nicht bei VW reparieren lassen.

  • Betreffend deiner Motorreparatur machen das alle OEMs gleich, egal ob du nun zu BMW, Mercedes... gehst. Wenn man günstiger reparieren möchte, dann muss man sich eine freie Werkstatt suchen bzw. eine Spezialisten der solche Reparaturen günstiger anbietet.


    Zu deinen anderen Mängeln: Da würde ich dringend mal einen kompletten Fehlerspeicherauszug machen, und auch mal gewisse Dinge reparieren lassen. Wenn ein NOx-Sensor kaputt ist, dann läuft wohl der Antrieb im Notlauf, da kommt dann meist auch ein Ruckeln raus. Mittlerweile können kleine Dinge einiges verursachen, da hilft es nicht, dass man wartet bis sich das selbst heilt!


    Ebenso finde ich das Jammern, dass Teile so teuer sind sonderbar. Hattest du schon mal ein Auto in der Klasse von einem anderen Hersteller? Waren dort die Bremsen günstiger? Wenn einem das zu teuer ist, dann sollte man im Zubehörhandel nach günstigeren Teilen suchen, ist halt überall so!


    MfG


    Hannes

  • Hallo Volker,


    Nachhaltigkeit ist sicher ein Argument, allerdings würde VW ja den alten Motor nicht auf die Müllhalde schmeissen sondern entweder selber aufbereiten oder einschmelzen. Ausserdem sehe ich 'Nachhaltigkeit' nicht in der alleinigen Verantwortung des Herstellers. Vieles kann repariert werden, wenn man nur den passenden Experten findet. das ist nicht nur bei Autos und deren Komponenten so und zum Glück gibt es ja diese Betriebe, die sich auf Reparaturen spezialisiert haben.


    Kulanz ist immer eine freiwillige Leistung. Warum eine nicht bei VW durchgeführte Motorreparatur einen Einfluss auf die Kulanz für nicht- Motor-Teile haben sollte kann ich nicht beurteilen. Kann der VW- Händler denn überhaupt feststellen, dass eine andere Werkstatt irgendwelche internen Motorkomponenten getauscht hat?


    Ich kann schon verstehen, dass du (von VW) enttäuscht bist. Ich bin mir aber relativ sicher, andere Hersteller würden ebenso verfahren - und auch das kann ich durchaus nachvollziehen.


    Gruß


    frank

  • Hallo Hannes,


    ja, ich hatte schon andere Autos in der Preisklasse, allerdings nicht von VW und da hatte ich solche Probleme nicht.

    Ich fahre u.a. einen Sportwagen mit einer deutlich stärkeren Brembo-Bremsanlage. Da kostet mich der Austausch der Bremsbeläge in einer auf Sport- und Rennfahrzeuge spezialisierten Werkstatt nur ein Bruchteil der Kosten wie bei VW.


    Im übrigen jammere ich nicht über die hohen Kosten, sondern stelle nur fest und hinterfrage diese. Das ist doch wohl legitim.


    Ja, Du hast Recht, dass man die nun angezeigten Mängel reparieren muss. Ich habe da auch nicht abgewartet, sondern den Wagen in eine Werkstatt gebracht, wo dass diese Woche behoben wird. Du wirst Dich sicherlich nicht wundern, wenn ich Dir sage, dass es keine VW-Fachwerkstatt ist.


    Zum NOx Sensor merke ich nur an, dass dazu kein Fehler angezeigt wurde, als der Motor ruckelte. Jetzt wo dieser Fehler angezeigt wird ruckelt der Motor nicht.


    Hallo Frank,


    natürlich hat auch der Kunde eine Verantwortung, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Aber sollte es nicht im Interesse des Herstellers liegen, seine Kunden zu halten, anstatt sie durch eine solche Praxis, wie von mir geschildert, zu verprellen. Gerade VW hat sich ja nun wirklich viel Mühe gegeben, ein äußerst schlechtes Image zu erhalten, was die Umwelt angeht.


