R-Line Stossfängerfarbe schimmert dunkler

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  • Hallo

    An meinem weißen Touareg mit R-Line Exterieur ist mir jetzt aufgefallen dass die Heck-und Frontstossstange farblich sich von der restlichen Farbe am Auto unterscheidet, sie ist dunkler.

    Ist das normal, wurde das nachlackiert oder was könnte der Grund sein.

    Das Auto ist oder soll Unfallfrei sein.

    Danke

    Grüße

    Rolf

  • Servus Rolf,


    wie sieht das denn bei den Kunststoff-Türschwellern und am Dachkantenspoiler aus? Ist dort ebenfalls ein Unterschied ersichtlich? Grundsätzlich ist es, Grundierung hin oder her und speziell bei einigen Farben, nicht ganz so einfach einen hundertprozentig identischen Farbeidruck zwischen Blech- und Kunststoffteilen herzustellen. Bei deinem Fahrzeug erscheint mir das aber "etwas aus der Toleranz", wenn der Eindruck der Bilder mit der Realität übereinstimmt.


    Soweit man das im Foto beurteilen kann, scheint ja das Unterteil des Heckstoßfängers (unterhalb der Chromleiste) mit dem Rest des Fahrzeugs gut übereinzustimmen, was man beim oberen Teil nicht gerade sagen kann.


    Grüße

    Robert

  • Hallo Robert,


    Ja das untere Teil sieht besser aus, an der Türschwelle ist es auch einwenig und an der Frontstossstange sieht man es wieder mehr.

    Wurde aber nicht nachlackiert und laut VW ist das Teil unfallfrei.

  • Servus Rolf,


    leider gibt's das in wenigen Fällen auch mal "ab Werk" mit gewissen sichtbaren Unterschieden. Überschreitet das eine gewisse Toleranz, wird das auf Kundenreklamation nachgebessert. Da die Lackgarantie drei Jahre gilt, wird eine derartige Reklamation aber wohl kaum mehr Aussicht auf Erfolg haben.


    Btw.: Beim Touareg CR in Oryxweiß Perlmutteffekt (als diesbezüglich sehr "gefährliche" Farbe) wird u.a. auch deshalb ein zusätzlicher Lackiergang durchgeführt, weshalb für diese Farbe auch der höchste Aufpreis fällig wird.


    Grüße

    Robert

  • Die Stoßstange sowie die Plastikteile der Seitenschweller werden ja wohl separat von der Karosserie lackiert. Eventuell werden die Plastikteile auch alle getrennt voneinander und von verschiedenen Zulieferern angemalt?


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    Sind beim 7P die vorderen Kotflügel wieder aus Metall? Beim 7L waren sie ja auch aus Kunststoff.



    Gruß


    frank

  • [...] Sind beim 7P die vorderen Kotflügel wieder aus Metall? Beim 7L waren sie ja auch aus Kunststoff. [...]

    Servus Frank,


    sowohl beim 7P als auch beim CR sind die vorderen Kotflügel als Stahlblech-Pressteile ausgeführt. Beim CR hat man allerdings aus Gewichtsgründen relativ viel Aluminium beim Rest der Karosserie verwendet. 49 % der Karosserie bestehen aus Aluminium, darunter Türen, Dach, Motorhaube, Seitenteile, Federbeinaufnahmen sowie Längs- und Querträger.


    Grüße

    Robert

  • Hi,

    Das ist natürlich ärgerlich. Seit der Einführung der extrem umweltfreundlichen Lacke haben diese Unterschiede zugenommen. Die meisten Lacke haben auch noch diese Orangenhaut. Wir hatten das derb bei einem grauen S6. Leider war bei dem auch nichts zu machen - ist Technologiebedingt... Bei unserem 7P ist bei dem dunklen Metallicblau kein Unterschied wahrnehmbar.

    Gruß Peter

  • Moin Dogopit,


    du hast doch sicher vorm Kauf den Verkäufer nach Unfallschäden und Nachlackierungen gefragt ?


    Gruß aus dem echten Norden

  • Ja hab ich, und das Teil ist unfallfrei und wurde auch nicht nachlackiert, hab ich sogar schriftlich, darum wundert es mich dass das so ein Unterschied ist.

    Habe auch das Dekra Gutachten und da steht auch unfallfrei und nachlakierungsfrei.