    Mir ist sehr wohl bekannt, dass Kulanz eine freiwillige Leistung ist. Deshalb ist es ja auch so leicht, irgendwelche Gründe vorzuschieben, warum keine Kulanz gewährt wird.


    Bei mir wurde die Kulanz bezüglich des Motorschadens sofort abgelehnt mit der Begründung, ich hätte ja eine Wartung nicht in einem VW-Fachbetrieb durchführen lassen. Die Wartung hatte ich aber pünktlich von einem anderen Betrieb machen lassen. Soviel zu Deinen Unverständnis.


    Deine Frage, ob der VW-Händler denn überhaupt feststellen könne, dass eine andere Werkstatt irgendwelche internen Motorkomponenten getauscht habe, kann ich nur so verstehen, dass Du entweder keine Ahnung hast, oder mich für Dumm verkaufen willst.

    Ich hatte doch geschrieben, dass der Wagen in einer VW-Werkstatt war und dass dort der Motorschaden festgestellt wurde. Die durchgeführten Arbeiten sind deshalb bei VW in der Fahrzeughistorie genauestens festgehalten und für jeden VW-Fachbetrieb abrufbar. Ebenso ist dann aus der Fahrzeughistorie doch klar zu ersehen, dass die zur Reparatur erforderlichen Arbeiten nicht bei VW durchgeführt worden sein können, weil sie dann ebenfalls abgespeichert wären.


    Hallo Hannes und Frank,


    was sagt Ihr denn zu der Abrechnungsposition 99999999.

    Ist das nun eine konkrete Abrechnungsnummer den Ausbau des Zylinderkopfes betreffend, oder eine, wie von mir vermutet, über die man alle möglichen Leistungen abrechnen kann.


    Viele Grüße

  • Ich fahre u.a. einen Sportwagen mit einer deutlich stärkeren Brembo-Bremsanlage. Da kostet mich der Austausch der Bremsbeläge in einer auf Sport- und Rennfahrzeuge spezialisierten Werkstatt nur ein Bruchteil der Kosten wie bei VW.


    Mir ist sehr wohl bekannt, dass Kulanz eine freiwillige Leistung ist. Deshalb ist es ja auch so leicht, irgendwelche Gründe vorzuschieben, warum keine Kulanz gewährt wird.


    Bei mir wurde die Kulanz bezüglich des Motorschadens sofort abgelehnt mit der Begründung, ich hätte ja eine Wartung nicht in einem VW-Fachbetrieb durchführen lassen. Die Wartung hatte ich aber pünktlich von einem anderen Betrieb machen lassen. Soviel zu Deinen Unverständnis.

    Du warst aber wohl beim Tausch der Bremsanlage nicht beim Hersteller des Sportwagens? Die Bremsen sind bei anderen Werkstätten, die sich auf SUVs spezialisiert haben auch deutlich günstiger als bei VW, das ist überall so.


    Nachdem du scheinbar nie bei VW ein Service gemacht hast, warum glaubst du dann ernsthaft, dass VW da eine Kulanz geben wird? Das funktioniert halt nur, wie im Leben so üblich, gibst du mir dann gebe ich auch dir.


    MfG


    Hannes

  • Hallo Hannes,


    ich hatte ausdrücklich geschrieben, dass ich einen Service nicht bei VW habe machen lassen. Das hatte Gründe, die ich hier nicht näher darlegen will. Die anderen wurden alle bei VW gemacht. Ich habe auch bis zu der Geschichte mit dem Motorschaden alle Reparaturen bei VW machen lassen. Wie Du dann zu der Aussage kommen kannst, ich hätte anscheinend nie einen Service bei VW gemacht, erschließt sich mir auch nicht ansatzweise.


    Übrigens habe ich mittlerweile ohne die "Hilfe" dieses Forums in Erfahrung gebracht, dass die in der Rechnung angegebene AP/ET-Nr. 99999999 tatsächlich eine Nummer ist, die nicht speziell für den Ausbau des Zylinderkopfes vergeben wurde. Es ist, wie von mir vermutet eine Nummer, unter der man alle möglichen Leistungen abrechnen kann. Ich denke dass ich mit meiner Vermutung richtig liege, dass man mir hier versteckt doch die Kosten des Motorausbaus unterjubeln will. Morgen werde ich mehr wissen.