  • Moin,


    im Zweifelsfall mal die Lackdicke messen lassen. Dann hast Du absolute Gewissheit.


    Hab die gleiche Farbe wie Du und meine auch, das es eine minimale Abweichung zu den

    lackierten Kunststoffteilen gibt, abhängig vom Lichteinfall.


    Gruss,


    didi

  • Hallo Rolf,


    es wird so sein, wie Frank oben geschrieben hat. Die Teile kommen von verschiedenen Zulieferern. Selbst wenn sie denselben Lack vom gleichen Hersteller verwenden (was ich nicht glaube), wird das Ergebnis auf Metall oder Kunststoff ein anderes sein. Die Oberflächen sind grundverschieden, erfordern andere Vorarbeiten (Grundierungen, Primer, etc.), so dass kleine Farbunterschiede sich nicht vermeiden lassen.


    VG, Claus

  • Ja du hast recht und ich habe das Teil ja auch gebraucht gekauft, aber wenn der neu wäre würde ich das reklamieren.

    Bei einem 100000,- Euro Auto sollte es keine Farbunterschiede geben.

    Hab’s ja auch nicht bemerkt beim Kauf, es fällt nur manchmal bei besonderem Lichteinfall auf, wie Didi schon geschrieben hat.

  • Auch wenn du das bei einem NEUEN REKLAMIEREN würdest.

    Hättest du mit dieser Reklamation keinen Erfolg. Es lässt sich leider nicht vermeiden das die Kunstoffteile eine anderen Ton aufweisen da der Lack in unterschiedlichen Werken und bei unterschiedlichen Temperaturen und unterschiedlichen Luftverhältnissen lackiert werden. Und das ist leider Stand der Technik. Es würde nur gehen wenn im Werk die Teile mit dem Fahrzeug gleichzeitig lackiert werden am Band/ Lackierstrasse, und das auch nur wenn die Kunstoffteile die gleiche Grundierung haben wie das Fahrzeug.

    Wobei auch die Lackschichtdicke eine Rolle spielt bei den Teilen, denn wenn man dann mal einTeil Nachlackiert ist die Passgenauigkeit fast Identisch zum Fahrzeug, geht auch andersrum. Den die Fahrzeuge werden sehr dünn lackiert so das der Lack optisch gedeckt hat aber das ist jetzt wieder meine Erfahrung als Lackierer.


    Gruß Jörg

  • Das ist m.E. "normal".....auch bei höherpreisigen Autos sehe ich das jeden Tag auf unserem Firmenparkplatz. Ob SQ8, TTRS, AMG's oder sonstwas.....die Kunststoffteile haben sehr häufig Farbunterschiede zu den Blechteilen. Kommt aber auch auf den Farbton an. Bei dunkleren Tönen weniger, bei helleren bzw. "knalligen" Farben wie Rot, Gelb ist es auffälliger.

  • Servus Rolf,


    wie weiter oben schon geschrieben gibt es hierzu definierte, intern festgelegte Grenzwerte für Farbabweichungen. Standardmäßig wird das in der Serie nicht gemessen, es gibt aber Stichproben nach Produktionsstart. Man muss hier allerdings dann sagen, dass das Delta E (die Farbabweichung oder Farbdifferenz) mit einem Kolorimeter im "Qualitätsmodus" gemessen wird. Da kommt eine Normlichtquelle zum Einsatz, die eben eine ganz bestimmte, immer gleiche Lichtsituation schafft. In der Realität differieren die Lichtverhältnisse aber, die Farben erscheinen für unser Auge entsprechend anders, was gerade bei Metallic- und Perleffektlacken umso mehr eine Rolle spielt.


    Diese "analogen" Prüfungen werden bei diversen Lichtsituationen vor Produktionsstart gemacht und dann ein visuell vertretbares Delta E für die Messungen mit der Normlichtquelle festgelegt. Liegen die Teile innerhalb der Toleranz, dann ist das hinzunehmen, sind sie außerhalb, dann gibt es eben Ersatz für den Kunden. Wie Horsti schon schrieb, sind die Farben unterschiedlich prädestiniert für solche Unterschiede. Das geht soweit, dass Porsche für sein typisches "Porsche-Rot" sogar eine eigene Lackierstraße betreibt, weil diese Farbe in mehrfacher Hinsicht schwierig ist.


    Grüße

    Robert