    MfG

  • Wenn die Inspektion/Wartung von einem zertifizierten Betrieb durchgeführt worden ist besteht der Anspruch auf Kulanz

    》》》》 Click me

    Die Kulanz ist eine freiwillige Leistung nach Ablauf der Garantie/Gewährleistung. Die kann man gewähren oder auch nicht, von daher hilft hier kein Gesetztestext. Nach meinen Erfahrungen gibt es gerade beim Touareg immer wieder Kulanz, aber da muss die Werkstätte und VW mitspielen (oft werden die Kosten geteilt, oft gibt es einen Teil der Leistung...). Von daher sollte man, wenn man auf Kulanz hoffen will möglichst alle Wartungen beim gleichen VW-Betrieb machen, dann ist die Chance am größten!


    MfG


    Hannes

  • Hi,


    zunächst VolkerE: ist wahrscheinlich alles blöd gelaufen...


    1. eine Wartung nicht bei VW durchgeführt - in den Garantiebedinungen ist das ein ganz klares Ausschlusskriterium für jegliche Garantieansprüche. Ergo ist es bei der Gewährleistung nicht anders.

    2. die Werkstatt hat den Fehler nicht gefunden: Niemals mit einem Fahrzeug vom Hof fahren, was den Fehler noch hat. Wenn der "freigeblasen" werden muss, dann sollen die das machen.

    3. der Preis für den Ein- und Ausbau sowie das Reinigen eines Injektors (650€) ist viel zu hoch. Irgendwas um die 250 - 300 € hätten da ausgereicht.

    4. Der Ein- und Ausbau eines Motors schlägt mit ca. 1.500 € - 2.000 € zu Buche (wenn ich mich recht Entsinne sind das um die 20 Stunden die da berechnet werden

    5. der Preis für das Reinigen der 6 Injektoren ist ok

    6. der Preis für den Ausbau des Zylinderkopfes ist zu hoch, außer er wurde wieder eingebaut und abgedichtet - z.B.: beim Wechsel einer Kopfdichtung

    7. Der Preis für den Wechsel der Bremsbeläge ist zu hoch. Die Beläge liegen um die 150€ + 150€ die Montage. Außer: die Scheiben werden mitgewechselt, dann ist der Preis gerechtfertig, da die Scheiben einen stolzen Preis haben

    8. die Position "99999999" gibt es nicht

    9. 17.500 € für einen neuen Motor ist vollkommen normal (das ist bei einem X5 oder einem GLE o.ä. nicht anders)

    10. Wenn ich Zweifel an der Leistung einer Werkstatt habe, dann gehe ich nicht zum nächsten Schrauber um die Ecke um da was dran richten zu lassen. Mein nächster Weg geht dann zu einem Gutachter. Nach dem Gutachter ruft man beim Rechtsanwalt an und dann bei der Werkstatt - da klärt sich soetwas schnell...

    11. du schreibst nichts zum eigentlichen Fehlerbild welches der Motoreninstandsetzer gefunden hat. War das Auslassventil den wirklich durch? Das wäre das erste Auslassventil mit Defekt von dem ich beim 3.0 TDI höre. Die Dinger halten sehr heftige Sachen ab (450 PS sind da kein Problem)...

    12. Der Touareg kostet weder in der Anschaffung noch im Betrieb mehr als vergleichbare Fahrzeuge (X5, GLE etc.) im Gegenteil. Durch das Teilen der Plattform mit Audi und Porsche sind einige Ersatzteile günstiger. Man sollte auch nicht vergessen, das man zwar einen VW aber keinen Golf hat. Der Touareg hat fast Oberklasseniveau, und entsprechend auch solche Preise. Und das weiß man auch vorher. Oder hast du gedacht, das du ein Fahrzeug mit einem NP: von 90 Mille kaufst und dann Kosten wie bei einem 1,2 er Polo Diesel hast...? Das sieht man ja auch beim Tanken. Der 7P nimmt halt um die 10 Liter - und nicht 4,5 Liter wie der Polo.

    13. Ich kenne deinen "Sportwagen" nicht, aber viel mehr als ein Golf GTI kanns nicht sein. Denn jeglicher Sportwagen hat teure Bremsen... insbesondere die von Brembo - außer du lässt 0815 Teile dran montieren. Originalteile sind bei jedem Hersteller kostenintensiv.

    14. Leider schreibst du nichts zur Vorgeschichte von deinem 7P - wann gekauft etc...


    Fazit: Für mich bleibt festzuhalten: Jemand hat sich einen Touareg gekauft. War sich über die Folgekosten nicht im Klaren. Hat mind. eine Wartung nicht bei einem VW verifizierten Händler durchgeführt. Leider hat derjenige offenbar, nach seiner Schilderung, ein schlechtes VW Autohaus gefunden welches nur auf Kasse machen aus war. Und ist der Meinung das alle Touareg 7P (und zugehörige Händler) schlecht sind. Dem gegenüber kann ich nur sagen: der 7P war gerade als 262er FL ausgereifter als der jetzige CR und auch Ausgereifter als sein Vorgänger der 7L. Es ist für mich der zuverlässigste Touareg den man am Markt bekommen kann. Keine Kinderkrankheiten. Alle Probleme sind mittlwereile (auch hier im Forum) bekannt. Zum Glück gibt es solche Fälle nicht nur bei VW, nein auch bei BMW und Mercedes... kleines Beispiel gefällig: GLE falsch betankt (Benzin statt Diesel) - Reparaturkosten: 14.500 €... und nein: es wurde kein neuer Motor verbaut...


    Gruß Peter

  • Hallo Volker,

    bezüglich deiner VW Werkstatt bin ich ganz deiner Meinung - und nicht nur weil wir den gleichen Vornamen haben :).


    Selbst mir als nicht Automechaniker ist mittlerweile bekannt, dass die ausgelesenen Injektorwerte für die Mengenkalibrierung im Leerlauf im Prinzip für Injektor und Zylinder gemeinsam gelten. Nachdem der auffällige Injektor geprüft, gereinigt oder ersetzt wurde - hätte man wie Du gesagt hast, die Kompression prüfen müssen und ggf. endoskopisch den Fehler aufspüren können.

    An der Stelle zu sagen - richtig mal Gas zu geben ist zumindest dumm / oder schlau, wenn man einen neuen Motor verkaufen will.


    Wenn der Zylinderkopf tatsächlich schon abgebaut war - warum baut man nicht ein neues Ventil ein - mit plus 100euro wäre der Wagen fertig gewesen. Ich denke VW Werkstätten können auch ein Ventil tauschen - brauchen doch nur für dieses dann garantieren.


    Ich glaube nicht dass eine VW Werkstatt für 650euro den Motor ausbaut, einen Zylinderkopf abnimmt und wieder drauf macht und den Motor einbaut. Das finde ich seltsam.


    Leider bekommt man für gutes Geld nicht immer gute Arbeit. Das ist bekanntlich markenübergreifend und nicht unbedingt ein VW Problem.

    Du hast leider Pech gehabt - die V6 TDI sind komplett unauffällig in den Baujahren 2008 bis 2011 und dann wieder ab 2016.


    Gruss Volker

  • Bis 2011 gab es die CAS Motoren, die waren ausgereift.

    Dann gab es Änderungen die Fehler nach sich zogen: Eine einzige Steuerkette über beide Nockenwellen, deren Spanner nicht gut war und das Start-Rasseln verursachte. Und die Spannpratzen der Einspritzventile waren nur noch einseitig und verlieren zT die Spannung mit der Folge dass die Kupferdichtringe durchbrennen können. Seit wann die Nachbesserung erfolgreich ist, ist mir nicht genau bekannt - könnte auch schon 2015 gewesen sein. Gruss

  • Hallo,


    zu den vor angesprochenen Punkten möchte ich folgendes anmerken.


    Ja, ich war mir sehr wohl bewußt, dass die Unterhaltskosten eines Touareg höher liegen als z.b. bei einem Golf.

    Das habe ich auch gar nicht moniert, abgesehen von meinem Hinweis auf die Unverhältnismäßigkeit der Kosten für den Austausch der Bremsbeläge.

    Es wurden für den von mir genannten Betrag tatsächlich nur die Beläge gewechselt, keine Scheiben.


    Was die arbeiten im Zusammenhang mit dem Motorschaden angeht, kann ich bestätigen, dass in dem Auslassventil des 3. Zylinders ein großes Loch war. Der Werkstattmeister hat es mir gezeigt.

    Der Werkstattmeister erklärte mir in dem Zusammenhang, den Motor auszubauen sei zwar nicht nötig gewesen, man habe das aber getan um leichter arbeiten zu können.

    Es wurde nur der eine Zylinderkopf ausgebaut.

    Auf meine Frage, ob man nicht ein neues Ventil einbauen und den Zylinder hohnen könne, wurde mir erklärt, dass sei zwar möglich, aber der Hersteller VW lasse das nicht zu.

    Ich möchte dazu anmerken, dass in der Nähe ein Fachbetrieb mit hervorragendem Ruf sitzt, der solche Hohnungen durchführt.

    Daraufhin habe ich mir einen kompetenten Fachbetrieb zur Motorinstandsetzung gesucht.

    Da das Fahrzeug dorthin verbracht werden musste hat die VW Werkstatt auf meinen Wunsch den Motor nur provisorisch eingebaut und befestigt, damit der Wagen transportiert werden konnte.

    Der ausgebaute Zylinderkopf wurde mit allen ausgebauten Teilen in einem Karton mitgenommen. Die VW Werkstatt hat also nur den Zylinderkopf abmontiert und sonst nichts gemacht.


    Wenn es die Position 99999999 nicht gibt, frage ich mich, wieso diese bei mir auf der Rechnung steht.

    Von einem Kfz-Meister der früher Werkstattleiter in einer VW Werkstatt war, habe ich jetzt erfahren, dass es diese Nr. tatsächlich gibt und dass man mit dieser diverse Arbeiten abrechnen kann.


    Zu Dir Peter: Ich hatte nicht Zweifel an der Werkstatt, soweit es den 2. Werkstattaufenthalt angeht. Ich bin deshalb auch nicht zum nächsten Schrauber um die Ecke gegangen. Die VW Werkstatt hat ja letztlich überhaupt nichts repariert, sondern erklärt, eine Reparatur sei vom Hersteller VW verboten und nur der Einbau eines neuen Motors möglich. Es kam im Zusammenhang mit der Beseitigung der Motorschadens erst gar nicht zu irgendwelchen Schlechtleistungen, die man durch einen Gutachter hätte überprüfen können. Ich hatte doch keinen Rechtsanspruch gegen die VW Werkstatt, die Reparatur nach meinen Wünschen durchzuführen. Jede Werkstatt kann doch die Übernahme eines Auftrags jederzeit ablehnen. Dass die VW Werkstatt sich wegen eines einzelnen Kunden nicht mit dem mächtigen Hersteller VW anlegt, kann ich durchaus nachvollziehen.

    Etwas anderes wäre gewesen, wenn ich hätte nachweisen können, dass das durchgebrannte Ventil auf den 1. Werkstattaufenthalt und die Reparatur der Einspritzdüse zurückzuführen wäre. Diesen Beweis zu führen schien mir nicht sehr wahrscheinlich, nachdem ich mit einem renomierten Kfz-Sachverständigen gesprochen hatte.

    Mir wurde in diesem Zusammenhang erklärt, die Ursache des Lochs im Auslassventil seien vermutlich zu höhe Abgastemperaturen gewesen, evtl. verursacht durch eine falsche Kalibrierung der Einspritzdüse. Du glaubst doch sicher nicht, dass ein Sachverständiger im Nachhinein gutachterlich festgestellt hätte, es sei jede andere Ursache auszuschließen.

    Außerdem hätte ein solches Verfahren sicherlich einige Monate gedauert. Ich hätte ein Beweissicherungsverfahren einleiten müssen. Dieses wäre auch mit erheblichen Kosten verbunden gewesen bei unsicherem Verfahrensausgang. Da habe ich lieber mein Geld in die Reparatur investiert. Im übrigen brauchte ich zu der Zeit unbedingt den Touareg als Zugfahrzeug.


    Dass ich natürlich die Rechnung für den 2. Werkstattaufenthalt nicht so einfach schlucke dürfte klar sein.


    Bei der Werkstatt, welche meinen Motor gemacht hat, handelt es sich auch nicht, wie von Dir herablassend angemerkt um einen Schrauber um die Ecke.

    Ich habe mich vor dessen Beauftragung sehr umfassend umgehört und von dieser Werkstatt nur gutes gehört, insbesondere Motorinstandsetzung und Motortuning betreffend.


    Abschließend noch zu Deiner ebenfalls herablassenden Bemerkung zu meinem Sportwagen, dass könne nicht viel mehr als ein Golf GTI sein.

    Nein ein Golf GTI ist es definitiv nicht.

    Da mir im Zusammenhang mit einen mir auch noch gehörenden Oldtimer bekannt ist, dass auch die Finanzbehörden in solchen Foren mit lesen, möchte ich von mir nicht mehr als nötig offenlegen. Ich sage daher zu dem Sportwagen nur: 350 PS bei einem Gewicht mit Fahrer von 6o0 kg. Da dürfte ein Golf GTI nicht mithalten können.


    MfG

  • Hi,

    was ist denn dein eigentliches Problem? Das die VW Werkstatt was nicht macht, da der Hersteller es verbietet?

    Um was geht es dir denn? Wie soll dir das Forum den helfen? Oder willst du hier nur jammern das da was schiefgelaufen ist?

    Und noch eine Frage: ist der Sportwagen mit illegalen Mitteln gekauft oder gar geklaut? Oder warum dürfen die Finanzbehörden nicht wissen das du diesen hast?

    BTW: ich kann mit deinen Aussagen nicht wirklich was anfangen.

    Motor defekt - ok

    Motor durch Freundlichen von VW nicht repariert - ok

    Der VW Freundliche hat dich gut abgezogen - ist uns auch allen schon passiert - gar nicht ok aber leider Gang und Gäbe

    Fremder sachverständiger Schrauber hat den Motor instandgesetzt - ok - hoffentlich mit Garantie und für wenig Geld - aber natürlich sehr wertig...

    du kanntest dich im Vorfeld mit den höheren Kosten aus die ein Touareg mit sich bringt - ok

    du kanntest dich im Vorfeld mit den Garantie- und Gewährleistungsbedingungen von VW aus - ok

    du hast dennoch einen Service in einer nicht VW zertifizierten Werkstatt in Anspruch genommen - auch ok

    du magst nicht mit den Konsequenzen deines handels leben - auch das ist ok

    du magst die Rechnung vom 2. Werkstattaufenthalt nicht schlucken - auch ok - hoffentlich noch nicht bezahlt...

    also worum gehts hier? Um deinen im Unterhalt günstigen Oltimer Sportwagen von dem die Finazbehörden aus mir nicht erklärlichen Gründen nichts wissen dürfen mit 350PS und 600 KG? Oder um was geht es?


    Gruß Peter

  • Die Frage die ich mir Stelle ist, wie der Schaden zustande gekommen ist. Woran hat es gelegen....? Ist zwar oben beschrieben, aber ob nur die Kalibrierung es sein sollte(?).

    So ein Loch im Ventil muss man erst einmal hinbekommen.